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Elektroantrieb für Boote: Die Strom-Schiffe vom Zürichsee

Sie sehen aus wie Riva-Klassiker, ihr Antrieb aber ist hoch modern: Die Boote des Schweizer Herstellers Boesch werden von Elektromotoren bewegt. Die Stromspeicher dazu stammen aus der Rüstungsindustrie - und der Preis der E-Schiffe erreicht Snobniveau.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...785101,00.html
  1. #20

    :-)

    Zitat von Mannheimer011 Beitrag anzeigen
    Energiegehalt der Batterien von umgerechnet 15-20 Liter Sprit. Sind über den Daumen 150-200 kWh elektrische Energie.
    Mit einer Haushaltssteckedose lassen sich ca. 3.5 kW Leistung übertragen. Sind nach nach 10 Stunden 35 kWh Energie. Wie kann der Akku dann voll sein Herr Grünweg?
    Es dauert ungefähr 2 Tage, nicht 10 Stunden. In der Zeit kann ein Physikbuch der Mittelstufe studieren, damit versteht wovon man redet/schreibt!
    Tja dann sollten Sie es machen, es wird dann sicherlich darin stehen das der Wirkungsgrad eines Elektromotors höher ist der des Taktmotors, wie schon des öfftern erwähnt worden ist.
  2. #21

    Klarstellung

    Zitat von naabaya Beitrag anzeigen
    Ja wenn nur der Wirkungsgrad nicht wäre! Moderne Elektromotoren haben einen Wirkungsgrad von über 90 %, Benzinmotoren um die 40.
    Mir ist schon klar dass Verbrennungsmotoren andere Wirkungsgrade haben als Elektromotoren. Ladeverluste habe ich zur Einfachheit vernachlässigt. Im Artikel steht:
    "Je nach Dimensionierung liefern die Akkus jetzt so viel Energie wie 15 bis 20 Liter Sprit ..."
    Ein Liter Diesel/Benzin verfügt nunmal über einen Energiegehalt von ungefähr 10kWh!
    Woher wissen Sie, dass der Redakteur den höheren Wirkungsgrad miteinrechnet? Er könnte die Verwirrung vermeiden, indem er für elektrische Betriebsmittel geläufige Einheiten verwenden würde.
    Je nach Sichtweise benötigt man also mindestens 50kWh oder 200 kWh Energie zum Laden.
  3. #22

    Solarzellen statt Zurückpaddeln

    Um das Reichweitenproblem etwas zu entschärfen, schlage ich vor, ca. 4 bis 6 Quadratmeter (in der Neigung verstellbare) Solarmodule zu verbauen. Die kosten max. ca. 2000€ (auf die es bei diesen Booten auch nicht mehr ankommt) und bringen ca. 1/2 bis 2/3 kW, so dass man zumindest nicht zurückpaddeln muss. Die erreichbare Geschwindigkeit ist zwar geringer als die eines Fußgängers, aber immerhin, man kommt ohne Muskelkraft zurück ans Ufer - sofern die Sonne scheint...;)
  4. #23

    Immer diese inpraktikablen Ideen

    Zitat von user_tha Beitrag anzeigen
    Um das Reichweitenproblem etwas zu entschärfen, schlage ich vor, ca. 4 bis 6 Quadratmeter (in der Neigung verstellbare) Solarmodule zu verbauen. Die kosten max. ca. 2000€ (auf die es bei diesen Booten auch nicht mehr ankommt) und bringen ca. 1/2 bis 2/3 kW, so dass man zumindest nicht zurückpaddeln muss. Die erreichbare Geschwindigkeit ist zwar geringer als die eines Fußgängers, aber immerhin, man kommt ohne Muskelkraft zurück ans Ufer - sofern die Sonne scheint...;)
    Leider sehen die Boote nach Ihrem kleinen Eingriff mit den 4 bis 6 Quadratmetern Solarmodulen dann etwas anders aus.
  5. #24

    .

    Zitat von Byrne Beitrag anzeigen
    Leider sehen die Boote nach Ihrem kleinen Eingriff mit den 4 bis 6 Quadratmetern Solarmodulen dann etwas anders aus.
    Wieso leider? Einen Sonnenschutz nehmen viele Bootsfahrer ohnehin mit. Der läßt sich wunderbar als Dach mit PV-Modulen gestalten!
  6. #25

    Auf dem Königssee in Bayern ...

    ... fahren schon jahrzehntelang Elektroboote. Der E-Antrieb ist uralt und alles kann von der Stange gekauft werden. Aber immer wieder tun Firmen so, als hätten sie den Antrieb eben erst entwickelt (vor allem in der Autobranche). Alles nur Werbung.
  7. #26

    Ist ja auch was.

    Zitat von hadroncollider Beitrag anzeigen
    Richtig. Solchen Unternehmen ist es zu verdanken, wenn in 10 oder 20 Jahren Autos 1000 Kilometer (oder von mir aus Boote 10 Stunden) mit einer Stromladung fahren können.
    Da bin ich mir nicht so sicher. So viel ich weiss, hat man bisher noch nicht einmal das Potential von Akkus erforscht, d.h. man weiss noch nicht einmal wo die Grenze (kWh/kg) liegt, die man bei alltagstauglichen Akkus erreichen kann.

    Richtige Akkus zu entwickeln, wird kleinen Firmen nicht gelingen, dazu braucht man grosse Forschungs und Entwicklungseinrichtungen.

    Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Feststeht, dass man bevor es einen alltagstauglichen, und bezahlbaren Akku mit mindestens 0.5 kWh/kg gibt, man nur rumspielt um in die Presse zu kommen.

    Ist ja auch was.
  8. #27

    Milchmädchen geben Milch :-)

    Zitat von BlueBuda Beitrag anzeigen
    Tja dann sollten Sie es machen, es wird dann sicherlich darin stehen das der Wirkungsgrad eines Elektromotors höher ist der des Taktmotors, wie schon des öfftern erwähnt worden ist.
    Primärenergieeinsatz ist die GRÖßE!
    Für Milchmädchen:
    Die Aufgabe ist 100Kg Nutzlast von a nach b zu bringen!
    .
    Berechne den gesamten Energie und Ressourcenverbrauch incl. der Infrastruktur, um diese Transportleistung 10.000 mal zu erbringen :-))Bei dem so gelobten "besseren" Wirkungsgrad des E-Motors enstehen die Verluste an anderer Stelle ;-). Das Gesamtsystem muss gesehen werden.
    Milchmädchen-Gruss
    Sikasuu
    Ps. Es gab mal eine Diskussion, das Tintendrucker mit 360 DPI besser auflösten als Laser mit 300dpi:-) Leider wurde dabei das unterschiedliche Verhalten der Druck- und Trägermedien Flüssigkeit/Pulver auf Papier NIE diskutiert.
  9. #28

    Na klar doch

    Zitat von user_tha Beitrag anzeigen
    Wieso leider? Einen Sonnenschutz nehmen viele Bootsfahrer ohnehin mit. Der läßt sich wunderbar als Dach mit PV-Modulen gestalten!
    Den sollte man dann aber auch einrollen und verschwinden lassen können, wenn man ihn gerade nicht braucht.

    Von Booten und deren Nutzung haben Sie keinerlei Ahnung, stimmt's?
  10. #29

    Nischenanwendung

    Schön und gut,aber es handelt sich um eine eng begrenzte Nischenanwendung.Zürichsee,Königssee...alles Tüpel wo man jederzeit das Ufer sehen kann...wie bei allen anderen Anwendungen von Akkus auch ist hier das Problem die geringe gespeicherte Energiemenge/kg.Was man da auch in die Entwicklung investiert,an den Energiegehalt von Benzin/Diesel ist nicht zu denken!
    Range Extender,toll,letztlich wird der benötigte Strom doch wieder mithilfe herkömmlicher Kraftstoffe erzeugt,da kann man das Elektrogebrimsel auch gleich weglassen.Effektiv wären verbesserte Rumpfformen und weniger Gewicht sodaß mit weniger Leistung das Gleiten ermöglicht werden kann.


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