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Eklat bei Nannen-Preis-Gala: "Bild" gehört dazu

Skandal beim Nannen-Preis! Drei Redakteure der "Süddeutschen Zeitung" lehnen die Auszeichnung ab, weil sie die Trophäe nicht mit "Bild" teilen wollen. Ist das mutig oder arrogant? Oder nur die Angst vor den eigenen Boulevard-Dämonen?

Streit über Henri-Nannen-Preis für "Bild"-Zeitung - SPIEGEL ONLINE
  1. #120

    Ich schreibe bei BILD lieber die..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Skandal beim Nannen-Preis! Drei Redakteure der "Süddeutschen Zeitung" lehnen die Auszeichnung ab, weil sie die Trophäe nicht mit "Bild" teilen wollen. Ist das mutig oder arrogant? Oder nur die Angst vor den eigenen Boulevard-Dämonen?

    Streit über Henri-Nannen-Preis für "Bild"-Zeitung - SPIEGEL ONLINE
    ... Bezeichnung 'Zeitung' in Anführungszeichen.

    Für mich käme sie nicht einaml als Klopapier in Frage, denn das möchte ich meiner eigenen Schei... nicht zumuten.
  2. #121

    Wandel durch Annäherung für jeden?

    Man soll ja nicht immer gleich die Nazikeule rausholen. Aber nur als Beispiel: Wenn die NPD auch Fortbildungsprogramme für Migranten unterstützen würde, und ähnliches, soll man dann mit ihr in den dauerhaften Dialog gehen, in der Hoffnung sie durch Annäherung zu zivilisieren?

    Ich würde es eher mit "Wir sind Helden" halten, hier aus dem SPIEGEL:

    .... ist Holofernes' Meinung durchaus ungeschönt:
    "Die laufende Plakat-Aktion der 'Bild'-Zeitung mit sogenannten Testimonials, also irgendwelchem kommentierenden Geseiere (Auch kritischem! Hört, hört!) von sogenannten Prominenten (auch Kritischen! Oho!) ist das Perfideste, was mir seit langer Zeit untergekommen ist."
    Es folgt ein vergiftetes Lob. "Selten hat eine Werbekampagne so geschickt mit der Dummheit auf allen Seiten gespielt." Zum Ende beschreibt Holofernes ihre Sicht auf das Boulevardblatt. Die Zeitung sei weder "augenzwinkernd zu betrachtendes Trash-Kulturgut" noch eine "witzige soziale Referenz". Vielmehr sei sie "ein gefährliches politisches Instrument - nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht"
  3. #122

    Die Arroganz der Herren bei der Süddeutschen

    Es geschehen tatsächlich noch Zeichen und Wunder.
    Seitdem Herr Augstein hier schreibt, sind wir,
    denke ich, das erste mal der gleichen Meinung.
    Dieses Bild bashing ist unter aller Sau, und sagt viel
    über die Arroganz der Herren bei der Süddeutschen Zeitung.
    Hat da Herr Prantl etwa sein Machtwort gesprochen,
    oder sind da Alle, von Haus aus so?
  4. #123

    nichts zu verniedlichen

    An der BILD-Zeitung ist nichts zu verniedlichen, da kann man nichts relativieren. Die BILD-Zeitung ist ein Propaganda-Instrument um die Masse zu manipulieren, damit diese jene Gruppen unterstützt, die auf die Masse hinabsieht und diese ausbeutet. Die BILD-Zeitung setzt für diesen Zweck das Leben von Menschen aufs Spiel.
  5. #124

    In der Tat

    Zitat von alexbln Beitrag anzeigen
    wer hätte das gedacht, ich darf augstein einmal uneingeschränkt recht geben.
    Hätte auch nicht gedacht, dass ich ihm mal zustimmen würde.
  6. #125

    Arroganz und Dünkel

    Zitat von tksuper Beitrag anzeigen
    Dieses Bild bashing ist unter aller Sau, und sagt viel über die Arroganz der Herren bei der Süddeutschen Zeitung.
    Ich kann im Zusammenhang mit dem "Eklat" seitens der SZ-Leute weder Arroganz noch Dünkel (dieser Ausdruck fiel in diesem Thread auch schon) erkennen. Höchstens die Bereitschaft, sich von den Lügnern und Verleumdern dieses Gossenblattes abzugrenzen.
  7. #126

    Zitat von cato-der-ältere Beitrag anzeigen
    Man soll ja nicht immer gleich die Nazikeule rausholen. Aber nur als Beispiel: Wenn die NPD auch Fortbildungsprogramme für Migranten unterstützen würde, und ähnliches, soll man dann mit ihr in den dauerhaften Dialog gehen, in der Hoffnung sie durch Annäherung zu zivilisieren?
    prinzipiell ja. Das Beispiel ist natürlich Dumfug mangels Teilnehmern. Aber Wandel durch "Annäherung", besser erstmal Kommunikation, ist immer noch besser als das Konzept durch maximale Ausgrenzung diese Gruppen faktisch zu stärken.
    Zitat von cato-der-ältere Beitrag anzeigen
    .................................................. ...............................
    "Die laufende Plakat-Aktion der 'Bild'-Zeitung mit sogenannten Testimonials, also irgendwelchem kommentierenden Geseiere (Auch kritischem! Hört, hört!) von sogenannten Prominenten (auch Kritischen! Oho!) ist das Perfideste, was mir seit langer Zeit untergekommen ist."
    Es folgt ein vergiftetes Lob. "Selten hat eine Werbekampagne so geschickt mit der Dummheit auf allen Seiten gespielt." Zum Ende beschreibt Holofernes ihre Sicht auf das Boulevardblatt. Die Zeitung sei weder "augenzwinkernd zu betrachtendes Trash-Kulturgut......................................... ........................
    also die Plakat-Aktion gehört zum coolsten an Werbung, was mir in den letzten Jahren untergekommen ist. FAZ-Zitat, natürlich, aber eben doch eine ganz eigene Sprache. Muß man sich erst mal leisten können, so eine Kampagne ohne überhaupt die Kunden anzusprechen oder das Produkt zu loben.
  8. #127

    Zitat von tksuper Beitrag anzeigen
    .................................................. ................................................
    Hat da Herr Prantl etwa sein Machtwort gesprochen,
    oder sind da Alle, von Haus aus so?
    erster gedanklicher Ansatz dazu wäre, daß diese ja recht überraschende Gewissensentscheidung zeitgleich bei 100% der auszuzeichenden SZ-Journalisten gleichlautend entschieden wurde. Ist natürlich nur ein Indiz.
  9. #128

    Fake-Hype

    Völlig falsche Einschätzung. Das Hochjubeln von Wulff durch Bild und das Absägen durch Diekmann ist kein Qualitätsjournalismus. Deswegen ist der Preis auch nicht verdient, der Preis soll laut Eigendarstellung „den Qualitätsjournalismus im deutschsprachigen Raum fördern und pflegen und gleichzeitig das Andenken des stern-Gründers Henri Nannen lebendig halten“. Wenn die peinliche Berichterstattung über Wulff als Maßstab für den Journalismus nächsten Jahre herhalten soll, na dann Prost Mahlzeit. Ich fands noch nicht mal unterhaltsam sondern einfach nur langweilig. Was interesieren mich die drittklassigen Affären des Bundesprasidenten. Gibt durchaus spannendere Themen.
  10. #129

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    Zitat von pepito_sbazzeguti Beitrag anzeigen
    Ich kann im Zusammenhang mit dem "Eklat" seitens der SZ-Leute weder Arroganz noch Dünkel (dieser Ausdruck fiel in diesem Thread auch schon) erkennen. Höchstens die Bereitschaft, sich von den Lügnern und Verleumdern dieses Gossenblattes abzugrenzen.
    Sind sie wirklich so naiv und tatsächlich überzeugt, das bei der SZ weniger manipuliert, gelogen, und verleumdet wird?
    Egal was man von der Bild hält.
    Der Versuch Sie in die Schmudelecke zu stellen, ist einfach üble und arrogante Hochnäsigkeit, der vermeintlich Intellektuellen aus der rot-grünen Gutmensch Ecke.
    "Alle Meinung, die nicht der Unseren entspricht, gehört verboten"


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