Skandal beim Nannen-Preis! Drei Redakteure der "Süddeutschen Zeitung" lehnen die Auszeichnung ab, weil sie die Trophäe nicht mit "Bild" teilen wollen. Ist das mutig oder arrogant? Oder nur die Angst vor den eigenen Boulevard-Dämonen?
Streit über Henri-Nannen-Preis für "Bild"-Zeitung - SPIEGEL ONLINE
Man soll ja nicht immer gleich die Nazikeule rausholen. Aber nur als Beispiel: Wenn die NPD auch Fortbildungsprogramme für Migranten unterstützen würde, und ähnliches, soll man dann mit ihr in den dauerhaften Dialog gehen, in der Hoffnung sie durch Annäherung zu zivilisieren?
Ich würde es eher mit "Wir sind Helden" halten, hier aus dem SPIEGEL:
.... ist Holofernes' Meinung durchaus ungeschönt:
"Die laufende Plakat-Aktion der 'Bild'-Zeitung mit sogenannten Testimonials, also irgendwelchem kommentierenden Geseiere (Auch kritischem! Hört, hört!) von sogenannten Prominenten (auch Kritischen! Oho!) ist das Perfideste, was mir seit langer Zeit untergekommen ist."
Es folgt ein vergiftetes Lob. "Selten hat eine Werbekampagne so geschickt mit der Dummheit auf allen Seiten gespielt." Zum Ende beschreibt Holofernes ihre Sicht auf das Boulevardblatt. Die Zeitung sei weder "augenzwinkernd zu betrachtendes Trash-Kulturgut" noch eine "witzige soziale Referenz". Vielmehr sei sie "ein gefährliches politisches Instrument - nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht"
Es geschehen tatsächlich noch Zeichen und Wunder.
Seitdem Herr Augstein hier schreibt, sind wir,
denke ich, das erste mal der gleichen Meinung.
Dieses Bild bashing ist unter aller Sau, und sagt viel
über die Arroganz der Herren bei der Süddeutschen Zeitung.
Hat da Herr Prantl etwa sein Machtwort gesprochen,
oder sind da Alle, von Haus aus so?
An der BILD-Zeitung ist nichts zu verniedlichen, da kann man nichts relativieren. Die BILD-Zeitung ist ein Propaganda-Instrument um die Masse zu manipulieren, damit diese jene Gruppen unterstützt, die auf die Masse hinabsieht und diese ausbeutet. Die BILD-Zeitung setzt für diesen Zweck das Leben von Menschen aufs Spiel.
prinzipiell ja. Das Beispiel ist natürlich Dumfug mangels Teilnehmern. Aber Wandel durch "Annäherung", besser erstmal Kommunikation, ist immer noch besser als das Konzept durch maximale Ausgrenzung diese Gruppen faktisch zu stärken.
also die Plakat-Aktion gehört zum coolsten an Werbung, was mir in den letzten Jahren untergekommen ist. FAZ-Zitat, natürlich, aber eben doch eine ganz eigene Sprache. Muß man sich erst mal leisten können, so eine Kampagne ohne überhaupt die Kunden anzusprechen oder das Produkt zu loben.
Völlig falsche Einschätzung. Das Hochjubeln von Wulff durch Bild und das Absägen durch Diekmann ist kein Qualitätsjournalismus. Deswegen ist der Preis auch nicht verdient, der Preis soll laut Eigendarstellung „den Qualitätsjournalismus im deutschsprachigen Raum fördern und pflegen und gleichzeitig das Andenken des stern-Gründers Henri Nannen lebendig halten“. Wenn die peinliche Berichterstattung über Wulff als Maßstab für den Journalismus nächsten Jahre herhalten soll, na dann Prost Mahlzeit. Ich fands noch nicht mal unterhaltsam sondern einfach nur langweilig. Was interesieren mich die drittklassigen Affären des Bundesprasidenten. Gibt durchaus spannendere Themen.
Sind sie wirklich so naiv und tatsächlich überzeugt, das bei der SZ weniger manipuliert, gelogen, und verleumdet wird?
Egal was man von der Bild hält.
Der Versuch Sie in die Schmudelecke zu stellen, ist einfach üble und arrogante Hochnäsigkeit, der vermeintlich Intellektuellen aus der rot-grünen Gutmensch Ecke.
"Alle Meinung, die nicht der Unseren entspricht, gehört verboten"