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Einstweilige Verfügung: Duisburg verbietet Blogger-Veröffentlichung zur Love Parade

Ein Lokalblog darf die Anlagen eines Berichts zur Love-Parade-Katastrophe nicht mehr veröffentlichten - die Stadt Duisburg hat das per Verfügung verbieten lassen. Dabei präsentiert die Stadt die Schlussfolgerungen des Berichts selbst im Web, "wegen des öffentlichen Interesses".

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...712408,00.html
  1. #160

    oooo

    Zitat von jüttemann Beitrag anzeigen
    Das Fax ist tatsächlich erst nach den Ereignissen verschickt worden.
    Offen bleibt lediglich, wann die dort erwähnte Besprechung genau stattfand, aber dieses Telefonat kann logischerweise nur vor der Katastrophe stattgefunden haben, hinterher ergibt es einfach keinen Sinn mehr. Denn mit den Meldungen über die ersten Toten kam es zu einer Räumung der Tunnel, niemand wurde mehr auf das Veranstaltungsgelände gelassen, danach bestand keine Notwendigkeit mehr für weitere Nachlaufbeschränkungen auf der Rampe. Und auch nicht gegen ein Uhr am nächsten Morgen.
    Ich schätze, mit diesem Fax hat jemand von der Feuerwehr, der genau weiß, wie die Raver zu Tode gekommen sind, Stunden später zu Protokoll geben wollen, wen er im Vorfeld gewarnt hat und wer dann nicht auf ihn hören wollte.
    Egal, wann dieses Fax geschrieben und verschickt wurde, es ist und bleibt die Aussage eines hochrangigen und glaubhaften Zeugen, und das, was er da festhält, ist geradezu vernichtend für die Polizei.
    aber wenn es "nachfolgend" abgeschickt wurde, wäre es nicht vernichtend für die polizei. ich vermute mal, und ich kann nur anhand der bilder, die im tv und im netz kursieren vermuten, daß niemand von den ordnungskräften (privat oder polizei) ab einem gewissen zeitpunkt überhaupt noch eine art von durchblick hatte. das ist aber den leuten nicht wirklich anzulasten, den hätte jeder verloren, egal wie gut trainiert oder nicht.

    es kann aber auch sein, daß das fax zeitnah versendet wurde, aber die datumsanzeige nicht richtig gestellt war. das passiert vermutlich millionenfach in deutschland.

    aber auch das würde nicht das falsche datum erklären. es sei denn, jemand habe am 25.7. dieses fax tatsächlich nachgeschoben, und in panik und hektik nicht auf das richtige datum geachtet, oder es ist ein art fixformular, was den sendezeitraum automatisch zieht, unabhängig von der anzeige im faxabsender.
  2. #161

    ghzt

    Zitat von inci Beitrag anzeigen
    aber wenn es "nachfolgend" abgeschickt wurde, wäre es nicht vernichtend für die polizei. ich vermute mal, und ich kann nur anhand der bilder, die im tv und im netz kursieren vermuten, daß niemand von den ordnungskräften (privat oder polizei) ab einem gewissen zeitpunkt überhaupt noch eine art von durchblick hatte. das ist aber den leuten nicht wirklich anzulasten, den hätte jeder verloren, egal wie gut trainiert oder nicht.

    es kann aber auch sein, daß das fax zeitnah versendet wurde, aber die datumsanzeige nicht richtig gestellt war. das passiert vermutlich millionenfach in deutschland.

    aber auch das würde nicht das falsche datum erklären. es sei denn, jemand habe am 25.7. dieses fax tatsächlich nachgeschoben, und in panik und hektik nicht auf das richtige datum geachtet, oder es ist ein art fixformular, was den sendezeitraum automatisch zieht, unabhängig von der anzeige im faxabsender.
    Ich fasse kurz zusammen: nettes Geschwurbel ohne durchblick....
  3. #162

    Faxen in Neanderthal

    Zitat von inci Beitrag anzeigen
    ...es kann aber auch sein, daß das fax zeitnah versendet wurde, aber die datumsanzeige nicht richtig gestellt war. das passiert vermutlich millionenfach in deutschland...
    Vergleichbar vielleicht mit den Millionen Computern in Deutschland, die täglich millionenfach das falsche Datum anzeigen. Eines zumindest ist klar: Sie waren noch nie 'ne Sekretärin.
  4. #163

    Bitte Zusammenhang nicht entstellen! Kommt mir bekannt vor!

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Sie haben doch von grober Fahrlässigkeit, wenn nicht Vorsatz gesprochen


    Das wird von der Staatsanwaltschaft zu klären sein und entsprechend zu ahnen.
    Allerdings bezog die sich meines Wissens auf das Veranstaltungsgelände. Das Unglück geschah aber neben dem Tunneleingang.
    Meines Erachtens wird zu klären sein, ob die Zugangskontrollen fahrlässig geplant bzw. durchgeführt wurden. Wären die richtig geplant und durchgeführt worden, hätte es neben dem Tunneleingang kein tödliches Gedränge geben dürfen.
    Ob durch die Nutzungsänderung auch noch fahrlässig Gefahren für die Raver auf dem Veranstaltungsgelände erzeugt wurden, ist eine andere Frage.


    Angesichts des Schadens denkt man vielleicht, dass man einen Rechtsbeistand braucht. Und der vertritt natürlich in seinem Gutachten die Interessen der Stadt Duisburg als Auftraggeber.
    Das könnte auch der Rechtsdezernent machen, aber der ist verantwortlich für die Veranstaltung gewesen.


    Weiß ich nicht, denn die Stadt hat ein Presseamt. Besonders erfolgreich war der Medienberater auch nicht, wie man sieht.


    Warum haben die anderen Beteiligten keine Medienauftritte?


    richtig bemerkt, allerdings kommt dann die Kritik, warum äußert er sich nicht, wsarum taucht er ab
    Ich habe von grober Fahrlässigkeit bzw. Vorsatz dahingehend gesprochen, dass die Stadt Duisburg (Der Oberbürgermeister) sich bei Erteilung der Genehmigung über geltendes Recht bzw. geltende Verordnungen hinweggesetzt hat. Ich will nicht erneut auf vorliegendes Beweismaterial verweisen! Um dieses zu verschleiern, bediente man sich einer gekauften Stellungnahme eines "Panikexperten" und auf dessen Empfehlung hin als weiteres Alibi einer gekauften "Entfluchtungsanalyse" einer Firma, die Doktoranten dieses "Panikexperten" gehört, die aber bei der Kapazitätsberechnung des Zu- und Abgangs unter Beweis gestellt haben, dass die Grundrechenarten offensichtlich nicht beherrscht werden.

    Der Vorsatz läßt sich zudem auch durch den Schriftverkehr beweisen, der belegt, dass man die o. a. "Experten" ("Experten" u. a. für Be- und Entladung von Binnenschiffen) benötigte, um einen Vorwand zu haben, geltendes Recht abzuändern! Wobei es nicht im Belieben der Stadt Duisburg steht, Verordnungen des Landes NRW einseitig "abzuändern". Allein hier hört die grobe Fahrlässigkeit auf und ist von Vorsatz auszugehen!

    Und einem Schreiben der Lopavent-Anwälte in allerletzter Minute an Sauerland läßt sich entnehmen, dass die formale Bewilligung (Verwaltungsakt) vorsätzlich bis zum Schluss "verschleppt" wurde, um Gegenmaßnahmen (z. B. Anrufung eines Verwaltungsgerichtes) unmöglich zu machen - und damit den Rechtsweg (und den Rechtsstaat) auszuhebeln!

    Aber Herr Sauerland ist ein ehrenwerter Mann ...
  5. #164

    .

    Zitat von Bernhard Fischer Beitrag anzeigen
    Die dreht sich ganz schön im Kreis, weil Sie unbelehrbar sind, sich in Widersprüche verwickeln und teilweise bzgl. der Vorkommnisse unbedarft erscheinen, aber dennoch fleißig posten...that´s it...
    Ich entschuldige mich, weil ich eine andere Meinung habe.

    Außer dem Wunsch, die LP stattfinden zu lassen, wird man dem OB persönlich nichts anlasten können, vielleicht war es kein Zufall, dass er in der Endphase im Urlaub war ;o)
    Ob die Stadtverwaltung fahrlässig gehandelt hat, wird die Staatsanwaltschaft untersuchen und dann Anklage erheben. Ich denke, Sie werden eine Enttäuschung erleben.

    Allerdings wundert mich, dass Sie als Duisburger, der vermutlich auch die Presse der letzten drei Jahre verfolgt hat, bei der Wahrnehmung der öffentlichen Debatte über die LP nicht mitbekommen haben, dass in den Zeitungsartikeln und Blogs die Sicherheitsfrage am Güterbahnhof keine Rolle gespielt hat. Daran ändert auch nichts, wenn man unter hunderten von Beiträgen in Blogs, bei Twitter oder sonstwo mal eine Ausnahme findet.
  6. #165

    Zustände schlimmer als in Kalabrien ...

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Die Diskussion dreht sich im Kreis. Überlassen wir es der Staatsanwaltschaft darüber zu entscheiden, ob und wer fahrlässig oder schuldhaft gehandelt hat, dafür sind die da, dafür gibt es Fachleute.

    Gerne dürfen Sie mich auch auf die Liste der Bedenkenträger setzen. Schließlich bin ich nicht hingegangen, weil mir eine solche Menschenmasse mit dem Gedränge zu unsicher ist. Aber dann müsste auch der Düsseldorfer Karneval ausfallen, das ist mir als Großveranstaltung auch zu unsicher.
    Entscheiden werden nicht die Staatsanwälte sondern die Gerichte, insbesondere die Zivilgerichtsbarkeit, die die Haftungsfrage zu klären haben wird!

    Und auf "Fachleute" sollte man nicht bauen. Ich verweise nur auf den beteiligten "Experten" Prof. Schreckenberg, der für seine "Expertise" 20.000 Euro "eingesackt" hat - und das heute nicht mehr wahrhaben will! Und der Preis für die "Entfluchtungsanalyse" wird wohl noch nicht in diesem Betrag enthalten sein!
  7. #166

    ?????89733

    "Xtranews.de – das Newsportal aus dem Ruhrgebiet – ist zurzeit nicht abrufbar..."

    meldet der Tagesanzeiger aus der Schweiz...

    ich denke die Stadt hätte klein beigegeben...

    was spielt sich da derzeit ab?
  8. #167

    xtranews

    Zitat von Bernhard Fischer Beitrag anzeigen
    "Xtranews.de – das Newsportal aus dem Ruhrgebiet – ist zurzeit nicht abrufbar..."

    meldet der Tagesanzeiger aus der Schweiz...

    ich denke die Stadt hätte klein beigegeben...

    was spielt sich da derzeit ab?


    Lieber Forist.
    Nachdem ich Ihren Post gelesen habe, habe ich es geschafft mit Mozilla auf xtranews zu kommen. Ich konnte alles anklicken und habe einen längeren Artikel gelesen. Danach habe ich die Seite verlassen. Als ich danach die Seite erneut aufgerufen habe, habe ich es mit Mühe geschafft auf die Titelseite zu kommen, konnte aber keinen Artikel mehr aufrufen. Nachdem ich einen anderen Browser ausprobiert habe kommt nur noch die Meldung: Verbindung fehlgeschlagen.
    Ich hoffe, daß das nur ein technicher Fehler bei xtranews ist. (Grübel. Ich kenne die Seite erst seit ein paar Tagen und finde sie nicht übel.)
  9. #168

    oooo

    Zitat von Bernhard Fischer Beitrag anzeigen
    Ich fasse kurz zusammen: nettes Geschwurbel ohne durchblick....
    ja da haben sie nicht ganz unrecht, war eher so eine art gedankensammlung, was gewesen wäre wenn. man kann ja nicht immer in geistiger hochform sein.
  10. #169

    Überlastet

    Zitat von Bernhard Fischer Beitrag anzeigen
    "Xtranews.de – das Newsportal aus dem Ruhrgebiet – ist zurzeit nicht abrufbar..."

    was spielt sich da derzeit ab?
    Server kollabiert. Versuchen Sie's doch beim Deutschen Journalistenverband, Abteilung Brandenburg. Die haben alle Anhänge vorrätig zum Download bereit. Bis sie vielleicht auch irgendwann unter der Last der Besucher zusammenbrechen. Oder man eine Abmahnung wg. Nr. 97 gegen sie durchboxt.








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