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Elektromobil Hiriko: Klappt ganz gut

HirikoHoffnung für Städter: Der Hiriko-Cityflitzer könnte die Parkplatzsuche deutlich entspannen. Der Clou: Das Elektroauto lässt sich per Knopfdruck auf eine Länge von 1,5 Meter zusammenfalten und dank Vierradlenkung perfekt in die Lücke zirkeln. Spinnerei? Nein, die Testproduktion ist angelaufen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...851730,00.html
  1. #60

    Zitat von almeo Beitrag anzeigen
    Manchmal glaube ich ja, dass die Hälfte der SPON-Kommentatoren in Fallujah wohnt und nicht in irgendeinem ruhigen Nest mit sorgsam gekehrten Rinnsteinen und geschnittenem Rasen im Vorgarten. Bei uns zumindest kann man auch mal das Fenster vergessen hochzufahren oder vergessen auf den Schlüssel zu drücken und so das Auto offen zu lassen.
    Ich lebe in einem Dorf nahe Lübeck und es gibt zwei Dinge die man absolut nicht tun sollte:

    1. Ein Fahrrad draussen stehen lassen
    2. Einen Motorroller/E-Roller draussen stehen lassen

    Es gibt leider inzwischen überall Asoziale (nicht nur in meiner Heimatstadt Berlin), die sich einen Spass daraus machen Fahrräder und Roller zu klauen, zu demolieren und irgendwo in der Botanik oder noch schlimmer in einem Gewässer "abzustellen".

    Die Autos werden relativ gesehen in Ruhe gelassen. Mal ein Aussenspiegel abgetreten und in irgendeinen Vorgarten geschmissen, aber gerade im Zuge der Dorffeste gibt es praktisch jedes Jahr neue Probleme:
    Mal werden an der B104 sämtliche Markierungspfeiler rausreissen und in den Wald schmeissen oder junge Bäume abknicken und alles mit neongrüner Farbe anschmieren.

    Bei meiner restlichen Verwandschaft in Bayern ist es zwar etwas besser, aber zumindest Fahrräder werden dort auch sehr gerne geklaut.
  2. #61

    Zitat von MarkInTosh Beitrag anzeigen
    Noch einmal kurz in Stichworten: Stromkabel ohne mechanische Sicherung, angeschlossen an einen Laternenmast im City-Bereich (bis es so etwas bei Ihnen auf dem Dorf gibt, sind Elektroautos längst Schnee von gestern), zur Abrechnung verwendeter Chip IM Kabel integriert...
    Ich bin schon gespannt, wann der 1. Mensch über solch ein Kabel stolpert, sich verletzt und auf Schadenersatz klagt. Unter anderem dafür gibt es ja bekanntlich die DIN VDE 100 (und andere).
    Oder wie sieht es aus, wenn es regnet? Sind die Stecker gegen Spritzwasser geschützt - welche Schutzklasse haben sie?
  3. #62

    Ich finds faszinierend. In Paris habe ich an jeder Straßenecke Stromtankstellen gesehen. Und kein Kabel war durchgeschnitten und keiner ist darüber gestolpert. In Norwegen gibt es zum Warmhalten des Motors an Supermärkten Steckdosen. Auch dort klappt es.

    Nur bei uns wird es nicht gehen. Da der innere Drang der Deutschen Teenis dazu führt, dass diese immer und überall die Stromleitungen kappen, wenn sie diese auch nur wittern. Zum glück sind die Teenis so doof und wissen nicht, dass man mit dem Messer, mit dem man solche Leitungen kappen kann, auch Autoreifen aufschneiden kann. Stellt euch nur die Vandalismuswelle vor, wenn die Teenis spitzen kriegen, dass ein Auto mit platten reifen nicht fahren kann.
  4. #63

    ...

    Zitat von neu_ab Beitrag anzeigen
    für Zeitgeist-Shopping-People, die gerne das Gefühl erwecken möchten, auch noch umweltfreundlich zu sein. Ich sehe sie schon förmlich an der Ampel stehen & in ihre Apfelhändys sabbeln.
    in der Tat. Und wenn man die Bejubler der Elektromobilität hier bei SPON auf die Republik hochrechnet, müsste dieses Fahrzeug ja eigentlich ein Bestseller werden. Leider entpuppen sich diese selbst ernannten Öko-Aktivisten in den meisten Fällen als Zaungäste, für die die eigenen Postulate nicht gelten, die sich ein solches Fahrzeug nicht leisten können oder wollen - und deren "ökologische Aktivitäten" sich darauf beschränken, SUV's und Sportwagen anderer Leute schlecht zu finden und sie ihnen verbieten lassen zu wollen.

    Davon abgesehen: Einen Smart gibt es ab 8.700 EUR. Braucht ca. 4,5 Liter, ist sogar (eingeschränkt) autobahn- und langstreckentauglich und fährt jede Strecke bei jedem Wetter. Wer braucht da einen eineinhalb mal so teuren "Hiriko", dem nach maximal 120 km Schleichfahrt der Saft ausgeht?
  5. #64

    Zitat von MtSchiara Beitrag anzeigen
    Kurz: ein Elektroauto, das mehr als ein absolutes Nischenprodukt sein will, muß erstens mindestens 80 km/h schnell sein (um innerstädtisch kein Verkehrshindernis darstellen), zweitens auf soetwas umständliches wie Batterieleasen verzichten, drittens allwettertauglich sein und viertens so billig sein, daß man es sich als Zweitauto leisten kann (inklusive Batterie unter 7000 Euro). Sobald ein Produkt aus Fernost diese Kriterien erfüllt, wird der Markt damit geflutet werden.
    Tja, das perfide ist, dass keiner ausspricht, dass es diese preiswerten Elektroautos niemals geben wird. Die Rohstoffe für die Herstellung des Akku werden nicht preiswerter, wenn die Nachfrage dramatisch steigen würde.

    Die einzigen die sich freuen über diesen ständige Werbung für Elektroautos ist doch die derzeitige Autoindustrie. Würde man den Leuten klar machen: "das Elektroauto was eure Mobilität rettet, wenn ihr euch Benzin nicht mehr leisten könnt, das wirds nicht geben", dann würden jetzt schon mehr Menschen sich Gedanken über mittel- und langfristige Alternativen machen.

    Dadurch dass man glaubt, dass es in paar Jahren eine bezahlbare Lösung geben wird, bleibt man Autofahrer und holt sich in der Zwischenzeit halt ein normales KFZ. Würde diese ganzen Menschen ernsthaft Alternativen suchen, würde der Markt noch stärker einbrechen, als er es eh schon tut.

    Jeder der diese Hoffnung mit beflügelt, verhindert dass die Menschen die Dramatik der Lage erkennen, dass Benzin nicht nur teurer wird, sondern es absehbar gar keins mehr gibt, ohne Alternative bezahlbares Elektroauto.
    Wer sich ein 1kEUR-gebrauchten Kleinwagen + Sprit nicht mehr leisten kann, dem hilft auch kein 7kEUR-Elektroauto.
  6. #65

    Ein Stadtfahrzeug...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hoffnung für Städter: Der Hiriko-Cityflitzer könnte die Parkplatzsuche deutlich e
    ...benötigt einen Kofferraum.
    In diesen Kofferraum muss mindestens eine Kiste Wasser, eine Kiste Bier, und zwei Körbe für sonstige Lebensmittel hineingehen.
    Den Platz sehe ich beim Hiriko nicht.
    Was der kann, kann ich auch ganz konventionell mit ÖPNV und dem Fahrrad erledigen.
    Zum Einkaufen rufe ich mir dann eben ein Taxi !?
    Für 12.000,- € kann ich mir da ziemlich oft ein Taxi rufen.
    Ich verstehe nicht für wen diese Fahrzeuge gedacht sind.
    Gewicht immer noch 500 kg.
    Ein R4 wog 681 kg, hatte 34 PS, dazu 4 Türen, eine große Heckklappe, einen Kofferraum, konnte 5 Personen befördern und verbrauchte (meiner) 4,7 L Super, fuhr "Spitze" 128 km/h mit einer Reichweite von knapp 700 km.
    Wo ist der technische Fortschritt, außer der Klappfunktion, bei dieser Art E-Mobile ?
    Wo ?
  7. #66

    Zitat von infonix123 Beitrag anzeigen
    ...Warum schaffen es eigentlich nicht deutsche "Premium" (Gröll!!!) - Hersteller nicht, solche Autos zu bauen, zu erfinden?...
    Was heißt denn hier nicht schaffen?
    Es geht eher um nicht wollen.
    Warum auch? Die Masse der Kunden bleibt bei den Produkten und diese verkaufen sich gut.
    Ökologisch korrekt ist anders aber es geht um Firmen und nicht um Wohltäter. Wobei es ja auch nicht so ist, dass im Energiesparsegment nix getan wird. Das geht nur eher in die Richtung von effizienten Verbrennern und Hybriden. Momentan weit sinnvoller als reine Stromer.
    Firmen die sich mit Vollelektro Autos befassen brauchen eben diese Nische.
    Es wird sich zeigen wer hier ins Klo greift.
  8. #67

    wieso soll man damit nicht auf die Landstrasse dürfen?


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