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Eisschmelze an den Polen: Gletscherstürze beschleunigen Anstieg der Meere

Klimaforscher schlagen Alarm: Von den Eispanzern Grönlands und der Antarktis bricht vermehrt Eis ab - das Schmelzwasser erhöht den Meeresspiegel viel stärker als bislang vermutet. Milliarden Küstenbewohner sind betroffen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...749928,00.html
  1. #110

    °

    Zitat von rudolf.kipp Beitrag anzeigen
    Ich habe Ihnen anhand von Pegeldaten gezeigt, dass der Anstieg der Meeresspiegel in den letzten 20 Jahren nicht anders (schneller oder langsamer) verlaufen ist, als in den 100 oder 150 Jahren davor.
    Mag sein oder nicht, dass Sie dies gezeigt haben. Ich habe zu diesem Thema aber gar nichts gesagt. Ich habe mich nur bzgl. des Deichbaus an der Nordseeküste geäußert.
    Ob, wann und wo Satelliten Daten aufgenommen haben, kann ja alles (richtig) sein, hat aber mit den Gegebenheiten vor Ort nur soviel zu tun, dass sich diese Daten ganz anders auswirken können.
    Denn diese Daten können nicht widerlegen, dass die Deiche in den letzen 60 Jahren massiv erhöht werden mussten.

    Ob dies an der Klimaerwärmung, am Absinken der Landmasse, an veränderten Windrichtungen oder Stärken, liegt oder zu unterschiedlichen Anteilen etwas dazu beiträgt, habe ich komplett offen gelassen und dies auch deutlich gemacht.

    Von daher weiß ich gar nicht, was Sie von mir wollen.
  2. #111

    °

    Zitat von rudolf.kipp Beitrag anzeigen
    Nein, ich verstehe auch nicht was Sie mir damit sagen wollen. Wir beobachten einen Anstieg seit dem Ende der letzten Eiszeit, der sich insgesamt verlangsamt hat. Und dieser verläuft schneller, wenn es wärmer wird und langsamer, wenn es kälter wird.
    Dann nochmals: Von rund 1400 bis 1800 hat sich der Nordseespiegel so gut wie gar nicht verändert.
    Seit 1800 steigt er mit 0,25 mm pro Jahr. in diesem Maß sind die Deiche auch erhöht worden, mit entsprechendem Aufschlag für die Sturmfluten. Der normale Tidenhub steigt natürlich auch mit an, aber den muss man nicht bei der Deichhöhe berücksichtigen, da die Sturmfluten höher auflaufen.
    Wobei die Auflösung der Proxy-Daten (aus der Zeit vor 1850 liegen nunmal keine Pegeldaten vor)
    Natürlich gibt es Pegeldaten. Vielleicht sind sie online schwer oder gar nicht zu finden, aber die Hanse hat penibel über die Pegelstände Buch geführt. Die Pegeldaten der Hanse gehören mit zu den am weitesten zurück reichenden kontinuierlichen Datensammlung der Menschheit.


    Ihre zeitliche Definition ist mir, wie gesagt, völlig neu. DAher erwarte ich schon etwas handfestere Belege, als Ihre mit Inbrunst vorgetragene Aussage.
    Zuerst behaupten Sie, der Stillstand von 1400 bis 1800 hat an der kleinen Eiszeit gelegen, weil bei einer Abkühlung sich das Meer nicht weiter ausdehnen würde, dann sagen Sie die KLE ging bis 1850 und bestehen darauf weiterhin, ja was denn nun?

    Nichts anderes habe ich auch gezeigt.
    Sie sprachen von 25 cm im Zeitraum 1870 bis 2010.

    Nur belegt das nicht den von Ihnen postulierten dramatisch angestiegenen Tidenhub.
    Ich habe Ihnen doch den Link zu einer Studie über den Tidenhub an der Niederelbe geliefert. Reicht das denn nicht?


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