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Elektroautos: Bloomberg prophezeit Preisverfall bei Auto-Akkus

Auf den Straßen genießen Elektroautos noch immer Exotenstatus. Jetzt wecken die Finanzexperten von Bloomberg Hoffnung: Sie beobachten einen extremen Preisverfall bei den Batterien - der noch eine Weile anhalten dürfte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...828839,00.html
  1. #40

    Selbst, wenn das Auto mit purem Wasser angetrieben würde, für den Autofahrer würde es sich kaum lohnen, da der Staat dann eben Räder oder die Masse des Autos pro Monat versteuern würde. Also alles Unsinn, auch das elektrische Herum Kutschern. 2 Liter Autos sind dann schon das richtige.
  2. #41

    Zitat von FreakmasterJ Beitrag anzeigen
    .. oder die Anzahl der Photovoltaikflächen ver-12-fachen.
    Nicht nötig. Ende 2011 waren ca. 25 GWp installiert. Für 100 GWh/a würde man ca. die 4fache Leistung benötigen.

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Nach meinen Zahlen wurden 2011 auf deutschen Strassen rund 51mio Tonnen Sprit verbraucht..
    Das entspricht einem Energieinhalt von ca. 590TWh...
    Und damit dem Jahresstromverbrauch von Deutschland.
    1, Wir sprechen hier von Automobilverkehr. LWK und 2-Rad sind hier erstmal außen vor

    2, Ein Durschnitts-PKW Verbraucht in 2011 grob geschätzt 7 Liter /100 km. D.h ca 70-80 kWh/100 km. ein E-Automobil kommt mit 20 kWh/100 km und weniger auskommen (Jeweils Energieverbrauch vor Ort. rechnet man die Übertragungs und Produktionsverluste von Strom mit ein schaut es für das E-Mobil natürlich schlechter aus).
  3. #42

    Um Vorurteile gegenüber Elektroautos abzubauen, lade ich alle Foristen herzlich zur ersten "Erlebniswelt Mobilität" in Aachen am 03. Mai ein. Man kann dort selber ein Elektroauto (u.a. den vom WZL der RWTH Aachen entwickelten StreetScooter) fahren, Gespräche mit den Professoren oder den an der Entwicklung beteiligten Mittelständler führen.

    www.aachen.de - Erlebniswelt Mobilität auf dem Aachener Katschhof am 3. Mai / 28.04.2011

    Hier ist eine Broschüre für weitere Informationen, in dem auch die Skaleneffekte durch höhere Stückzahlen verdeutlicht werden:

    http://www.mobilitaet.biz/fileadmin/...aet_morgen.pdf
  4. #43

    Einfach auf Spritmonitor schauen

    Zitat von Holledauer Beitrag anzeigen
    .. wenn Sie mit einer konstanten Geschwindigkeit von 30 km/h fahren. Wenn Sie aber vom realen Fahrbetrieb ausgehen, Luft- und Rollwiderstand einkalkulieren, dann benötigen Sie schon diese Leistung, insbesondere im Satdtverkehr, bei ständigem Stopp and Go. Da hilft Ihnen übrigens auch die Wiedergewinnung der Bremsenergie wenig weiter, da Sie hierbei Verluste von etwa 70 - 80 % haben.
    Übrigens: Eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von 20 KW entspricht einem Motörchen, welchen im Schnitt etwa 28 PS leistet.

    Rudimentäre Physikkenntnisse helfen da schon weiter, wenn man nicht unbedingt Werbeprospekten Glauben schenken möchte!
    Da man Ihnen nicht mit physikalischen Argumenten kommen kann, weil Sie ja glauben alles besser zu wissen, einfach mal auf Spritmonitor nachsehen.
    Und jetzt viel Glück wie Sie die Erfahrung von allen Mitubishi MIEV Fahrern mit einem Schintt von 13,56 kWh / 100 km auf Spritmonitor de wiederlegen wollen
  5. #44

    Immernoch zu pessimistisch

    Es ist ja ganz nett, dass die "Experten" von Bloomberg davon ausgehen, dass die Preise für Akkus massiv fallen werden, allerdings lese ich, zumindest in dem Artikel, nichts über neue Technologien. Es ist nur von Über- bzw. verbesserter Massenproduktion die Rede. Man geht also von einer Senkung des Preises auf etwa 150 USD pro kWh in 15-20 Jahren aus. Das ist meiner Ansicht nach viel zu spät. Es gibt mehrere Unternehmen, die schon seit Jahren an einer signifikanten Erhöhung der Kapazität forschen und innerhalb der nächsten fünf Jahre marktreife Produkte anbieten können werden. IBM z.B. forscht an Akkus, die etwa die zehnfache Kapazität heutiger Lithium-Akkus hätten, bei gleicher Größe, gleichem Gewicht und etwa gleichem Preis. Andere Unternehmen sprechen von einer Verdrei- bis Verfünffachung der Kapazität innerhalb der nächsten fünf Jahre, also bis 2017. Gehen wir von momentan etwa 700 USD pro kWh aus, dann wären wir also bereits 2017 bei etwa 140 - 233 USD. In spätestens 10 Jahren, also 2022, dürfte der Preis dann unter 70 USD liegen. Ein Akku mit 20 kWh Kapazität wird dann unter 25 kg wiegen, eine Reichweite von über 200 km ermöglichen (aufgrund weiterer Gewichtseinsparungen, Verbesserungen bei den Autos, der Elektronik, Energierückgewinnung usw.) und etwa 1400 USD kosten, was momentan etwa 1100 Euro entspricht. Wenn man mehr als 400 km Reichweite möchte, zahlt man dann eben etwa 2200 Euro für den Akku usw. Die "Lebensdauer" wird mindestens 10 Jahre oder 200.000 km betragen, bevor die Kapazität unter 70% sinkt. Schlimmstenfalls hätte man also nach 10 Jahren "nur" noch etwa 140 km Reichweite, statt vorher etwa 200 km, oder 280 km statt 400 km usw. Bis dahin, also im Jahre 2032, gibt es dann aber längst Akkus, die weniger als 500 Euro pro 20 kWh kosten und weniger als 12 kg wiegen werden. Man könnte dann also einfach für unter 1000 Euro ein paar neue Akkus kaufen und hätte wieder über 400 km Reichweite und mindestens für die nächsten 10 Jahre akkutechnisch ausgesorgt. Die Preise sind natürlich mit der heutigen Kaufkraft 2012 berechnet. Durch Inflation und andere Faktoren wird der Euro in Zukunft schwächer sein, so er überhaupt besteht, und die Preise wahrscheinlich höher als angegeben. Haben die Bloomberg-"Experten" das in ihre Berechnungen einfließen lassen? Dann lägen sie schon etwas näher an der Wahrheit.

    Was das Ziel mit einer Million Elektroautos 2020 angeht: Die Massenproduktion beginnt doch gerade erst. Seit Ende letzten Jahres gibt es die ersten Mitsubishi iMiev samt Ablegern und dieses Jahr startet der Nissan Leaf so langsam in Deutschland. VW will ab 2013 den Plugin-Golf anbieten, dann kommen auch Opel(?), Audi, BMW und sogar Porsche in die Gänge. Bis 2020 werden ganz locker über eine Million Elektroautos in Deutschland unterwegs sein. Der Boom wird natürlich erst nach dem nächsten großen Sprung in der Technologie und mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur losgehen, also spätestens ab 2017. Ich prophezeie, dass im Durchschnitt zwischen 2017 und 2020 in Deutschland über 200.000 Elektroautos pro Jahr angemeldet werden. Das wären also in den vier Jahren alleine über 800.000 Stück. Zwischen 2012 und 2016 wird es insgesamt über 200.000 Anmeldungen geben. Somit sind wir am 31.12.2020 bei weit über einer Million, das garantiere ich. Bekomme ich dann einen hochbezahlten Posten bei Bloomberg? 100.000 Euro pro Jahr wären ok, dankesehr. :)
  6. #45

    Zitat von review Beitrag anzeigen
    Da die Batterien nicht subventioniert werden, ist Ihr Vergleich mit der Photovoltaik hinfällig.
    Elektroautos werden in den meisten Industriestaaten subventioniert. Das macht auch durchaus Sinn, weil dadurch die Stückzahlen rasch steigen, die Preise dadurch sinken, und die Wirtschaftlichkeitsschwelle somit schneller erreicht wird.

    Wenn die Preisentwicklung der Akkus der E-Autos auch nur entfernt der der PV-Module ähnelt, dann werden wir in 20 Jahren nur noch E-Autos fahren.
  7. #46

    Zitat von Wololooo Beitrag anzeigen
    Um Vorurteile gegenüber Elektroautos abzubauen, lade ich alle Foristen herzlich zur ersten "Erlebniswelt Mobilität" in Aachen am 03. Mai ein. Man kann dort selber ein Elektroauto (u.a. den vom WZL der RWTH Aachen entwickelten StreetScooter) fahren, Gespräche mit den Professoren oder den an der Entwicklung beteiligten Mittelständler führen.
    Wenns keine 500 km wären würde ich vorbeischauen. Hab den Vortrag vom Prof. Kampker auf der ptcWorld mitverfolgt. War sehr interessant. Vor allem da ja hier das richtige Zielpuplikum für einen E-Auto angesprochen wird und auch der Preisliche Zielrahmen auch berücksichtigt wird (Ein Opel Ampera für 40 k€ wird wohl keiner als Pendler in die Auswahl für neues Auto aufnehmen).
  8. #47

    Zitat von Holledauer Beitrag anzeigen
    .. wenn Sie mit einer konstanten Geschwindigkeit von 30 km/h fahren. Wenn Sie aber vom realen Fahrbetrieb ausgehen, Luft- und Rollwiderstand einkalkulieren, dann benötigen Sie schon diese Leistung, insbesondere im Satdtverkehr, bei ständigem Stopp and Go. Da hilft Ihnen übrigens auch die Wiedergewinnung der Bremsenergie wenig weiter, da Sie hierbei Verluste von etwa 70 - 80 % haben.
    Übrigens: Eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von 20 KW entspricht einem Motörchen, welchen im Schnitt etwa 28 PS leistet.

    Rudimentäre Physikkenntnisse helfen da schon weiter, wenn man nicht unbedingt Werbeprospekten Glauben schenken möchte!
    Ein E-Auto mit den Maßen eines typischen PKWs verbraucht im EU-Zyklus etwa 15 kWh/100 km ab Steckdose. Im realen Fahrbetrieb sind's eher 20 kWh. Diese 20 kWh werden logischerweise ausschließlich für Wärmeverluste der Elektronik und des Akkus aufgewendet, für die Überwindung von Roll- und Luftwiderstand, und für die Differenz zwischen der für Beschleunigung notwendigen Energie und der, die beim Bremsen zurück gewonnen werden kann, und natürlich noch für ein paar Nebenaggregate.

    Ein Benzinauto mit denselben Fahrleistungen benötigt dafür etwa 70 kWh Energie in Form von Benzin.

    Das liegt, wie Ihnen rudimentäre Physikkenntnisse leicht sagen können, daran, dass der Wirkungsgrad des Benzinmotors einfach unterirdisch schlecht ist gegenüber dem eines E-Motors. Der Benziner kommt, bezogen auf die Verbrennungsenthalpie des Benzins, auf einen Wirkungsgrad von etwa 15 bis 20%. 20% werden dabei eher nur unter optimalen Bedingungen auf dem Prüfstand erreicht.

    Wenn also 80% der Energie des Benzins sinnlos der Aufheitung des Motors und des Abgases dienen, und nicht zur Vorwärtsbewegung und Überwindung von Reibungskräften, dann werden von den 70 kWh Gesamtenergieverbrauch des Benziners für das reine Fahren nur etwa 14 kWh verbraucht.

    Für diese Feststellung hätten Sie noch nicht mal Physikkenntnisse gebraucht. Da reicht schon simple Hauptschulmathematik.
  9. #48

    Zitat von Skarrin Beitrag anzeigen
    Fand ich auch, als ich morgens bei -22°C elektrisch an den zahlreichen versulzten Dieseln vorbeigeschnurrt bin.
    Kalt war mir übrigens nicht, denn trotz E-Heizung hatte ich immer noch über 100km Reichweite.

    Ob ich deswegen nun ein "Studentenvehicles" habe weiß ich allerdings nicht genau, ich spreche kein Denglisch.
    Mein Benziner startet auch bei -22°C problemlos. Reichweite noch immer 600 km bei 5 min Tanken statt 6 h Ladezeit für 100 km.
    Und wenn ich mal 10 min bei laufendem Motor (ja, bei -20°C stellt man den NICHT ab!) stehen muss, bricht mir nicht der Angstschweiss aus dass ich nicht mehr ankomme weil der Akku schlapp macht.

    Dass PKW auf Diesel fahren ist eine Europäische Unart, die sich bald erledigt haben wird.
  10. #49

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf den Straßen genießen Elektroautos noch immer Exotenstatus. Jetzt wecken die Finanzexperten von Bloomberg Hoffnung: Sie beobachten einen extremen Preisverfall bei den Batterien - der noch eine Weile anhalten dürfte.

    Elektroautos: Bloomberg prophezeit Preisverfall bei Auto-Akkus - SPIEGEL ONLINE
    Toyota Prius
    Neupreis : 26.000 € - 31.000 €
    Modelle aus 2008 werden zu 12.000 € angeboten!
    Das war für die Käufer ein grandioses Verlustgeschäft. Die E-Mobilität ist was für Träumer, die Realität sieht anders aus.....


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