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Eisschnelllauf-Star Pechstein: Mission Wiedergutmachung

Am Freitag startet die Weltcup-Saison*im Eisschnelllauf*- und Claudia Pechstein ist erstmals seit ihrer Dopingsperre wieder von Beginn an mit dabei. Die 39-Jährige setzt aber nicht nur auf dem Eis, sondern auch vor Gericht ihren Kampf fort. Das ist Teil ihrer Motivation.

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...798334,00.html
  1. #1

    Eine Frage der Ehre ?

    ich hab sie immer gemocht. ich glaube sie hat nicht gedopt. wissen kann sie sie es nur selber, klar.
    aber sie zeigt es den schreibtischtätern. die haben sicher nie mit einer solchen energie gerechnet, mit der sie sich wehrt. über jahre. beeindruckend. mal schauen wie das am ende ausgeht.
    klar kannst du sagen: nun hör auf zu nerven, akzeptier es dass du diesen kampf verloren hast. du bist eh zu alt um noch sportlich was zu reißen, also mach ein ende und vergiss es.

    das hat sie nicht gemacht. es gab und gibt ja immer wieder welche, die ihr leben lang für ihre rehabilitation kämpfen, eben nicht "vernünftig" sind. und beharrlichkeit kann sich auszahlen, weil die sesselpupser auf der anderen seite keine lust haben sich dauerhaft auf diesen kampf einzulassen. ich denk auch, dass sie diese emotionale energie nicht hätte wenn sie wirklich gedopt hätte. naja, ein vermutung, ich weiss.

    wir alle haben nur einen namen und eine ehre, nicht wahr? und wenn diese ehre im kern verletzt wurde .. ja, was tun wir dann? kämpfen oder schwanz einziehen?

    eine beeindruckende frau, an der sich mancher ein beispiel nehmen könnte.
  2. #2

    Pechstein wurde nicht ein eingstes mal des Doping überführt

    Zitat von black_bottom Beitrag anzeigen
    ich hab sie immer gemocht. ich glaube sie hat nicht gedopt. wissen kann sie sie es nur selber, klar...
    Ein ansprechender Kommentar von black_bottom.
    Und als Ergänzung:
    Ob Sie oder ich glauben, dass Pechstein gedopt hat ist ja gar nicht von Relevanz.
    Sperren für Sportler werden ja einzig und allein bei überführten Dopings mittels Dopingtest ausgesprochen und auch nur dann.

    Wegen überhöhten Blutwerten wurde in der Welt noch nie ein Sportler 2 Jahre gesperrt.
    Maximal erfolgt dann eine Schutzsperre für ein oder zwei Starts. (nerdings und auch nicht in allen Sportarten)
    Claudia Pechstein ist die Ausnahme in Dt. und in der Welt, weil sie wurde bei zig Dopingstests an ihr nicht einmal des Dopings überführt, sondern erhielt wegen zu hohen Blutwerten die 2 Jahressperre.

    Ein makaberes Beispiel von Individualrecht, was sich die deutschen Dopingfunktionäre, Sportgerichte und dergleichen hier erlaubt haben.
    Entweder alle deutschen Sportler mit erhöhten Blutwerten 2 Jahre sperren oder keinen.
    Bei Überführung des Dopings ist eine Sperre für mich in Ordnung.
    Nur Claudia Pechstein wurde bis heute nicht des Dopings überführt.
  3. #3

    Sie trägt selbst dazu bei

    Sie trägt selbst dazu bei???
    Wie muß man eigentlich gestrickt sein, um einen solchen Artikel zu verfassen?

    Diese Frau wurde - wie heute nahezu jeder Mediziner und ernstzunehmende Journalist anerkennt - zu Unrecht verurteilt. Sie hat heute ähnliche Werte wie damals und gilt als unverdächtig. Sie wurde als erster Fall des indirekten Beweises öffentlich hingerichtet, damit dieser "epochale Fortschritt" im Antidopingkampf mit einem gebührend bekannten Opfer begrüßt werden konnte.

    Und dem Verfasser diesesd Artikels fällt nichts weiter ein, als Ihr auch noch das Recht auf Selbstverteidigung und Wiedergutmachung abzusprechen. Ja - sie trägt selbst dazu bei. Und sie hat dazu verdammt nochmal jedes Recht.
  4. #4

    Stimmt !

    Zitat von habgenugvondenlügen Beitrag anzeigen
    Ein ansprechender Kommentar von black_bottom.
    Und als Ergänzung:
    Ob Sie oder ich glauben, dass Pechstein gedopt hat ist ja gar nicht von Relevanz.
    Sperren für Sportler werden ja einzig und allein bei überführten Dopings mittels Dopingtest ausgesprochen und auch nur dann.

    Wegen überhöhten Blutwerten wurde in der Welt noch nie ein Sportler 2 Jahre gesperrt.
    Maximal erfolgt dann eine Schutzsperre für ein oder zwei Starts. (nerdings und auch nicht in allen Sportarten)
    Claudia Pechstein ist die Ausnahme in Dt. und in der Welt, weil sie wurde bei zig Dopingstests an ihr nicht einmal des Dopings überführt, sondern erhielt wegen zu hohen Blutwerten die 2 Jahressperre.

    Ein makaberes Beispiel von Individualrecht, was sich die deutschen Dopingfunktionäre, Sportgerichte und dergleichen hier erlaubt haben.
    Entweder alle deutschen Sportler mit erhöhten Blutwerten 2 Jahre sperren oder keinen.
    Bei Überführung des Dopings ist eine Sperre für mich in Ordnung.
    Nur Claudia Pechstein wurde bis heute nicht des Dopings überführt.
    In der alten Bundesrepublik wurde eifrig gedopt. Man schweigt und sitzt es aus. Und die Förderer des Dopings entscheiden, wie man mit Pechstein umspringen darf.
    Ist das nicht schizophren?
  5. #5

    Wo ist eigentlich...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Freitag startet die Weltcup-Saison*im Eisschnelllauf*- und Claudia Pechstein ist erstmals seit ihrer Dopingsperre wieder von Beginn an mit dabei. Die 39-Jährige setzt aber nicht nur auf dem Eis, sondern auch vor Gericht ihren Kampf fort. Das ist Teil ihrer Motivation.

    http://www.spiegel.de/sport/wintersp...798334,00.html
    ... dieser Arzt, der als Gutachter die Hetze auf Frau Pechstein initiierte? Hat dieser sich jemals wirklich öffetnlich entschuldigt? Nein - auch nach der Anerkennung sprach dieser meines Wissens von "offensichtlichem Doping".
    Jetzt von einer "Nervensäge" oder gar "Sie habe es selbst verursacht" zu reden, ist eher eine Schweinerei. Wenn die Oeffentlichkeit zu solchen Urteilen kommt, dann muss die Oeffentlichkeit auch die Antwort vertragen - und sich einer Unrechtverurteilung bewusst sein. Dann muss eben jeder Journalist, der in das Horn des Dopings blies, dies auch anerkennen. Wo ist denn die Ehre der Journalisten? Oder zählt auch da nur die Auflage?
  6. #6

    die eklige letzte zeile mußte wohl wieder sein?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Freitag startet die Weltcup-Saison*im Eisschnelllauf*- und Claudia Pechstein ist erstmals seit ihrer Dopingsperre wieder von Beginn an mit dabei. Die 39-Jährige setzt aber nicht nur auf dem Eis, sondern auch vor Gericht ihren Kampf fort. Das ist Teil ihrer Motivation.

    http://www.spiegel.de/sport/wintersp...798334,00.html
    ist ja klar, wer (wie der sp.u.a. ) an vorderster front gegen frau pechstein kämpfte und bis zuletzt ihr doping unterstellte, der kann halt nicht anders.ist halt ein echter ....kerl, der herr arens!
  7. #7

    Wiedergutmachung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Freitag startet die Weltcup-Saison*im Eisschnelllauf*- und Claudia Pechstein ist erstmals seit ihrer Dopingsperre wieder von Beginn an mit dabei. Die 39-Jährige setzt aber nicht nur auf dem Eis, sondern auch vor Gericht ihren Kampf fort. Das ist Teil ihrer Motivation.

    http://www.spiegel.de/sport/wintersp...798334,00.html
    Frau Pechstein hat nichts wiedergutzumachen. Wiedergutmachung zu leisten hat die Journaille und haben die Ärzte und Funktionäre, die die erfolgreiche, aus der DDR stammende Sportlerin zeitweilig von der Eisbahn gefegt haben.
  8. #8

    Ungedopt zum Sieg, einfach lachhaft!

    Zitat von black_bottom Beitrag anzeigen
    ich hab sie immer gemocht. ich glaube sie hat nicht gedopt. wissen kann sie sie es nur selber, klar.
    Ich habe mir ihr bei Ihren Olympiasiegen mitgefiebert und sie ganz sicherlich auch gemocht....

    Heute ist jedoch allenfalls klar, dass derartige Spitzenergebnisse NUR mit Doping zu erzielen sind.

    Dieter Baumann z.B., wie hat man bei dessen Olympiasieg mitgefiebert, und ebenfalls Landsmann und Schwabe und man kannte gemeinsame Bekannte, war es vollständig unvorstellbar, dass der gedopt hatte. Heute läuft kein Weißer mehr auf der Langstrecke auch nur ansatzweise mit den Afrikanern mehr mit. Vielleicht wurde ja Baumann unbewusst von seiner ehrgeizigen Ehefrau gedopt, das absurde Spiel mit der Zahnpasta-Geschichte war jedenfalls unglaubwürdig und Baumann hat dann auch später außer dem 2. Platz bei der EM seine ehemalige Leistung nicht mehr bestätigt.

    Und jetzt kommt Pechstein und läuft dann wieder vorne mit....sei kann allenfalls darauf hoffen, dass man ihr jetzt nach der ganze Vorgeschichte das Doping einfach durchgehen lässt. Eine fast 40 jährige ungedopt an der Weltspitze, noch absurder und lachhafter gehts einfach nicht mehr.
  9. #9

    Selbstgerecht und gönnerhaft

    Pechstein sollte kleinlaut und demütig sein und froh, dass sie überhaupt wieder an den Spielen Teil nehmen darf. Das ist der Tenor, den ich aus diesem Artikel herauslese. Die aktive Zeitspanne einer Leistungssportlerin ist begrenzt und von diesem knappen Gut wurde ihr ein großer Teil weggenommen, ohne dass es eine sachliche Grundlage dafür gab. Wenn sie sich damit nicht klaglos abfindet, ist sie eine Querulantin und hat "es sich selbst zuzuschreiben". Wer so einen Artikel verfasst, bewegt sich auf einer Ebene, dass ich gar nicht weiß, wie ich mich damit auseinadersetzen kann. Ich gebe zu, dass ich mich nie groß um Sport gekümmert habe, aber seit ich mitgekriegt habe, wie dieser Fall ohne jede Einsicht und ohne jedes Verantwortungsbewusstsein durchverwaltet worden ist, ist mir der Kamm geschwollen. Seitdem sind die Sportfunktionäre, Sportrichter und das ganze fettleibige Sportdummschwätzerpack so tief vor meinen Augen gesunken, dass ich es gar nicht ertragen kann, wie dieses Gelichter noch immer eine Plattform findet, wo es seine Verlautbarungen absondern kann.

    Es ist eine große Leistung von Pechstein, dass sie sich sportlich wieder aufgerappelt hat. Das Einzige, was ich nicht verstehe, ist dass sie sich mit dieser Mischpoke immer noch auseinadersetzen kann, ohne beständigen Brechreiz zu erleiden.








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