Forum


 

Elektroantrieb für Boote: Die Strom-Schiffe vom Zürichsee

Sie sehen aus wie Riva-Klassiker, ihr Antrieb aber ist hoch modern: Die Boote des Schweizer Herstellers Boesch werden von Elektromotoren bewegt. Die Stromspeicher dazu stammen aus der Rüstungsindustrie - und der Preis der E-Schiffe erreicht Snobniveau.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...785101,00.html
  1. #1

    addas

    Tja, die Massenproduktion führt nicht nur zu Innovation in diesem Bereich, sie wird auch die Qualität und Leistung verbessern, sowie über kurz oder lang den Preis drücken.
    Das war immer so und wird immer so sein.
    Wenn solche Innovationen nicht über Jahrzehnte konsequent unterdrückt oder zumindest nicht gefördert worden wären, könnten wir schon viel weiter sein, was die Nutzung alternativer Energieerzeugungen, Antriebe und dergleichen mehr angeht.
  2. #2

    Häh?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sehen aus wie Riva-Klassiker, ihr Antrieb aber ist hoch modern: Die Boote des Schweizer Herstellers Boesch werden von Elektromotoren bewegt. Die Stromspeicher dazu stammen aus der Rüstungsindustrie - und der Preis der E-Schiffe erreicht Snobniveau.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...785101,00.html
    Unter Vollast fahren die Boote eine Stunde, und dann ist Ende. Dass läuft dann eher auf kürzere Zeit hinaus, denn mit dem Ruder lassen sich solche Boote nur schlecht bewegen. Wo da der Durchbruch sein soll, ist mir komplett schleierhaft. Einfach nur eine neue technische Luxuxspielerei für Leute mit zu viel Geld.
  3. #3

    Warom Strom...

    ... wenn man auch Segeln könnte ;-)
  4. #4

    Ungeregelter Markt

    Zitat von _stordyr_ Beitrag anzeigen
    Das war immer so und wird immer so sein.
    Richtig. Solchen Unternehmen ist es zu verdanken, wenn in 10 oder 20 Jahren Autos 1000 Kilometer (oder von mir aus Boote 10 Stunden) mit einer Stromladung fahren können. Wir Deutschen hatten weltweit die besten Ausgangschancen, diesen gewaltigen Zukunftsmarkt aufzurollen: Wir hatten schon vor 30 Jahren die nachhaltigste Antiatomkraft-Einstellung in der Bevölkerung und könnten heute ein Stromparadies aus kleinen, dezentralen, hocheffektiven und daher sauberen Kraftwerken haben, die sich exportieren ließen wie geschnitten Brot - wenn wir nicht dem Lobbyismus den Vorzug gegeben hätten -, wir könnten längst serientaugliche Elektroautos en masse haben - wenn wir nicht dem Lobbyismus den Vorzug gegeben hätten.

    Es geht nichts über den freien und weitestgehend ungeregelten Markt sowie das pfiffige Unternehmertum von Menschen, die man neidlos Erfolg-Reich sein lässt.
  5. #5

    Jaja

    Zitat von _stordyr_ Beitrag anzeigen
    Tja, die Massenproduktion führt nicht nur zu Innovation in diesem Bereich, sie wird auch die Qualität und Leistung verbessern, sowie über kurz oder lang den Preis drücken.
    Das war immer so und wird immer so sein.
    Wenn solche Innovationen nicht über Jahrzehnte konsequent unterdrückt oder zumindest nicht gefördert worden wären, könnten wir schon viel weiter sein, was die Nutzung alternativer Energieerzeugungen, Antriebe und dergleichen mehr angeht.
    Na klar, und wenn wir nur früh genug angefangen hätten, dass Beamen zu fördern, könnten wir jetzt schon auf die ganzen Transportmittel verzichten und würden uns alle nur noch per Transponder bewegen.
  6. #6

    Wer rechnen kann ist klar im Vorteil!

    Energiegehalt der Batterien von umgerechnet 15-20 Liter Sprit. Sind über den Daumen 150-200 kWh elektrische Energie.
    Mit einer Haushaltssteckedose lassen sich ca. 3.5 kW Leistung übertragen. Sind nach nach 10 Stunden 35 kWh Energie. Wie kann der Akku dann voll sein Herr Grünweg?
    Es dauert ungefähr 2 Tage, nicht 10 Stunden. In der Zeit kann ein Physikbuch der Mittelstufe studieren, damit versteht wovon man redet/schreibt!
  7. #7

    Pro Occupy Germany

    Zitat von Byrne Beitrag anzeigen
    Na klar, und wenn wir nur früh genug angefangen hätten, dass Beamen zu fördern, könnten wir jetzt schon auf die ganzen Transportmittel verzichten und würden uns alle nur noch per Transponder bewegen.
    Windkraft hätte man schon vor 50 Jahren umfassend nutzen können.
    Solarkollektoren seit 40 Jahren und Fotovolztaik seit 20 Jahren.
  8. #8

    .

    Bei einem Wasserfahrezug ist das ja suuuper praktisch, den zuverlässigen Diesel/2-Takter durch einen E-Motor mit kapazitätsschwacher Batterie auszutauschen. Einmal die Reichweite falsch berechnet/geschätzt und man darf paddeln/versuchen zurückzuschwimmen. Wo soll der Markt für sowas sein ? Entweder schickes Segelboot, alter Dieselkutter/Hausbott oder ein geiles Speedboot. Aber das DIng ist weder Fisch noch Fleisch...
  9. #9

    Der Markt ist da!

    Zitat von manta Beitrag anzeigen
    Bei einem Wasserfahrezug ist das ja suuuper praktisch, den zuverlässigen Diesel/2-Takter durch einen E-Motor mit kapazitätsschwacher Batterie auszutauschen. Einmal die Reichweite falsch berechnet/geschätzt und man darf paddeln/versuchen zurückzuschwimmen. Wo soll der Markt für sowas sein ? Entweder schickes Segelboot, alter Dieselkutter/Hausbott oder ein geiles Speedboot. Aber das DIng ist weder Fisch noch Fleisch...
    Auf dem Wörtersee in Kärnten zahlt man zur Zeit rund 20 000 bis 30 000 € allein für eine Lizenz für ein starkes Elektro-Motorbot. Für herkömmliche Lizenzen muss man schon mal etwas über 100 000 € abdrücken.








TOP



TOP