Na super das Prestige Objekt. Wie wäre es denn, wenn endlich mal nicht futuristische, sondern erschwingliche und alltags taugliche Fahrzeuge auf den Markt kommen würden.
Rainer KloseElektromobile sind unsportlich, lahm und haben wenig Reichweite? Der Peraves Monotracer MTE-150 beweist das Gegenteil. Der Exot schafft 240 km/h, beschleunigt wie ein Sportwagen und fährt locker 300 Kilometer weit. Nachteil: Für das Stromliniengefährt braucht man den Motorradführerschein.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...837586,00.html
Na super das Prestige Objekt. Wie wäre es denn, wenn endlich mal nicht futuristische, sondern erschwingliche und alltags taugliche Fahrzeuge auf den Markt kommen würden.
Das muß man neidlos zugeben. Das Fahrgefühl muß herrlich sein----
ein elegantes und entspanntes Segeln durch die Landschaft.
Es wird aber ein Vergnügen für nur wenige bleiben, denn es gibt da
eine Tatsache die sich noch kaum herumgesprochen hat:
Eine Volkswirtschaft gibt keinesfalls beides her, nämlich ein
öffentliches UND ein privates Verkehrssystem gleichzeitig.
Es sei denn um den Preis einer katastrophalen Verschuldung.
Bei 240 kmh dürfte die Reichweite dann aber auch auf ca. 100 km sinken und dann wird ein anderes großes Problem bei Elektrofahrzeugen offensichtlich: man kann den Akku nicht mal eben in 5 Minuten aufladen. Aber bei dem Tempo würde ich mir sowieso eher Gedanken um die Reichweite der Reifen machen.Und so klingt es nicht mehr wie Zauberei, wenn Roger Riedener, der Chef der Firma Peraves, für sein eigentümliches Mobil eine Reichweite von über 300 Kilometern verspricht. Nicht in Schleichfahrt, wohlgemerkt, sondern bei Autobahntempo 120 km/h. Wer weniger weit reisen will und es eiliger hat, darf mit 240 km/h über die Autobahn rauschen.
Wie auch immer, das Teil dürfte bei der Motorleistung und dem Strömungswiderstand nur etwas für wirklich sehr erfahrene Motorradfahrer sein, behaupte ich mal.
Ich verfolge interessiert alles, was in Richtung Elektroantrieb so vorgestellt wird auf dem Markt. Als Motorradfahrer würde mich bei diesem Gerät das Handling interessieren. Die Reifen sind zwar nicht allzu groß, allerdings dürfte der lange Radstand ein "Kurvenwedeln" eher verhindern. Vertraut wären mir auch die Schalter am Lenker, alles von BMW.
Das Teil finde ich ziemlich gut gelungen, der Preis mag gerechtfertigt sein, für Ottonormalverbraucher wie mich ist er aber illusorisch. Schade.
Warum kommt beim Thema Elektromobilität eigentlich meistens irgend ein alltagsuntauglicher Quartsch heraus? Wird dieses Mobilitätskonzept immer noch nicht ernst genommen? Da werden seit Jahren schwerfällige Panzer mit minimaler Reichweite produziert - und jetzt auf einmal das. Bitte nicht falsch verstehen - ich halte das Prinzip, das hinter dem hier vorgestellten Fahrzeug steht, für genial. Wenn man sich den Besetzungsgrad der allmorgendlich in die Städte einfahrenden Pkw ansieht, ist ein leichter Zweisitzer mit einer solchen Reichweite genau der richtige Weg. Aber warum muss es jetzt schon wieder ein Geschoss mit 240 km/h Höchstgeschwindigkeit zu einem astronomischen Preis sein? Ein ähnlich konstuiertes Dreirad mit halber Leistung und vergleichbarer Reichweite dürfte durchaus massentauglich und somit auch zu einem akzeptablen Preis herstellbar sein.
Wie kommt man bei einem Preis von 95.140 Euro eigentlich auf die Idee, das jetzt ausgerechnet ein benötigter Motorradführerschein nachteilig sei?
Mir drängt sich da eher ein ganz anderer Nachteil auf ...
Ansonsten: Nett, aber dann bleibe ich lieber gleich bei meinem Motorrad. Soviel Benzin kann ich im Leben nicht brauchen, um den Anschaffungskostennachteil wieder auszugleichen.
Die Stützrolle auf Bild 4 hat der Erbauer dieses Gefährts anscheinend grade von mir ebay ersteigert, vorher war die unter meinem Bett.. Wenn man davon absieht, daß die Seitenverkleidung wie beim R8 von Audi aussieht, auf jeden Fall ein interessantes Gefährt!