Das Auto braucht weniger Platz als ein Mini und ist schneller als ein Ford Mustang. Und obwohl der Flitzer aussieht wie ein Designunfall, ist der Wagen der heimliche Star der Detroit Auto Show. SPIEGEL ONLINE war mit dem Elektro-Exoten bereits unterwegs.
http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...672084,00.html
Ja, bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h ;-)
Liebe Leute, ich rate dringend, sich mal über die Zusammenhänge von Energie (= Arbeit im physikalischen Sinne) und Leistung zu informieren.
Ist ja eigentlich ganz einfach:
Leistung x Zeit = Energie
100 Watt Birne 1 Stunde an = 100 Wattstunden
1000 Watt Birne 6 Minuten an = 100 Wattstunden
Vieleicht einfach mal an den eigenen "Stromzähler" denken: Was am Ende bezahlt werden muss, ist die bezogene Energie.
Auch wenn oft das Richtige gemeint ist, kann man so einfach nicht vernünftig diskutieren (und liefert den Kritikern nur unnötig Futter). Mir als Ing. rollen sich jedenfalls die Fußnägel auf, wenn ich dieses Durcheinandergewürfel von Leistung, Arbeit, Batteriekapazität etc. hier ständig lesen muss.
Ändert aber nichts an meiner Vorliebe für den E-Antrieb...
Wiso bei 100km/h? Was hat der Heizungsverbrauch mit der Geschwindigkeit zu tun?
Ein Automobile, egal ob Verbrenner oder elektrisch, faehrt in Deutschland im Schnitt mit gut 18km/h in der Stadt und fast 80km/h ausserhalb. Lokale Schwankungen mal ausgenommen, in manchen Staedten gehts natuerlich erheblich langsamer zu.
Trotzdem verbraucht die Heizung ihre 500Watt in einer Stunde Nutzungszeit. Wenn ich mit Vollgas auf der Autobahn haenge, geht der elektrische Verbrauch natuerlich hoch, nicht aber der der Heizung. Genau wie ein 6l Auto (Normverbrauch) diese 6l niemals bei 200km/h braucht, eher das doppelte.
mr
Eine Heizung mit der Leistung von 500 Watt verbraucht in einer Stunde 500 Wattstunden Energie.
Wieviel Energie die Heizung verbraucht hängt einzig davon ab, welche Leistung sie aufnimmt und wie lange Sie läuft. Im ursprünglichen Text hies es, dass die Nebenagregate inkl. Heizung durchschnittlich 300 Watt benötigen (erscheint mir etwas niedrig, ist aber hier erstmal egal).
Hieraus wurde der falsche Schluss gezogen, dass sich mit dem Betrieb der Nebenagregate der Energieverbrauch von 18kWh pro 100km auf 18,3kWh pro 100km erhöht. Auf 300Wh mehr komme ich nun aber genau dann, wenn die 300 Watt für die Dauer von 1 Stunde in Anspruch genommen werden. Man muss also in dieser Stunde auch die 100km zurückgelegt haben, wenn man denn den Energieverbrauch auf 100km beziehen will, ergo, mit einer Geschwindigkeit von 100km/h gefahren sein.
Gegenbeispiel: Wie verändert sich der Energieverbrauch pro 100km, wenn ich die Nebenagregate für eine Stunde im Stand laufen lasse?
Ich würde das so formulieren: Eine elektrische Heizung mit einer Leistung von 500 Watt gibt an ihre Umgebung in einer Stunde eine Wärmeenergie von 500 Wh ab.
Eine 12 Volt-Batterie muss zu diesem Zweck eine Stunde lang (500W/12V) 41,67 A durch diesen (ohmschen) Verbraucher schicken. Das bedeutet, dass diese 12V-Batterie anschliessend 41,67 Ah ihrer Kapazität verloren hat. Das ist nicht wenig, finde ich!
Seien Sie doch nicht so pingelig ;-) hier ist doch nur der Versuch die Sache ins Lächerliche zu ziehen.
Wenn man dazu erfährt, dass dieser Stadtfloh uralt, nämlich 5 Jahre ist und nun zur aktuellen Detroit Auto Show quasi als neu verkauft werden soll ...
Darüber hinaus bin ich eh der Ansicht, dass nicht nur die Klimahysteriker auf dem Kriegsfuß mit der Physik stehen, sondern auch einige E-Auto-Spinner, welche quasi aus dem Nichts jede Menge Leistung zaubern wollen.
Am besten sind immer noch diese Verschwörungstheorien á la: Die Autobauer hätten schon leistungsstarke, extrem verbrauchsgünstige E-Auto-Konzepte in der Schublade ...
Wie gesagt, alles nicht so ernst nehmen!
Aber ein modernes Elektroauto ist heute schon extrem verbrauchsgünstig, wenn man den Wirkungsgrad als Massstab nimmt. Wo entsteht denn da gross Wärme beim Elektromotor bzw. der Elektronik? Und wenn nix warm wird, dann spricht das für einen guten Wirkungsgrad. Der liegt bestimmt schon bei über 85%!