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Einsatz in Mali: Franzosen nehmen Islamistenhochburg Gao ein
AFPFranzösische und malische Soldaten haben in Mali die strategisch wichtige Stadt Gao eingenommen. Unterdessen haben die westafrikanischen Staaten zugesagt, mit knapp 6000 Soldaten eine deutlich größere Eingreiftruppe für Mali aufzustellen als bislang geplant.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-879888.html
- #1 27.01.2013 00:16 von
Unwort des Jahres
Ich schlage "Hochburg" zum Unwort des Jahres vor. Dieses besinnungslose Nachplappern exotischer Worte nervt doch. Wann immer irgendwelche Orte eingenommen werden, erklärt man sie zu "Hochburgen". Das ist wie "Bolide" bei der Formel1 oder "Karbon" für Kohlefaser, etc. Mehr Inhalt und weniger Schein wäre irrsinnig am Optimalsten, Perfektesten, Idealsten und was sich sonst noch an nicht steigerungsfähigen Sprachkatastrophen finden läst.
(Mir geht's jetzt wieder besser :-).) - #2 27.01.2013 00:21 von
Glückwunsch, aber
1) kein Bericht über die Verluste der Franzosen. Entweder will man sie geheim halten oder es gab gar keine. In diesem Fall weichen die Islamisten entweder dem Kampf aus oder werden gerade "gekauft". 2) Was mir nicht behagt ist die Tatsache, dass die französischen Truppen ja aufgrund ihrer zahlenmäßige Schwäche immer nur an der Front sind und das Hinterland nun von den Truppen aus Niger, Tschad und Elfenbeinküste gesichert werden soll. Kann man denen trauen? Meine Vermutung: Diese Truppen nutzen den Einsatz vor allem um Geld zu verdienen, also durch Schmuggel und Plünderungen...
- #3 27.01.2013 01:01 von
Die Bundesregierung sollte endlich mal aufhören, rumzudrucksen und peinliche Erklärungen abzugeben, laut denen man ganze 2(!) Transportflugzeuge bereitstellt. Wofür hat Deutschland noch bewaffnete Streitkräfte? Anscheinend nicht, um sie gegen demokratiefeindliche, menschen- (und insbesondere christen-) verachtende Milizen einzusetzen...
- #4 27.01.2013 05:47 von
Hohles Geschwafel, schlimmer als EU-Behörden
"Das Problem scheint jedoch zu sein, dass eine solche Betankung nicht offiziell zertifiziert ist. Deswegen kann die Bundeswehr der Bitte aus Paris bisher nicht nachkommen."
Was für ein saudummes Geschwätz. Die Feigheit der Regierungsverantworlichen in Deutschland ist kaum zu überbieten. - #5 27.01.2013 06:01 von
es gibt ihn doch noch
Zitat:
"berichteten in den vergangenen Tagen einem Team von SPIEGEL ONLINE"
Na endlich, da ist ja spon vor ort, dachte bisher, kommt alles von reuters, ungefiltert, meinungsübernehmend, gibt es den spiegel etwa doch noch?
Zitat:
"Angeblich hätten Bewohner einer weiter nördlich gelegenen Stadt den Wagen des gefürchteten AQIM-Vizechefs wenig später gesehen. Die Anwohner folgerten daraus, dass Abu Said die Flucht gelungen sei".
Na ja , dann war es wohl so, die anwohner, einer nördlich gelegenen stadt haben das auto von dem gesehen. Woher wussten die, immerhin weit entfernt, das dieses auto das war, eins von vielen, ist wohl nicht nur eins vorbeigefahren, worin der typ sass.
Also hunderte von fahrzeugen flohen, aber dann sahen sie eins, das war das von dem.
OK bei despoten ist es oft so, das die rolls royce fahren, klar das sie ihn erkannt haben.
Kann mir nicht helfen, n auffälliges auto gefahren, irgendwie verwirren mich diese angaben mehr, als ich sie verstehen kann. Klingt alles irgendwie unlogisch.
Würde der, auf der flucht in einem auto fahren, das ihn selbst bewohner einer fremden stadt identifizieren können?
Hatte das auto n schiebedach, er winkte daraus hervor, wissend, von den franzosen verfolgt zu werden?
Also so blöd kann eigentlich keiner sein, war er ja auch nicht, sie haben ihn nicht erwischt. - #6 27.01.2013 06:42 von
...............
6000 afrikanische Soldaten?
Die werden wort nichts retten...
Ihre Kampfkraft wird dann wohl so 100 - 200 Franzosen entsprechen.
Afrikanische UNO-Kraefte haben immer ein paar Sachen gemein. Meist sind sie schlecht ausgeruestet, voellig uneins in der Kommandostruktur und die meisten afrikanischen Soldaten leiden an einem Mangel an Motivation da sie selten verstehen warum sie ueberhaupt in dem fremden Land stehen....
Die Afrikaner werden sich wohl in ihren Kasernen/Lagern verbunkern und das wars. - #7 27.01.2013 07:13 von
Mali
Man darf sich fragen wie lange Deutschland sich (erneut) aus seinen europäischen Verpflichtungen mit monetären Unterstützungen und aus den militärischen Konflikten heraushalten kann und wird ohne, daß den Staaten, die ihre Leute an die vorderste Front schicken, der Geduldfaden reißt. G.W. hat sich in Libyen bereits seine ersten Kritiken abgeholt. So sagte eins der verstorbene Peter Struck: Deutschland wird am Hindukusch verteidigt. Und wenn es um Al-Qaida geht dann ist Timbuktu ebenso wichtig wie Kundus.
- #8 27.01.2013 07:31 von
In deutschen Bundeswehr-Transportflugzeugen sind Soldaten und Waffen nicht erlaubt!
Au weia!
Und wen oder was transportieren diese Flugzeuge jetzt? Etwa linksgedrillte Sozialarbeiter und -Pädagogen? Das Endziel der 68-iger Hanseln ist erreicht! - #9 27.01.2013 07:31 von
warme socken
da die nächte im norden malis bekannterweise recht kalt werden können,hat die bundesregierung ,anstelle von tankflugzeugen beschlossen,den französischen soldaten als solidaritätsbeitrag warme socken aus bundeswehrbeständen zu liefern.
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