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Eishockey: Der miese Job der Prügelprofis

Eine*Serie von Todesfällen erschüttert die nordamerikanische Eishockeyliga NHL. Die Männer gehörten zum Spielertyp des "Enforcers", sie treten bei*Schlägereien auf den Plan. Kollegen und Ligachefs*sind schockiert, nun fragen sich viele: Braucht der Sport diese professionellen*Prügelknaben?

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...784236,00.html
  1. #40

    don cherry...

    Zitat von Kraxel Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne mal wissen, woher Sie diese Zahlen haben. Das kann nur teilweise stimmen. In Edmonton ist seit 2003 jedes Spiel der Oilers ausverkauft, die Ränge sind immer voll bis auf den letzten Platz, ebenso in anderen kanadischen Stadien und US-Traditionstandorten. Dass die ganzen neueren Franchises im Süden der USA Probleme haben, steht auf einem anderen Blatt. Hier liegt auch ein Problem mit den Schlägereien. Weil im Süden Hockey keine Tradition hat, braucht man halt die Kloppereien, damit die Stadien voller werden. Klappt trotzdem nicht. In Atlanta waren im 17.000 Leute fassenden Phillips-Center teilweise 5000 Leute. Hier haben sie Recht mit unter 50 Prozent. Der Umzug der Thrashers aus Atlanta nach Winnipeg ist daher absolut richtig. Die 13.000 Saisonkarten für die Jets waren übrigens nach 5 (!) Minuten alle weg. Ich gehe jede Wette ein, wenn demnächst das nächste Palmenteam nach Quebec vertickt wird, ist die Bude dort auch innerhalb von Minuten ausverkauft, auch wenn es keine Kloppereien mehr gäbe. Ich persönlich brauch die nicht, leider sehen das Herr Gary Bettman, der Günther Netzer des kanadischen Eishockey Don Cherry und einige Traditionalisten anders.
    ...ist wohl eher der Franz Beckenbauer der NHL - angemixt mit der Beklopptheit von Mario Basler..., aber das ist wohl Interpretationsfreiheit
  2. #41

    Zitat von jp' Beitrag anzeigen
    mich widert diese "sportart" an.
    wo gibts denn sowas, das man als ernsthafter athlet und sportler angst haben muss, das man durch gezielte körperverletzung eines "spielers", der das leere tor nicht treffen würde, spielunfähig gemacht wird.

    schlägereien ohne hand/faustschutz, in der verpöhnten UFC schon seit anfang der 90iger jahre nicht mehr erlaubt.

    in deutschland sitzen schon sehr viele fans in den stadien, die eher einfach getrickt sind. für wen fussball dann aber doch noch zu "hoch" ist, der wird eishockey fan...und schon hat man eine "sportart", wo der geistige bodensatz eines landes im stadion sitzt und auf prügeleien wartet.
    ...schön! mal abgesehen von den Kämpfen, die nicht mal wirklich gut sind, ist Eishockey in seiner Schnelligkeit, Taktik uns dem individuellen Können der einzelnen Akteure eine der anspruchsvollsten Sportarten überhaupt. Wer Fussball zu langsam und zu einfach findet, der schaut halt gerne Eishockey. Ich mag beides sehr sehr gerne und kann diesee generelle Kritik hier nicht nachvollziehen. Vielleicht ist Ihnen der Puck zu schnell... den Fussball sieht man ja immer...
  3. #42

    Zitat von Miguel Beitrag anzeigen
    keine 4 beiträge üder dem ihren, weist schon jemand darauf hin. ich lese auch nicht immer vollständig threads, aber einmal scrollen sollte schon drin sein oder !? ;)
    In einem Forum, in dem zum Teil erst am nächsten Tag Beiträge freigeschaltet werden, kann sowas wohl nicht ganz reibungsfrei funktionieren.
  4. #43

    Erbärmlich

    Zitat von freiheitodertod Beitrag anzeigen
    Diese dämlichen "Feigling" Sprüche liest man ja im Eishockey auch in US amerikanischen Diskussionen ständig.

    Was für eine armselige Veranstaltung (Sport kann man sowas nicht nennen) mit ekelhaften Fans ist das eigentlich, wo sich prügeln als wichtiger Teil wahrgenommen wird? Das ist das gleiche Pennervolk wie die Hooligans, nur würde im Fußball niemand wagen hirnlose Prügler als Teil des Spiels zu bezeichnen.
    und dämlich sind Leute wie Sie, die weder eine Ahnung haben noch diesen Sport selbst gespielt haben und wahrscheinlich noch nie ein Spiel live gesehen haben.

    Im übrigen ist "Prügeln" kein wichtiger Teil sondern es gehört dazu. Es wird nämlich nicht ständig und in jedem Spiel geprügelt. Kein Profispieler wird aber den "Schwanz" einklemmen.

    Hier urteilen jedenfalls viele, die überhaupt nicht beurteilen können um was es geht.
  5. #44

    Unglaublicher Unsinn

    Dieser Thread ist einmal wieder exemplarisch für dieses Forum. Von Ausnahmen abgesehen diskutieren hier Menschen, die wenig bis gar keine Ahnung vom Thema haben (hallo Kalix). Außerdem wieder einmal typisch, dass Eishockey nur eine Rolle spielt, wenn Negativschlagzeilen gemacht werden können. Das mal nebenbei. Ich könnte jetzt auf jeden unsinnigen Punkt eingehen, aber die Zeit spare ich mir lieber.

    Die NHL hat ihre Probleme. So traurig der Tod von Boogard und Co. auch ist, gehören da aber zwei andere Punkte eher genannt: Zum einen schlechte Schiedsrichterleistungen, zum anderen brutale oder zumindest rücksichtslose Fouls, die im Gegensatz zu Schlägereien auch die talentiertesten Spieler zum Ziel haben. Trotzdem: Dem ein oder anderen empfehle ich, sich einfach mal ein Spiel anzuschauen. Ich mag Fußball auch und schaue ab und zu mal Basketball, aber Eishockey ist mit Abstand die attraktivste, schnellste und spannendste Mannschaftssportart.
  6. #45

    ...

    Interessant, was es hier alles zu lesen gibt...
    Nun gut, leider finde ich die Berichterstattung zu diesem heiklen Thema überall (sowohl in Nordamerika, als auch in Deutschland) sehr oberflächlich. Wie schon angemerkt wurde, gehören die Tough Guys zur NHL, seitdem es sie gibt. Seltsamerweise nimmt die Anzahl der Todesfälle (nicht nur in Nordamerika, auch in Europa/Russland) in den letzten Jahren eklatant zu. Dies hat nicht direkt mit den Schlägereien zu tun, sondern viel mehr mit dem laxen Umgang in Sachen Doping und Aufputschmitteln. Man sollte die Probleme beim Ursprung bekämpfen und nicht denken, dass durch das Eliminieren der Enforcer das Problem gelöst wird. Vergleicht man die heutigen Tough Guys mit denen aus den 80ern und Anfang 90ern, dann kann sieht man schon mit bloßem Auge, dass die heutige Generation bis oben mit Anabolika und sonstigen Steroiden aufgepumpt ist. Dass solche Typen dann natürlich auch dementsprechend härter Zuschlagen und demzufolge auch mehr Gehirnerschütterungen auftreten, sollte auch einleuchtend sein.
    ...und dass eine der häufigsten Nebenwirkungen von Doping Depressionen sind sollte auch hinlänglich bekannt sein...
  7. #46

    bildunterschriften

    Diese sponsche unsitte, teile des textes als bildunterschriften zu recyclen...
    Fallen euch keine eigenen bildunterschriften mehr ein ?
  8. #47

    Was für ein Quatsch

    Zitat von jp' Beitrag anzeigen
    in deutschland sitzen schon sehr viele fans in den stadien, die eher einfach getrickt sind. für wen fussball dann aber doch noch zu "hoch" ist, der wird eishockey fan...und schon hat man eine "sportart", wo der geistige bodensatz eines landes im stadion sitzt und auf prügeleien wartet.
    Die Hooligens (nicht die normalen sportbegeisterten Fans)in den Fußballstadien dieser Welt sind der wahre Bodensatz, zu dem sie sich nach dieser Äußerung hier scheinbar dazu zählen.
    Dass Sie die offene Konfrontation im Eishockey anwidert sagt nichts über den Sport, aber viel über Sie. Mein Mitleid haben Sie nach dieser Äußerung.
  9. #48

    so isses

    Außerdem wieder einmal typisch, dass Eishockey nur eine Rolle spielt, wenn Negativschlagzeilen gemacht werden können.
    genauso ist es doch immer. Über Eishockey wird in deutschen Mainstream-Medien nur berichtet, wenn es mal wieder eine Schlägerei gab. Dann gibt es bei einer Klopperei von zwei kompletten Teams minutenlange Bildbeiträge bei Tagesschau u.ä., aber wer wann wie deutscher Meister wurde, erfährt man nur in der Fachpresse.

    Man stelle sich vor, über Fußball würde nur bei ausschreitungen berichtet...
  10. #49

    Prügeln ist kein Sport

    Ich sehe keinen Sport, wenn sich zwei Kerle mit den blanken Fäusten bearbeiten. Das ist einfach nur dumm. Ich sehe Eishockey weil ich schöne Technik sehen will, weil ich Tore sehen will, die herausgespielt werden und nicht wie wie zwei Männer einen dritten zwischen sich in die Mangel nehmen. Das ist nämlich unsportlich! Es ist reine Verzweiflung und absolute Unfähigkeit, wenn man es nicht schafft einen Gegner mit sportlichen Mitteln zu besiegen ihn zu foulen und absichtlich zu verletzen.

    Und krank sind die Typen, die das auch noch von den Spielern fordern!


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