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Elektrobike e-Jalopy: Mein Fahrrad hat jetzt Internet

Hier kommt das Fahrrad für die Generation Facebook: Mit einem neuen e-Bike mit Webanschluss*will eine Schweizer Firma vernetzte Großstädter zum Umstieg aufs Velo motivieren. Die rollende Kommunikationszentrale soll Freunde in der Nähe aufspüren - und sogar Routen mit sauberer Luft vorschlagen.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...783109,00.html
  1. #60

    Ebikes...

    Absoluter Schwachsinn. damit die fetten faulen Durchschnittsdeutschen, wenn sie sich dann doch mal 1x im Monat dazu durchringen können, ne Fahrradtour zu machen, dabei auch keine Kalorien verbrennen und auch bloß nichts für ihren Kreislauf tun...

    Die Dinger braucht kein Mensch und schon gar nicht in der derzeitigen Form.

    Die einzige Variante, die mir noch irgendwie sinnvoll erscheint, war ein Konzept, von dem ich hier mal vor einiger Zeit gelesen habe: Dabei springt der E-Motor nur ein, wenn man selber tritt. Kein Treten, keine Unterstützung. Außerdem gabs da keine schwachsinnige Abriegelung und man konnte als trainierter Fahrer irgendwas zwischen 60 und 80 km/h erreichen.

    Das erscheint mir durchaus sinnvoll: Man ist einerseits gezwungen, sich körperlich zu betätigen. Desweiteren kann man mit einem solchen Gefährt problemlos innerorts mit dem Verkehr mitschwimmen.
    Ich komme mit dem Rennrad in der Ebene auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 25-30 km/h und meiner Erfahrung ergeben scih die meisten gefährlichen Situationen, weil Autofahrer nicht warten können, bis kein Gegenverkehr kommt und oft so dicht überholen, dass sie mich dabei fast streifen.

    Sowas wirds aber in D wohl leider nicht so schnell geben, weil es dank unsrer bescheuerten Gesetzgebung nicht, oder nur als motorrad oder sowas ähnliches zuzulassen wäre...
  2. #61

    unbegrenzte E-Bikes

    Zitat von Riemen Beitrag anzeigen
    Die einzige Variante, die mir noch irgendwie sinnvoll erscheint, war ein Konzept, von dem ich hier mal vor einiger Zeit gelesen habe: Dabei springt der E-Motor nur ein, wenn man selber tritt.
    Toll, so wie bei 99% der derzeit verkauften E-Bikes - sprich Pedelecs? Informier Dich doch bitte erst mal, bevor Du hier von Schwachsinn redest.

    Kein Treten, keine Unterstützung. Außerdem gabs da keine schwachsinnige Abriegelung und man konnte als trainierter Fahrer irgendwas zwischen 60 und 80 km/h erreichen.

    Das erscheint mir durchaus sinnvoll: Man ist einerseits gezwungen, sich körperlich zu betätigen. Desweiteren kann man mit einem solchen Gefährt problemlos innerorts mit dem Verkehr mitschwimmen.
    Ich komme mit dem Rennrad in der Ebene auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 25-30 km/h und meiner Erfahrung ergeben scih die meisten gefährlichen Situationen, weil Autofahrer nicht warten können, bis kein Gegenverkehr kommt und oft so dicht überholen, dass sie mich dabei fast streifen.

    Sowas wirds aber in D wohl leider nicht so schnell geben, weil es dank unsrer bescheuerten Gesetzgebung nicht, oder nur als motorrad oder sowas ähnliches zuzulassen wäre...
    So was kannst Du in D sehr wohl fahren, brauchst nur nen Mopedführerschein (siehe unbegrenzte E-Bikes).

    Manche Nörgler sollten sich einfach mal mehr informieren statt von irgendetwas zu berichten, was sie glauben gelesen zu haben...
  3. #62

    ...

    Zitat von Riemen Beitrag anzeigen
    Die einzige Variante, die mir noch irgendwie sinnvoll erscheint, war ein Konzept, von dem ich hier mal vor einiger Zeit gelesen habe: Dabei springt der E-Motor nur ein, wenn man selber tritt. Kein Treten, keine Unterstützung. Außerdem gabs da keine schwachsinnige Abriegelung und man konnte als trainierter Fahrer irgendwas zwischen 60 und 80 km/h erreichen.

    Ich komme mit dem Rennrad in der Ebene auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 25-30 km/h und meiner Erfahrung ergeben scih die meisten gefährlichen Situationen, weil Autofahrer nicht warten können, bis kein Gegenverkehr kommt und oft so dicht überholen, dass sie mich dabei fast streifen.
    Bei zulassungsfreien Pedelecs ist ein Sensor am Tretlager und es gibt keine Unterstützung wenn man nicht tritt. Ab 25 km/h gibt es so oder so keine Unterstützung mehr.
    Die meisten gefährlichen Situationen gibt es, weil es renitente (Renn)Radfahrer gibt, die den Radweg nicht benutzen.
    Das es da auf Landstraßen manchmal eng werden kann ist doch wohl klar. Immerhin darf man da meist 100 km/h fahren. Und wenn dann unerwartet so ein (schlimmer noch ein Pulk) potentieller Organspender auf seinem Rennrad in alberner Pellwurstuniform auftaucht wird es halt eng.

    Wenn die mit 60-80 km/h unterwegs wären, wäre es für alle Beteiligten wesentlich ungefährlicher.
  4. #63

    überforderter Blechbüchsenfahrer

    Zitat von nordwind32 Beitrag anzeigen
    Das es da auf Landstraßen manchmal eng werden kann ist doch wohl klar. Immerhin darf man da meist 100 km/h fahren. Und wenn dann unerwartet so ein (schlimmer noch ein Pulk) potentieller Organspender auf seinem Rennrad in alberner Pellwurstuniform auftaucht wird es halt eng.
    Oh, da meldet sich mal wieder ein überforderter Autofahrer zu Wort - oder wie muss man das verstehen? Wer nicht in der Lage ist sein Fahrzeug sicher zu bewegen, der sollte es bleiben lassen und Bus fahren...
  5. #64

    Märchen

    Zitat von nordwind32 Beitrag anzeigen
    Die meisten gefährlichen Situationen gibt es, weil es renitente (Renn)Radfahrer gibt, die den Radweg nicht benutzen.
    Irrtum. Die meisten gefährlichen Situationen entstehen durch rechtsabbiegende Autofahrer während der Radfahrer auf dem Radweg unterwegs ist.

    Die Erkenntnis, daß Radwege unsicherer sind, als die Straße ist nicht sonderlich neu.
    Die allgemeine Radwegbenutzungspflicht wurde übrigens vor 13 Jahren aufgehoben. Warum sollte also ein Radfahrer von seinem Straßennutzungsrecht keinen Gebrauch machen?
  6. #65

    Verbrauch

    Zitat von team_frusciante Beitrag anzeigen
    Die Rechnung kommt mir dann doch arg hanebüchen vor. Ich kann zwar mangels medzinischem und physikalischem Fachwissen nicht mitreden, aber ich bezweifle, dass ich sooo viel mehr essen müssen, um den Zusatzenergiebedarf fürs Radeln zu decken.
    Siehe:
    http://www.dgs.de/fileadmin/files/FA...O2_Pedelec.pdf

    An der Stelle könnte man auch über die Menge an weggeworfenem Essen reden oder darüber, ob wir zuviel Fleisch essen... führt zu weit? Na sehen Sie...
    ja, das könnte man.

    man könnte aber auch sagen, dass 30 Millionen Pedelecs mit je 2.000km Fahrstrecke pro Jahr zu 90 Mrd. Pedelec km führen würde, was bei 0,5 kWh/100km dann zu 300 Mio. kWh zusätzlichen Stromvebrauch führt.
    Angesichst der 600 Mrd kWh Stromvebrauch in Deutschland sind das also 0,05%.
    Oder anders herum: Der Zubau an Photovoltaikanlagen eines einzigen Monats erzeugt soviel zusätzlichen Strom, dass damit eine komplette Pedelec Flotte für ganz Deutschgland mit Strom versorgt werden kann.
    Wenn man davon ausgeht, dass im Sommer mehr gefahren wird als im Winter passt es auch im Jahresverlauf.

    Wenn man damit nur zu einem Drittel PKW km ersetzt dann sind das 30 Mrd. PKW km weniger, bei 8 l/100km (Kurzstrecke, Stadtverkehr) entspricht das einer Einsparung von 2,4 Mrd Liter Benzin.

    Das liest sich zumindest im Vergleich mit Autos ganz gut. Aber gilt diese Verbrauchsangabe auch für das Düsenrad...
    nein, das gilt für das 25km/h Pedelec mit einem normalen fahrer, der etwas selber tritt und in einer normal hügeligen und windigen Umgebung mit rund 25km/h herum fährt.

    Wer im Gebirge herum fährt, 150kg wiegt oder ein 45km/h S-Pedelec fährt braucht deutlich mehr, wer in der Ebene selber tritt und sich nur hin und wieder bei einem Hügel mit dem Motor etwas helfen lässt braucht weniger.

    Die Bandbreite ist extrem groß, von daher kann man nur einen groben Mittelwert angeben.

    mfg
  7. #66

    lorem ipsum

    Zitat von Riemen Beitrag anzeigen
    Absoluter Schwachsinn. damit die fetten faulen Durchschnittsdeutschen, wenn sie sich dann doch mal 1x im Monat dazu durchringen können, ne Fahrradtour zu machen, dabei auch keine Kalorien verbrennen und auch bloß nichts für ihren Kreislauf tun...
    bei meinen Fahrradtouren 1x im Monat nehme ich mein normales Fahrrad, im Alltag hingegen ist das Pedelec sehr hilfreich.
    Ich bin übrigens nicht fett und meinem Kreislauf geht es gut.
    Die einzige Variante, die mir noch irgendwie sinnvoll erscheint, war ein Konzept, von dem ich hier mal vor einiger Zeit gelesen habe: Dabei springt der E-Motor nur ein, wenn man selber tritt. Kein Treten, keine Unterstützung.
    Das ist das, was der Gesetzgeber für Pedelecs vorschreibt. Ansonsten sind es keine Pedelecs und damit rechtlich auch keine Fahrräder.

    Das erscheint mir durchaus sinnvoll: Man ist einerseits gezwungen, sich körperlich zu betätigen.
    Sonderlich viele Motorräder gibt es ja nicht.

    Wäre es da nicht klüger, die Menschen dort zur Bewegung zu zwingen, wo man auch die fetten und faulen erreicht. Also das Auto fährt nur, wenn man tritt, der Fernseher schaltet sich nur ein, wenn man kurbelt.
    Das wäre doch in ihrer Welt des Bewegungszanges weitaus effizienter.

    Desweiteren kann man mit einem solchen Gefährt problemlos innerorts mit dem Verkehr mitschwimmen.
    Warum muss ein Fahrrad mit dem PKW Verkehr mitschwimmen können? Dafür gibt es nicht den geringsten Grund. Mal davon abgeshene ist bei 55km/h der Luftwiderstand auf dem aufrecht sitzenden Radler so hoch, dass die Eigenleistung dann kaum mehr ins Gewicht fällt.


    Ich komme mit dem Rennrad in der Ebene auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 25-30 km/h und meiner Erfahrung ergeben scih die meisten gefährlichen Situationen, weil Autofahrer nicht warten können, bis kein Gegenverkehr kommt und oft so dicht überholen, dass sie mich dabei fast streifen.
    Das ist aber die Schuld des Autofahrers, nicht die des Fahrradfahrers. Bei Überholvorgängen mit einem Abstand unter 1m vom Lenker handelt es sich um Nötigung, wenn ich mich recht entsinne.
    Kennzeichen merken und Anzeige ersattten, wenn Sie sich dadurch tatsächlich gefährdet sehen. Niemand soll im Straßenverkehr um seine Gesundheit fürchten müssen, nur weil er schwächer ist.
    Oder wäre im Umkehrschluss die Konsequenz, dass wir unsere 7-jährigen Kinder mit 55klm/h in die Schule fahren lassen müssen, damit sie blos keine PKW behindern?

    Sowas wirds aber in D wohl leider nicht so schnell geben, weil es dank unsrer bescheuerten Gesetzgebung nicht, oder nur als motorrad oder sowas ähnliches zuzulassen wäre...
    Was ist daran bescheuert, ein Motor betreibenes Gerät, das 70km/h fährt und bei dem die Eigenleistung keine Rolle spielt als Motorrad zuzulassen und ein Pedelec, das mit 25km/h großteils durch Eigenleistung betreiben wird und sich im Fahrrad üblichen leistungs, Gewichts und Geschwindigkeitsbereich bewegt und auch wie ein Fahrrad aussieht als Fahrrad einzustufen?

    mfg
  8. #67

    Zukunftsmusik...

    "...Bevor Stefan etwas sagen kann, hält Janet an. Sie fotografiert ein Schlagloch am Mittelstreifen und sendet das Foto ans Bauamt..."

    Wow - unterwegs ein Foto schießen und dann gleich versenden! Das ist ja der absolte Wahnsinn! Wenn das doch heute schon gehen würde... Wie geht schon? Hm - dann interessiert sich das Bauamt doch bestimmt für solche Meldungen und rücken gleich zur Schadensbehebung aus. Nicht? Schade.
  9. #68

    Schlaglochsammlung

    Zitat von r-type Beitrag anzeigen
    Wow - unterwegs ein Foto schießen und dann gleich versenden! Das ist ja der absolte Wahnsinn! Wenn das doch heute schon gehen würde... Wie geht schon? Hm - dann interessiert sich das Bauamt doch bestimmt für solche Meldungen und rücken gleich zur Schadensbehebung aus. Nicht? Schade.
    Oberinspektor Pfleiderer zeigt den Besuchern des Bauamtes gerne seine umfangreiche Sammlung von Schlaglochbildern, die ihm eifrige e-Jalopy-Fahrer zuzuschicken pflegen. Repariert wurde noch keines, wie Pfleiderer auf Nachfragen bereitwillig zugibt.
  10. #69

    ...

    Zitat von gekkox Beitrag anzeigen
    Oh, da meldet sich mal wieder ein überforderter Autofahrer zu Wort - oder wie muss man das verstehen? Wer nicht in der Lage ist sein Fahrzeug sicher zu bewegen, der sollte es bleiben lassen und Bus fahren...
    Ganz bestimmt nicht. Ich stell mir das für die Radfahrer bloß nicht so witzig vor, wenn man die Autos fast am linken Ellenbogen spürt.
    Ich weiß wie breit meine Autos sind und komme auch mit wenigen cm Abstand vorbei.
    Manchmal ist eben kein Platz mehr für ne Vollbremsung (Gegenverkehr, Kurve usw.) und dann muss man so vorbei und kann die vorgeschriebenen 1,5m Abstand zu den Radlern nicht einhalten.
    Radfahrer haben auf der Landstraße nix zu suchen, in der City mag es ja gehen.

    Wer einfach ohne zu gucken rechts abbiegt und jemanden umnietet sollte seinen Lappen eh endgültig abgeben.








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