hat das irgendwer bestritten? Dennoch ist er Ihnen an schierem Fachwissen überlegen. Und bleibt es auch. Außerdem wird irgendwann aus einem ärztlichen Berufsanfänger ein erfahrener Arzt... und Sie meinen, der kann Ihnen immer noch nicht das Wasser reichen?
glauben Sie nicht auch, daß das ab und zu nötig ist?Pflegekräfte haben Situationen und kompetente Ärzte bei der Bewältigung dieser Situation oft schon dutzendemale gesehen, und der Assistenzarzt noch nicht ein einziges mal. Und oft lautet der Ratschlag auch simpel: du musst deinen Oberarzt im Hintergrunddienst anrufen, oder, du solltest einen Facharzt dieser oder dieser Fachrichtung hinzurufen.
Sehen Sie? Da weiß dann eben der Arzt doch mehr als der Pfleger, ganz zu schweigen von den zahlreichen Fachrichtungen, die der Arzt im Studium lernt, und mit denen der Pfleger zeitlebens niemals in Berührung kommt... die ärztliche Tätigkeit beschränkt sich nämlich bei weitem nicht auf die in der Intensivstation üblicherweise auflaufenden Fälle. Ich denke, damit haben Sie selbst den Schlußpunkt unter diese dämliche Debatte gesetzt.Die medizinische Fachliteratur ist frei zugänglich, und lesen können nicht nur Ärzte. Ich hab halt den Vorteil, dass ich mir nur das Wissen über wenige ITS-relevante Krankheitsbilder merken muss. Im Ggs. zu tausenden im Med-Studium. Ist jetzt keine große Kunst, sich da gut auszukennen.

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