Die Herren beimder ISU haben sich viel zu weit aus dem Fenster gelehnt und obendrein die Deckung com bundesdeutschen Miserenminister - da passiert gar nichts
Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft macht sich für Rückkehrerin Claudia Pechstein stark.*Sie soll künftig von einer Dopingsperre auch dann verschont bleiben, wenn ihre Blutwerte auffällig seien.*Der Verband*beruft sich auf*die Theorie, Pechsteins Blutanomalie sei genetisch bedingt.
http://www.spiegel.de/sport/wintersp...747574,00.html
Die Herren beimder ISU haben sich viel zu weit aus dem Fenster gelehnt und obendrein die Deckung com bundesdeutschen Miserenminister - da passiert gar nichts
Pechtstein mit zirkulierenden Blutwerten starten zu lassen und nicht wieder wegen Dopings zu sperren, käme ja einer nachträglichen Rehabilitierung gleich.....
Die Verurteiler haben wahrscheinlich nie daran gedacht, welches Faule Ei sie sich mit ihren Dopingvorwürfen für die Zeit nach Ablauf der Dopingsperre selbst ins Nest gesetzt haben.
Das beste an der ganzen Geschichte: es soll ja noch zwei oder andere deutsche Athletinnen geben, die mit unstimmigen Retrozyklenwerten aufgefallen sind. Darüberhört und sieht man aber nichts.....
Polizisten... wohl auch als "Sportler" nicht fassbar.
Jetzt haben wir auch unseren Lance Armstrong: krank, missinterpretiert, siegreich.
Wenigstens muss ich mir das nicht täglich schönreden und eine Karriere-Lüge leben. Arme, kranke Wurst.
...denn bei der (aus meiner Sicht falschen) Verurteilung von Claudia Pechstein bestanden Zweifel. Erhebliche Zweifel!
Es gilt der Rechtsgrundsatz: "Im Zweifel für den Angeklagten.". Ergo wird CP freigesprochen werden (müssen!). Es ist im Übrigen keine "Theorie", dass Claudia eine "Blutanomalie" hat sonder wissenschaftlich fundierte Erkenntnis. Auch die "Theorien" von Johannes Kepler, Giordano Bruno und Gallileo Galilei haben sich letztlich gegen die (falsche!) geozentrische Lehre der Inquisition durchgesetzt. Das gilt übertragen auch für CP: "Und sie bewegt sich doch!". Und verdammt schnell noch dazu. Weiter so, Claudia!
Wach bleiben!
"... Diese Diagnose ist unter Anti-Doping-Fachleuten allerdings umstritten..."
Diese Aussage ist mehr als mißverständlich wenn nicht sogar falsch.
Unter den Experten für Blutanomalien und dies sind nun mal Hämatologen ist die Diagnose und damit die wissenschaftliche Erklärung für C.P.s Blutwerte nicht umstritten! Auch unter den Anti-Doping-Experten ist man sich überwiegend einig, daß die beanstandeten Blutwerte höchstwahrscheinlich medizinische Gründe haben und, vor allem, kein Beleg für Doping sind.
Lediglich zwei deutsche Anti-Doping-Experten beharren darauf, daß die Diagnose nicht die Unschuld von C.P. beweist.
Allerdings bleiben beide auch den Beweis schuldig, daß die Blutwerte durch Doping entstanden sein könnten bzw. tatsächlich sind. Vielmehr haben sie nicht mal eine Theorie, mit der man diese Blutwerte durch Doping überhaupt erklären könnte.
Neben dem zu hohen Reti-Wert gibt es trotz staatanwaltlicher Ermittlungen, die mittlerweile auch schon ein Jahr andauern, kein einziges weiteres Indiz für Doping.
Tja, scheint fast so, als hätte die ISU, das vielleicht einzige weiße Schaf, aus der Herde der, von der ISU vermuteten, schwarzen Schafe erwischt.