DPASie streichen in der Antarktis die Wände einer indischen Forschungsstation: Zwei Maler aus dem Münsterland suchten das Abenteuer - und fanden eisigen antarktischen Sommer, brütende Pinguine und Sonnenschein in der Silvesternacht.
Leider sind die meisten Forschungsstationen in der Antarktis nur dazu da, die jeweiligen territorialen ansprüche der Anrainerstaaten durch Anwesenheit zu unterstreichen und sind auch die einzige Möglichkeit dazu so lange der Konsens zu keiner direkten Besiedlung noch respektiert wird. Geld spielt daher keine Rolle, offenbar auch nicht für ein Land in dem immer noch Millionen in unvorstellbarer Armut und buchstäblich im ebenfalls unvorstellbaren Dreck leben. Trotzdem setzt es in dem ganzen dann noch die Krone auf, Maler aus Deutschland einfliegen zu lassen als ob das nicht ein Inder für drei
Rupien auch könnte. Ist das ganze Projekt vielleicht auch noch von der Bundesregierung als Entwicklungshilfe finanziert?