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Elektroauto-Tagebuch: Die E-Erfahrung
Das Elektroauto ist angeblich die Zukunft. Gleichzeitig sind die meisten Kunden skeptisch: Umweltfreundlich sind die Stromer bestimmt - aber kann man damit auch im Alltag bestehen? Sieben SPIEGEL ONLINE-Redakteure haben den Praxis-Test gemacht.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...814045,00.html
- #350 16.03.2012 13:58 von
wen interessiert hier was irgendein autor, allein der begriff ist schon lustig, fürn privatwagen fährt.
thema ist ein ganz anderes.
immer auf den ball, nicht auf den spieler.
die wechseln eh schneller wie man die unterhosen runterbekommt. - #351 17.03.2012 13:11 von
So,so ...
... "da staunt sogar der Sportwagenfahrer"!
Worüber denn bitte?
Vielleicht, dass es (vernünftige?) Menschen gibt die für diesen Preis tatsächlich so eine Schwachgurke kaufen?
Gut vorstellbar ...!
Da lobe ich mir doch einen gebrauchten Mercedes SL 500 (R 129).
Für etwa 10.000€ bekomme ich da 326 PS.
Und Cabrio isser auch!
Ich bin mir nicht sicher mit welchem Wagen ein Wenigfahrer günstiger wegkommt.
Gruß von
Gerd - #352 28.03.2012 11:26 von
Sie haben einen Ansatz geliefert - allerdings einen fragwürdigen. Denn mit dieser Argumentation könnte man genauso schlussfolgern, dass jedes neu gekaufte Verbrennerauto mit dem am aufwendigsten gewonnenen Sprit betankt wird.
Neben den Versuchen zu den synthetischen Kraftstoffen ist dies dann wohl Sprit aus dem Erdöl der Ölsande in Kanada - Energieverhältnis Aufwand:Nutzen etwa 1:2. Das sind die größten derzeit bekannten "Ölreserven" und die werden wir zukünftig immer stärker nutzen müssen ...
Nicht bedacht ist dabei übrigens, dass in Kanada jetzt schon die größten Giftseen der Erde mit Abwässern aus der Ölgewinnung existieren. Also wenn Sie für neue E-Autos den Braunkohlestrom (statt sinnvollerweise den Strommix) ansetzen wollen, dann überschlagen Sie bitte auch den Aufwand für das teuerste Erdöl ...
Tja, beim Erdöl sieht es nicht mehr danach aus, als könnte die "Ernte" deutlich besser und billiger werden - bei Strom dagegen schon.
Denn wenn wir mal nüchtern zwischen tatsächlichen Erzeugerkosten und Einspeisevergütung differenzieren, dann ist zwar der OffShore-Strom noch ein Kostentreiber (oder Geothermie) - Wind, Wasser und Photovoltaik aber nicht.
Und selbst wenn die ganz Verbissenen die EEG-Umlage immer wieder gern einrechnen - wie sieht die denn so ab 2030 aus? So lang ist das ja nicht mehr hin, noch deutlich vor der Ankündigung des ersten Stromes aus Kernfusion ...
Die Gesamtkosten von Kohlevertromung und Kernenergie bleiben eh im Nebel. Oder hat schon einmal jemand die notwendigen "Ewigkeitskosten" für die Wasserführung im Ruhrgebiet nachgerechnet? Oder wie lange die Differenz zwischen Brutto- und Nettoleistung eines KKW auch nach dem Abschalten als Grundlast zur Verfügung gestellt werden muss? Da wird ein KKW zum langjährigen Stromverbraucher ...
Der Aufwand der "Endlagerung" ist ja schon lange ein im wahrsten Sinne des Wortes "heißes Thema".
Jeder, der durch eigene, dezentrale Energieerzeugung etwas für seine private Unabhängigkeit tut, verbessert ganz nebenbei die Qualität im "Stromsee" und sichert das zukünftige Überleben.
Und da das Elektroauto deutlich weniger Energie für die gleiche Strecke benötigt, ist auch ein solcher Umstieg (selbst mit den derzeitigen Rahmenbedingungen) ein Schritt in eine zukünftig gesicherte Mobilität. - #353 02.04.2012 16:03 von
Von wegen geht nicht, gibts nicht
Hallo
das ist leider so nicht wahr, bei Peugeot / Citroën gibt es ebenso wie von Mitsibishi seit etwa 2 Jahren den i-On, etc. Ich selber habe ein solches Fahrzeuge gekauft.
Wir haben drei Kinder im Alter von 8 - 10 Jahren. Meine Frau erledigt mit diesem Wagen (Peugeot i-On) seit einiger Zeit all ihre täglichen Fahrten, Kundenbesuche, Schule, Ausgehen, etc, etwa 150 km täglich. Wir laden das Auto in unserer Garage auf, in meinem Unternehmen kann ich dies auf meinem Parkplatz auch. Die Kosten des Stroms halten sich mit 1,37 Euro pro 150 km sehr in Grenzen, selbst mit der nächsten erhöhung werden es nicht mehra als € 1,60 werden. Ich benutze das Auto am Wochenende in den Tennisclub, etc, alle Fahrten unter 75 km in eine Richtung machen wir mit dem Auto. Und alles ohne das kleinste Problem. der haken, der Wagen ist nicht billig, wenn ich mir aber meine Spritrechnung meiner vorherigen E Klasse T Modells ansehe, dann spare ich im Monat so um die 300 Euro, zusätlich darf ich bei uns in den Parkzonen gratis parken und wo vorhanden auch gratis laden.
Ich brauche da keine Unterstützung des Staates, auch wenn es die gibt, in 5 Jahren spart das Auto etwa 25.000 euro an Sprit, Versicherung, Abnutzung ein, ohne Co2 etc einzurechnen, alle anderen Rechnungen dazu sind mir eigentlich egal. - #354 27.04.2012 07:30 von
Tja, Sie sind halt ein Praktiker wie ich - hier diskutieren aber meist die Theoretiker. Ich fahre einen 16 Jahre alten elektrischen 2-Sitzer mit ca. 100km Reichweite. Wir haben auch zwei Kinder und fahren trotzdem die Mehrzahl der Fahrten mit dem E-Auto, sozusagen unser "Erstauto". Die Mehrzahl der täglichen Fahrten sind nun einmal keine Familienausflüge oder Urlaubsreisen ...
Das führt dann schon mal dazu, dass ich letzten Herbst die Starterbatterie beim Verbrennerauto tauschen musste - sie war wegen der langen Standzeit tiefentladen und defekt ...
Mittlerweile überlegen wir, ob wir bei einer Neuanschaffung statt des Verbrennerautos nicht ein zweites (moderneres) E-Auto anschaffen - für die wenigen längeren Fahrten bieten einige Hersteller (Nissan, Renault) günstige Mietangebote für E-Besitzer. Aber das ist eben nur Praxis - genauso wie ein Spritpreis von 1,70€/l Super, oder die Preissenkungen für den iMiEV , die Wirtschaftlichkeitsberechnungen von vor einem halben Jahr oder früher zur Makulatur werden lassen ...
Dabei sind die Preissenkungen bei Traktionszellen erst am Anfang, wie ich es schon vor einiger Zeit beschrieb. Die Serienfertigung läuft an, die Technologien werden verbessert und die Stückkosten fallen bei Massenproduktion deutlich - siehe Handy ...
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