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Elektroautos: Bloomberg prophezeit Preisverfall bei Auto-Akkus

Auf den Straßen genießen Elektroautos noch immer Exotenstatus. Jetzt wecken die Finanzexperten von Bloomberg Hoffnung: Sie beobachten einen extremen Preisverfall bei den Batterien - der noch eine Weile anhalten dürfte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...828839,00.html
  1. #1

    Kosten und Preise haben oft keinen Zusammenhang. wenn aber die Kosten mittelfristig nicht mehr durch verfallende Preise gedeckt werden, dann folgt unweigerlich das AUS, wie wir gerade bei der Photovoltaik sehen. Für so einen Krüppel von Auto, wie den Smart E-Drive, verlangt die Firma zu dem hohen Fahrzeugpreis 90 €/Monat Leasingkosten. Dann kommt noch die Ladestation in der eigenen Garage dazu, denn eine normale Steckdose dürfte bei >15 A Dauerladestrom an ihrer Grenze sein. Alle die Experten dürfen weiter träumen!
    Ach so - der nächste Winter kommt bestimmt. das ist eine ganz tolle Zeit für diese "Studentenvehicles".
    Kauri
  2. #2

    ist doch eher, dass der überwiegende Teil der Autofahrer sein Auto nicht in der eigenen Garage mit Steckdose stehen hat. Das gilt insbesondere für Städte (wo E-Autos am meisten Sinn machen).
  3. #3

    kommen erstmal die SuperCaps ... d.h. der Preisverfall
  4. #4

    Städte und Garagen

    Zitat von Wurm Beitrag anzeigen
    ist doch eher, dass der überwiegende Teil der Autofahrer sein Auto nicht in der eigenen Garage mit Steckdose stehen hat. Das gilt insbesondere für Städte (wo E-Autos am meisten Sinn machen).
    Sie haben absolut Recht. Mit offenen Augen und ein ganz klein wenig Nachdenken hätte auch unsere ach so beflissenen Subventionspolitiker darauf kommen können, daß die innerstädtische e-Mobilität nur über Car-sharing funktioniert, wo Plätze und Ladesäulen definiert sind. Aber dem stehen trotz aller Euphorie der "Protagonisten einer besseren Welt" erhebliche Probleme entgegen:
    Wer , d.h. welche Firma bkommt von dem kostbaren öffentlichen Raum die "Hot-Spots"? Nur die , die zuerst da sind und sich dann als Monopolisten gebärden? (Car2go)
    Wer stellt sicher, daß die Kisten nicht so behandelt werden, wie früher öffentliche Telefonzellen? Vandalismus ist in Paris schon jetzt der Grund für den Rückzug aus diesem Geschäft.
    Ergo: Der Batteriepreis ist nicht die große Hemmschwelle. Es ist die vergleichbar "schwachbrüstige" Technik und eine vorhandene Infrastruktur die auf "Verbrenner" ausgelegt ist.
    Ich stelle mir gerade vor, wenn in der Tiefgarage >40 Autos tagsüber am Saft hängen. und das gerade zu dem Zeitpunkt, wo auch Strom von der Industrie nachgefragt wird!
    Kauri
  5. #5

    Bei Verdoppelung der Stückzahlen sinken die Stückkosten um 20%

    Das wichtigste 'Naturgesetz' der Wirtschaftswissenschaft besagt, dass mit der Verdoppelung der produzierten Stückzahl die Stückkosten um 20 % sinken.
    Begründung:
    Erfahrungskurve
    Skaleneffekt (Economies of scale)

    Bei den geringen Stückzahlen an Auto-Akkus ist diese Prophezeiung unter Wirtschaftswissenschaftlern keine Prophezeiung sondern ein Fakt.
    Solange Institutionen wie z.B. die Öl-Multis, OEM's keine Marktstörung verursachen und/oder keine Bildung eines Oligopols erfolgt, wird dieses Naturgesetz (Sinken der Stückkosten) wirken.
  6. #6

    Zitat von mauimeyer Beitrag anzeigen
    Für so einen Krüppel von Auto, wie den Smart E-Drive, verlangt die Firma zu dem hohen Fahrzeugpreis 90 €/Monat Leasingkosten.
    Das aktuelle Smart-E-Modell kannst du vergessen. Ist eher noch eine Technologiestudie. Das in kürze verfügbare Modell wird leistungsfähiger, niedrigeren Preis und höhere Reichweite haben.

    Zitat von mauimeyer Beitrag anzeigen
    Dann kommt noch die Ladestation in der eigenen Garage dazu, denn eine normale Steckdose dürfte bei >15 A Dauerladestrom an ihrer Grenze sein.
    Wieso sollte mein 16 A Drehstromsteckdose in der Garage nicht reichen?

    Zitat von mauimeyer Beitrag anzeigen
    Alle die Experten dürfen weiter träumen!
    Für das erste Ziel 1 Mio. E-Autos in 2020 dürfte diese mit sicherheit kein begrenzendes Element sein.

    Zitat von mauimeyer Beitrag anzeigen
    Ach so - der nächste Winter kommt bestimmt. das ist eine ganz tolle Zeit für diese "Studentenvehicles".
    Also meine Garage hatte auch zu "extremen" -20 Grad Wintertemperaturen so -2 - -3 Grad gehalten. Ist also wohl ein Möchte-Gern-Problem eines "Experten" wie Sie.
  7. #7

    Zitat von mauimeyer Beitrag anzeigen
    Kosten und Preise haben oft keinen Zusammenhang. wenn aber die Kosten mittelfristig nicht mehr durch verfallende Preise gedeckt werden, dann folgt unweigerlich das AUS, wie wir gerade bei der Photovoltaik sehen. Für so einen Krüppel von Auto, wie den Smart E-Drive, verlangt die Firma zu dem hohen Fahrzeugpreis 90 €/Monat Leasingkosten. Dann kommt noch die Ladestation in der eigenen Garage dazu, denn eine normale Steckdose dürfte bei >15 A Dauerladestrom an ihrer Grenze sein. Alle die Experten dürfen weiter träumen!
    Ach so - der nächste Winter kommt bestimmt. das ist eine ganz tolle Zeit für diese "Studentenvehicles".
    Kauri
    Da die Batterien nicht subventioniert werden, ist Ihr Vergleich mit der Photovoltaik hinfällig.
  8. #8

    Zitat von Wurm Beitrag anzeigen
    ist doch eher, dass der überwiegende Teil der Autofahrer sein Auto nicht in der eigenen Garage mit Steckdose stehen hat. Das gilt insbesondere für Städte (wo E-Autos am meisten Sinn machen).
    In den Großstädten bei denen diese Aussage zutrifft ist ein Ausbau des OPNV das Sinnvollst so das man eigentlich gar keine eigenes Auto mehr braucht. In kleineren Städten ist der Garagenanteil relativ hoch.
  9. #9

    Hersteller vergessen?

    Hüstel. Knapp ein Drittel der in Deutschland zugelassenen E-Mobile stammen von Renault. Da hätte man vielleicht bei der Gelegenheit mal erwähnen können, dass dieser Hersteller 3 direkt kaufbare Wagen im Angebot hat. Den Fluence kann man auf dem Foto aus Israel ja sogar erkennen (nicht von ungefähr, denn dort testet Renault gerade die Batterie-Austausch-Stationen). Statt dessen gibt's in der Bilderserie jede Menge Exoten wie den Tesla - sicher ein tolles Konzeptfahrzeug, aber wohl für den Praxiseinsatz nicht so super geeignet.
    Übrigens, dieser Beitrag soll keine Werbung für Renault sein, ich finde es allerdings im Zusammenhang mit dem Artikel erwähnenswert, dass dieser Hersteller die Batterien (und um die ging es ja in erster Linie) wegen der Kostenproblematik vermietet und nicht in den Fahrzeugpreis einrechnet. Das hält die Anschaffungskosten niedrig, und der Kunde hat keine Last mit Ensorgung, Tausch bei Defekt/Kapazitätsverlust etc. MMN ziemlich clever. Zumindest, bis dicke Batterien irgendwann wirklich bezahlbar werden.
    Just my 2 ct.








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