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Eisschnelllauf-Star Pechstein: Mission Wiedergutmachung

Am Freitag startet die Weltcup-Saison*im Eisschnelllauf*- und Claudia Pechstein ist erstmals seit ihrer Dopingsperre wieder von Beginn an mit dabei. Die 39-Jährige setzt aber nicht nur auf dem Eis, sondern auch vor Gericht ihren Kampf fort. Das ist Teil ihrer Motivation.

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...798334,00.html
  1. #40

    Noch einmal!

    Zitat von kumi-ori Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die Information, aber es handelt sich nicht um eine medizinisches sondern um ein logisches Dilemma. Ob die Kugelzell-Anämie bekannt war oder nicht, spielt in der Sache keine Rolle. Sie ist wohl nicht abzustreiten. Und es ist erwiesen, dass dies zu schwankenden Werten führt. Damit ist dieser Indizienbeweis entkräftet.
    Für eine hämolytische Anämie mit Retikulozytose gibt es gerade einmal zwei oder drei Differentialdiagnosen. Jetzt will mir hier fortlaufend jemand erklären, dass man während 9 Jahren, in denen diese Werte auffällig waren, nicht auf eine dieser Differentialdiagnosen, die man zudem auch noch höchst einfach diagnostizieren kann, kommen konnte bzw. wollte. Soviel Ahnungslosigkeit will ich meinen Kollegen, die sich ganz sicherlich intensiv während dieser Zeit mit Pechstein beschäftigt haben, einfach nicht unterstellen!
  2. #41

    Schade eigentlich,

    dass Doc123 kein Verantwortlicher oder Gutachter bei der ISU ist.

    Denn dann würde die ISU vermutlich nicht so clever sein, ein zweites Verfahren gegen C.P. zu vermeiden. Dann hätte spätestens die Selbstanzeige von C.P. "Erfolg" gehabt und der Fall wäre ein zweites Mal verhandelt worden.

    Aber leider, leider ist die ISU doch mit mehr Wassern gewaschen und versucht, bislang erfolgreich, ein zweites Verfahren mit aller Macht zu vermeiden.

    Ich hoffe und wünsche, dass C.P. sich durch die weiterhin unfaire Medienberichterstattung nicht kirre machen läßt und irgendwann entnervt aufgibt.

    Vielleicht findet sich ja doch noch ein "Experte" (wie Doc123), der sich gemeinsam mit der ISU "traut", ein Dopingverfahren wegen erhöhter Blutwerte gegen C.P. ein zweites Mal zu führen.

    Denn die Blutwerte sind ja nach wie vor genau so hoch wie vor der ersten Sperre...
  3. #42

    Unschuldig!

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Jeder aber auch jeder Dopingsünder stellt sich als absolutes Unschuldslamm hin, ohne jeglichstes Unrechtsbewusstsein. Vollständiges absurdes Beispiel Dieter Baumann, der eine verunreinigte Zahnpasta verdächtigte. Ein Jan Ullrich sah sich als Unschuldslamm, der ja nicht betrog, da ja alle im Radsport dopten und somit letztlich wieder Chancengleicheit bestand. Oder akutell Lance Armstrong, der trotz bereits geführtem Nachweis von EPO bei einem seiner Tour-Siegen inmmer noch auf seiner Unschuld besteht.

    Bez. Pechstein habe ich den für mich ganz klaren Nachweis auf Grund der vorhandenen Daten geführt, Ihren diesbezüglichen Hinweis verstehe ich daher leider nicht.

    Natürlich sollte der Dopingsumpf in Deutschland trocken gelegt werden, offensichtlich besteht jedoch diesbezüglich auch staatlicher- und politischerseits gar kein Interesse, sonst hätte man längstens aus einem Dopingsünder einen Straftäter gemacht, was jedoch offensichtlich nicht gewollt oder gewünscht ist.
    Jan Ullrich war Jugendlicher als er zu Team Telekom kam und wurde wenn Sie meinen dort und wahrscheinlich an der Uni Freiburg mit Doping vertraut gemacht. Wie kommt es, daß er für das Dopingunwesen der Bundesrepublik vorgeführt wird und nicht diejenigen, die Ihn wophl dazu brachten?
    Eine von Tätern ausgesuchte Kommission hat ja wohl festgestellt, was von willigen Journalisten verbreitet wurde, daß es ausschließlich ein paar Unregelmäßigkeiten beim Radsport gab.
    Veränderungen beginnen aber bei einem selbst und der Aufarbeitung des kriminellen Mißbrauchs und nicht mit der permanenten Verdächtigung anderer.
    Wenn dieser bis in höchste Ämter reicht( "Jeder der sich offenbart, muß mit höchsten Strafen rechnen!") kann man auch von Regierungskriminalität sprechen.
  4. #43

    @ Doc 123 for President

    Es bleibt wie es ist: Sie glänzen leider nur durch bescheidenes Halbwissen. Sonst wüssten Sie, dass die Werte Pechsteins bis zur Anklage von der ISU unter Verschluss gehalten wurden. CP wusste in der Tat nicht, dass Ihre Retis schwanken, denn bei den obligatorischen sportärztlichen Untersuchungen vom DOSB wurden bis zum Fall Pechstein keine Retis gemessen. Überrascht? Die ISU dagegen tat es. Der Chef-Mediziner Harm Kuipers beobachtete das Blutbild von CP seit neun Jahren, veranlasste aufgrund der schwankenden Retis so viele Zielkontrollen wie bei keiner anderen Athletin - und dennoch waren alle Proben negativ. Anstatt aus Sicht eines Arztes mal auf die Idee zu kommen, die Athletin darauf hinzuweisen, dass es in ihrem Blutbild ein Phänomen gibt, dass eventuell auf eine Krankheit hindeuten könnte, hat der Doc lieber so lange gewartet bis er mit dem "indirekten Beweis" zuschlagen konnte. Das nennt man doch mal vorbildliches Verhalten für einen Arzt. Sind sie stolz auf ihren Kollegen, hätten Sie es auch so gemacht? Und wenn die bei Pechstein (von ihrem Vater vererbte) Anomalie so leicht festzustellen ist, warum haben dann mehrere absolute Spezialisten der DGHO Monate und zahlreiche Untersuchungen dafür benötigt? Ach ja, alle von Pechstein gekauft ;-) Selbst der DGHO-Vorsitzende Herr Prof. Ehninger! Da bleibt nur eins: Doc 123 for President - dann ist alles ruck zuck geklärt. Nur im Fall Pechstein hat auch er immer noch keine Erklärung geliefert, warum man neun Jahre dopt, ohne seine Leistungsstärke zu verbessern. Denn noch einmal: Erhöhte Retis sind nicht leistungsfördernd! Dazu habe ich von Ihnen, Doc, noch kein Wort gehört. Und nach nur EINEM EINZIGEN Experten zu fragen, der das Blutbild von Pechstein durch Manipulation erklären kann, das kann ich mir glaube ich auch schenken - oder ist Ihnen mittlerweile einer eingefallen?
    PS: Sind Sie im Strafrecht eigentlich auch dafür, aufgrund von "fast unmöglichen" Wahrscheinlichkeiten zu verurteilen? Oder gilt das nur für (Spitzen-)Sportler die aus Ihrer Sicht eh alle dopen und in Sippenhaft zu nehmen sind?
  5. #44

    Auch DER Beitrag...

    ...erfuellt wieder Standard-Mobbing-Schemen. Insbesondere der letzte Satz.

    Wehe, der zu Unrecht verurteilte Querulant wehrt sich dauerhaft. Das darf nicht sein, hat der (die) denn immer noch nicht genug ?

    Neid und Missgunst = german disease...
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  6. #45

    Mir scheint,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Freitag startet die Weltcup-Saison*im Eisschnelllauf*- und Claudia Pechstein ist erstmals seit ihrer Dopingsperre wieder von Beginn an mit dabei. Die 39-Jährige setzt aber nicht nur auf dem Eis, sondern auch vor Gericht ihren Kampf fort. Das ist Teil ihrer Motivation.

    http://www.spiegel.de/sport/wintersp...798334,00.html
    dass es sich hier um eine Verschwoerung handelt. Gewisse Funktionaere wollten sie raus haben. Sonst ist das Ganze doch gar nicht zu erklaeren.
  7. #46

    Na ganz so nicht ....

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Hier anzuführen, dieser Problematik sei ausführlich durchgekaut worden, ist lächerlich, denn Sie wissen auch sehr genau, dass zum damaligen Zeitpunkt der Vorstellung der Pechstein-eigenen Experten zu diesem Thema der Blog hier gesperrt wurde und danach allenfalls zu anderen Pechstein-Theme wieder eröffnet wurde. Dieses Thema ist damit zumindest hier im Forum in keinster Weise ausdiskutiert. Was die ISU annimmt ist ungefähr so wie die aussagekräftig wie ein Statement des UCI, bei dem auch Dopingsünder nachhaltig geschützt werden.
    Der Blog wurde damals keineswegs und auch nicht zum genannten Zeitpunkt gesperrt. Eeinige sind bis heute offen(wenn Sie die Links benötigen geben sie mir einen Hinweis). Bereits damals stand ja SPON an vordertser Front der anklagenden Medien.

    Und die Pechstein-eigenen-Experten sind ja zum Teil ehemalige Experten der Anklage, so dass deren Aussage ein besonderes Gewicht bekommt. Im Übrigen ist es schon von hoher Relevanz, wenn der anklagende Verband seine Ansicht ändert und bei Vorliegen gleicher Werte die Athletin für sauber erklärt.

    Bei unzähligen Dopingtest wurde Frau Pechstein untersucht und war stets sauber. Was bleibt ist eine Erkrankung einer Athletin durch die die Blutwerte erklärt werden können, die als einziges Indiz zur damaligen Verurteilung herangezogen wurden. Wenn Sie dieses Verfahren, dass selbst die WADA heute nicht mehr zulassen würde, weiterhin verteidigen und sein Ergebnis für bare Münze nehmen, dann kann ich Ihnen auch nicht mehr helfen.

    Die Aussagen zu sonstigen nachgewiesenen Dopingfällen, Spekulationen über die angeblich von Pechstein angewadte Methode und die Analyse der Leistungen einer immerhin schon 39-jährigen sind nur stumpfe Schwerter einer bereits gescheiterten Argumentations- und Indizienkette.
  8. #47

    Doch, es gibt einen,

    Zitat von wildjoe Beitrag anzeigen
    Und nach nur EINEM EINZIGEN Experten zu fragen, der das Blutbild von Pechstein durch Manipulation erklären kann, das kann ich mir glaube ich auch schenken - oder ist Ihnen mittlerweile einer eingefallen?
    PS: Sind Sie im Strafrecht eigentlich auch dafür, aufgrund von "fast unmöglichen" Wahrscheinlichkeiten zu verurteilen? Oder gilt das nur für (Spitzen-)Sportler die aus Ihrer Sicht eh alle dopen und in Sippenhaft zu nehmen sind?
    DOC123! Er scheint der einzige Experte zu sein (dem verschwörerischer Weise niemand glaubt) - und die entsprechenden Organisationen, die sich mit dem Erkennen von Doping beschäftigen, sind halt unfähig (Er erinnert mich an den Professor im "Tanz der Vampire", der von seinen unfähigen Kollegen in Königsberg erzählt) und zu blöde, um ihm den Vorsitz und die alleinige Entscheidungsgewalt über Dopingsperren zu übergeben - weltweit und in allen Gremien. Genies werden eben oft verkannt, und er ist nun mal das absolute Ausnahme-Genie.

    Wenn er mit Pechstein fertig ist, sollte er sich der Lösung der Euro-Krise widmen - dürfte für jemand wie ihn kein allzu großes Problem sein. Oder er könnte Einsteins Relativitätstheorien von hinten bis vorne widerlegen.

    JorgeX








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