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Elektroauto-Umfrage: Überraschung nach der Testfahrt

Zu geringe Reichweite, zu wenig Ladesäulen, zu teuer -*Vorbehalte gegen Elektroautos gibt es viele. Eine neue Studie zeigt: Die meisten verflüchtigen sich, sobald kritische Testpersonen*selbst hinter dem Steuer gesessen haben.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...811367,00.html
  1. #150

    Solange der Preis nicht stimmt...

    Moin, solange der Preis von E-Autos nicht stimmt, lasse ich gerne allen anderen den Vortritt, die dafuer genug Geld haben. Und ich hoffe dann, das diese Herrschaften uns darueber informieren, wielange nun die Akkus wirklich halten und was es kostet diese Akkus zu ersetzen und was es kostet den alten Akku los zu werden (Sondermuell!). Warte auf echte Praxisnahe Berichte und bitte kein Oeko-Marketing !

    Ansonsten freue ich mich auf das E-Auto, wenn es keine Staatliche Subventionsruine wird und Akkus auf den Markt kommen, die das leisten, was heutige Autos mit Verbrennungsmotor als Messlatte gesetzt haben.
  2. #151

    Die Frage hatte ich auch schon gestellt

    Zitat von michel66 Beitrag anzeigen
    Mich würde 'mal interessieren, wie sich die derzeitigen Temperaturen auf die Akku/Batterie-Kapazität der Elektro-Auto's und damit verbunden auf deren Reichweiten auswirkt!
    aber es gibt keine Antworten. Sieht so aus, als wenn bei den Temperaturen nicht mehr viel geht, oder es fährt keiner ein E-Auto.
  3. #152

    ...

    Zitat von joeeoj Beitrag anzeigen
    Moin, solange der Preis von E-Autos nicht stimmt, lasse ich gerne allen anderen den Vortritt, die dafuer genug Geld haben. Und ich hoffe dann, das diese Herrschaften uns darueber informieren, wielange nun die Akkus wirklich halten und was es kostet diese Akkus zu ersetzen und was es kostet den alten Akku los zu werden (Sondermuell!). Warte auf echte Praxisnahe Berichte und bitte kein Oeko-Marketing !

    Ansonsten freue ich mich auf das E-Auto, wenn es keine Staatliche Subventionsruine wird und Akkus auf den Markt kommen, die das leisten, was heutige Autos mit Verbrennungsmotor als Messlatte gesetzt haben.
    wie lange hält ein Getriebe? wie lange der Antriebstrang? wie lange die Reifen? wie landet das später alles mal??? *heul*

    ich kann sie verstehen und bin voll bei ihnen, dass 50dausend für die krücke opel ampera absurd sind, bei dem gebotenen. der mieev ist auch fürn hintern, die optik innen wie aussen, wer so was kauft riestert bestimmt auch. was gegenwärtig bei renault angeboten wird mit dem kangoo find ich ganz gut, nur der preis ist absurd. der e-kangoo kostet was das doppelte vom normalen kangoo, dazu nochmal 80 euro batterienleasing oben drauf. ne danke. beim elektroauto gibt es deutlichst weniger zu tun, zu entwickeln und zu bauen, aufpreise sind erklärbar.
  4. #153

    8850 km gefahen mit 1500 kWh

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zu geringe Reichweite, zu wenig Ladesäulen, zu teuer -*Vorbehalte gegen Elektroautos gibt es viele. Eine neue Studie zeigt: Die meisten verflüchtigen sich, sobald kritische Testpersonen*selbst hinter dem Steuer gesessen haben.

    Elektroauto-Umfrage: Überraschung nach der Testfahrt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Ich fahre seit Juni 2011 einen Nissan Leaf in den USA. Laut Stromrechnung fuer den separaten Zaehler habe ich 1500 kWh fuer 8850 km gebraucht. Macht Euro 1,83 auf 100km (Mein Strompreis 14 US-Cent/kWh). Also kein Vergleich mit Benzin oder Diesel.

    Mein Nissan Leaf in der gehobenen Ausstattung hat nach Abzug der Subventionen und Rabatt (insgesamt $13.500) hier nur $23.000 gekostet, das sind ca. Euro 17.700.

    Die Sache ist so attraktiv, dass von meinen Kollegen schon mehr als 30 Leafs fahren. Bisher ist niemand liegen geblieben und alle sind rundum zufrieden. Es spricht sich schnell rum. Vielleicht zu schnell fuer manche. Anders lassen sich die Unkenrufe nicht erklaeren.
  5. #154

    Verbräuche? Bitte sehr!

    Zitat von zompel Beitrag anzeigen
    Mich würde 'mal interessieren, wie sich die derzeitigen Temperaturen auf die Akku/Batterie-Kapazität der Elektro-Auto's und damit verbunden auf deren Reichweiten auswirkt!
    Zitat von michel66 Beitrag anzeigen
    aber es gibt keine Antworten. Sieht so aus, als wenn bei den Temperaturen nicht mehr viel geht, oder es fährt keiner ein E-Auto.
    Doch, die Frage ist nicht neu und wurde auch schon beantwortet. Aber hier gern noch einmal:

    Mein Hotzenblitz beispielsweise hat eine Webasto AirTop Luftheizung, die mit Diesel betrieben wird, Stoffverdeck und Stofftüren. Er ist also deutlich schlechter isoliert als "normale" Autos. Der Tank der Dieselheizung fasst ca. 2l und mehr als 4l-8l benötige ich in einem Winter (Nov.-Feb.) je nach Witterung nicht. Auf die Fahrstrecke (im Winter nur ca. 300-500km/Monat auf Kurzstrecken) aufgeteilt reden wir für die Heizung also über maximal 0,5lDiesel auf 100km Fahrstrecke. Dabei bleibt die (Stand-)Heizung bei kürzeren Stopps an. In den technischen Angaben wird von 0,1l-0,2l je Betriebsstunde Teillast/Volllast ausgegangen. Die 3kWh /100km Strom-Mehrverbrauch ab Steckdose erklären sich neben der elektrischen Akkuheizung (30-100W, je nach Temperatur) auch durch elektrische Sitzheizung (70W), mehr Lichtfahrten (170W)/Lüftung und höhere Verluste bei Akkutechnik und Antrieb. Sind also ca. 3kWh Strom + 5kWhDiesel (10kWh/l Heizwert angesetzt) maximal mehr pro 100km im Winter. Normalerweise verbrauche ich mit dem 16Jahre alten vollelektrischen Kleinstwagen 10-12kWh/100km, im Winter sind es also maximal 20kWh (inkl. Diesel für die Heizung).

    Bei einschlägigen Elektroautotests in Deutschland wie z.B beim MiEV, gelang es im Winter unter exzessiver Nutzung der Verbraucher (bei vollelektrischer Heizung /Klimaanlage), die Reichweite auf ca. 60% der angegebenen Normreichweite von 150km, auf also ca. 90km, zu senken.
    Nehme ich nun die Nennkapazität des Akkus vom iMiEV von 16kWh (die allerdings zugunsten der Lebensdauer nie voll ausgenutzt wird), käme ich auf einen Normverbrauch von ca. 11kWh/100km und einen Maximalverbrauch von 18kWh/100km, was sich mit meinen Erfahrungen decken würde.

    Legen Sie 2-3kWh für den ungeübten (unwilligen) Fahrer oder Extremtemperaturen von -20C drauf, dann gehen Sie auf Nr. sicher. Neuere E-Autos dürften Verbrauchsvorteile gegenüber dem Hotzenblitz vor allem wegen effizienterer Leistungs- und Ladeelektronik und (noch) besseren E-Motoren (beim Hotzenblitz umgewickelter Industrie-Asynchronmotor) haben. Nachteilig ist oft das höhere Gewicht durch fehlenden Leichtbau.

    Da braucht aber mein Verbrennerauto mit 1.6l Benzinmotor im Winter übrigens deutlich mehr Energie zusätzlich. 1,5l-2l Benzin Mehrverbrauch im Winter wenn ich ähnliche Kurzstrecken fahre sind halt ca. 13-18kWh Mehrverbrauch !!! Fällt halt nur nicht so auf bei den Energiemengen, die in einen Sprittank passen...

    Entscheident dürfte immer das Fahrprofil sein, ich gehe in meinem praktischen Beispiel von 3-10km Fahrstrecke mit Abständen zwischen den Fahrten von 0,5h-2h unterwegs bzw. bis 10h nachts aus. Nachts stehen übrigens beide Fahrzeuge in der ungeheizten Garage, derzeit bei ca. 0C.
  6. #155

    Zitat von ewumnrr Beitrag anzeigen
    Ich fahre seit Juni 2011 einen Nissan Leaf in den USA. Laut Stromrechnung fuer den separaten Zaehler habe ich 1500 kWh fuer 8850 km gebraucht. Macht Euro 1,83 auf 100km (Mein Strompreis 14 US-Cent/kWh). Also kein Vergleich mit Benzin oder Diesel.

    Mein Nissan Leaf in der gehobenen Ausstattung hat nach Abzug der Subventionen und Rabatt (insgesamt $13.500) hier nur $23.000 gekostet, das sind ca. Euro 17.700.

    Die Sache ist so attraktiv, dass von meinen Kollegen schon mehr als 30 Leafs fahren. Bisher ist niemand liegen geblieben und alle sind rundum zufrieden. Es spricht sich schnell rum. Vielleicht zu schnell fuer manche. Anders lassen sich die Unkenrufe nicht erklaeren.
    Na, rechnen wir mal auf Deutschland um:

    1500kWh für 8850km sind 17kWh/100km, was einen akzeptablen Wert darstellt. Strompreis in Deutschland ca. 23Ct/kWh ergibt:

    3,91€ /100km an Stromkosten - nicht schlecht, würde ich sagen ...
  7. #156

    Und gebraucht?

    Zitat von ewumnrr Beitrag anzeigen
    Ich fahre seit Juni 2011 einen Nissan Leaf in den USA. Laut Stromrechnung fuer den separaten Zaehler habe ich 1500 kWh fuer 8850 km gebraucht. Macht Euro 1,83 auf 100km (Mein Strompreis 14 US-Cent/kWh). Also kein Vergleich mit Benzin oder Diesel.

    Mein Nissan Leaf in der gehobenen Ausstattung hat nach Abzug der Subventionen und Rabatt (insgesamt $13.500) hier nur $23.000 gekostet, das sind ca. Euro 17.700.
    Das ist doch mal ne Ansage! In USA gibt es wahrscheinlich nicht so eine große Lobby gegen die Stromer. Wobei die USA Geld drucken drfen.

    Ab Sommer werde ich auch stromern. Zwar nicht Nissan Leaf sondern Renault. Ohne Subvention, macht nix. Ich rechne mit ca. 2-3€/100km.
    Wobei es mir nicht um's Einsparen geht.
    Der Gebrauchtwagenmarkt wird bestimmt interessant werden. Aber dafür muss man sicherlich noch bis Ende nächsten Jahres warten.
  8. #157

    RE: Kälte

    Zitat von michel66 Beitrag anzeigen
    Mich würde 'mal interessieren, wie sich die derzeitigen Temperaturen auf die Akku/Batterie-Kapazität der Elektro-Auto's und damit verbunden auf deren Reichweiten auswirkt!
    Die (gelben) Thundersky sind im DIY-Bereich und bei Forschungsprojekten (z.B. 3l Lupo-Umbau in NL) verbreitet.
    Siehe http://evolveelectrics.com/PDF/Thund...0LFP-100Ah.pdf - min. 80% Kapazität bei -45 Grad Celsius, allerdings nur bei 0.5C getestet

    Umbauten mit TS Akkus (ca. 240 Suchergebnisse): Battery Brand: Thunder Sky
  9. #158

    ..

    Zitat von joe-joe Beitrag anzeigen
    Na, rechnen wir mal auf Deutschland um:

    1500kWh für 8850km sind 17kWh/100km, was einen akzeptablen Wert darstellt. Strompreis in Deutschland ca. 23Ct/kWh ergibt:

    3,91€ /100km an Stromkosten - nicht schlecht, würde ich sagen ...
    wow, mein ford transit kastenwagen verbraucht 8 - 9 liter, also ca. 12 euro. der kann eine tonne laden und hinten 2 tonnen ziehen. bei voll bestuhlung 9 leute transportieren. reichweite dank 100 liter tank nahe 1.300 Kilometer... neuwagenpreis, 19.000 euro brutto, für mich als unternehmer also nochmal 3.500 euro weniger.


    nicht schlecht würde ich sagen.

    bei einer verdopplung der strompreise siehts dann aber eng aus für das e-auto. und dank EU diktatur werden sich die strompreise auch verdoppeln
  10. #159

    Zitat von joe-joe Beitrag anzeigen
    Na, rechnen wir mal auf Deutschland um:

    1500kWh für 8850km sind 17kWh/100km, was einen akzeptablen Wert darstellt. Strompreis in Deutschland ca. 23Ct/kWh ergibt:

    3,91€ /100km an Stromkosten - nicht schlecht, würde ich sagen ...
    Die Strompreise sind nich generell billiger in den USA, fuer den Rest des Hauses zahle ich auch 20-33 Cent in Stufen. Jedoch gibt es billigen Strom speziell fuer Elektroautos zwischen Mitternacht und 5 Uhr zu Preisen zwischen 7 und 14 US Cent. Daher auch der separate Zaehler.








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