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Einparksysteme im Test: Einfach mal loslassen

SPIEGEL ONLINEHände weg vom Steuer und rein in die Lücke: So einfach ist Einparken, wenn das Auto die halbe Arbeit erledigt. Einparkassistenten gibt es bereits in Serie - aber funktionieren sie im Alltag? Wir haben den Test gemacht.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...833354,00.html
  1. #1

    optional

    also in die im video gezeigten park"lücken" würde ich ja noch mit vorwärts einparken reinkommen, so groß sind die.
    ansonsten bin ich, was solche helferlein angeht, kreuzkonservativ und sage "fahre nur ein auto, das du auch beherrschst".
    ich bin neulich einen T3 bus gefahren und war stark beeindruckt über die rundumsicht, die man da geniesst.
    ich bin auf anhieb in parklücken gekommen, die kaum größer als der bus waren. ganz ohne einparkhilfe, nur mit großen fenstern.
  2. #2

    Informationen, Informationen

    Schwierig ist das Einparken vor allem, wenn man das Auto nicht gewohnt ist und die Lücke sehr klein ist. Dann ist es schon schwer zu beurteilen, ob das Auto überhaupt rein passt. Da wäre es hilfreich wenn mir angezeigt wird, wie viel größer die Lücke ist als das Auto selbst. Sind es über 50cm, kein Problem. Darunter hilft auch die Halbautomatik nicht.
    Da wünsche ich mir dann Kameras. Denn die Sensoren können zwar gut andere Autos erkennen aber bei kleinen Hindernissen wie einem Mast oder einer Anhängerkupplung gibt es Probleme.
    Die automatische Lenkung sehe ich also als Spielerei. Für eine echte Hilfe reicht es den Fahrer mit Informationen zu versorgen. Und 2 oder 4 Kameras sind nun wirklich billig zu realisieren. Erst recht, wenn es ohnehin schon ein geeignetes Display gibt.
  3. #3

    Einparksysteme im Test: Einfach mal loslassen

    Ich habe ein 14 Jahre altes "pre-electric unplugged car" --> nichts piept, nichts blinkt, nicht mal der Rückwärtsgang ist irgendwie gesichert, den legt man einfach ein. Ich kurbel das Fenster selbst runter und bin ein sehr glücklicher Mensch. Parken ist halt auch 'ne Kunst ;-)
  4. #4

    Wer nach einem Jahr Fuehrerschein...

    ...nicht einparken kann, sollte seine Pappe abgeben. Zum ueben hat er/sie Zeit genug gehabt. Schliesslich reicht zum Einparken das Wissen um die Diagonale des Wagen plus 20 Zentimeter. Wenn es eng wird, dann geht es auch vorsichtig mit einem "touch and go". Fahrer, die CO2 bewusst, auf Automatik verzichten, sind hier im Vorteil.
  5. #5

    40 Jahre ohne Probleme und dann kam der SUV

    Ich konnte schon in der Fahrschule auf Anhieb problemlos einparken. Egal wie groß die Karre war, ob gewohnt oder ungewohnt. Doch dann holte ich mir einen SUV, einen kleinen SUV zwar -- Tiguan -- doch traute ich mich plötzlich in keine Parklücke mehr rein, keine schien mir groß genug und das gleichwohl der Tiguan eher sogar kompakter ist als der 520er BMW zuvor. Und dann entdeckte ich, dass ich den Parkassistenten an Bord habe. Prima Sache das.
  6. #6

    Sicher?

    Zitat von fxe1200 Beitrag anzeigen
    ...nicht einparken kann, sollte seine Pappe abgeben. Zum ueben hat er/sie Zeit genug gehabt.
    Also nach einem Jahr Führerschein habe ich Papas Auto so gut wie nie anderswo als auf die Einfahrt des Einfamilienhauses oder die riesigen Parklücken davor gestellt, sowie die "Quer"parkplätze die es so gab, dort, wo ich hinwollte.
    Ganz selten gab es dann doch "Läng"parkplätze, und ich hätte hier nun meinen Führerschein abgeben müssen, weil ich bei denen doch manchmal ins Schwitzen kam? Erstaunlicherweise viel weniger mit Papas Transporter als heute mit meinem eigenen flachen Wagen. Die Rundumsicht und die LKW-Spiegel haben eben einiges wettgemacht.
  7. #7

    "Moderne" Autos ohne Parkpiepser sind in engen Lücken teilweise einfach mies einzuparken, zumindest die, bei denen das Heck so unübersichtlich ist. Keine schöne Entwicklung, auch wenn ich jetzt direkt nix gegen Parkpiepser und Parkassistent hab. Aber das ist halt eine weitere Sache, die das Auto teurer macht.
  8. #8

    Zitat von fxe1200 Beitrag anzeigen
    ...nicht einparken kann, sollte seine Pappe abgeben. Zum ueben hat er/sie Zeit genug gehabt. Schliesslich reicht zum Einparken das Wissen um die Diagonale des Wagen plus 20 Zentimeter. Wenn es eng wird, dann geht es auch vorsichtig mit einem "touch and go". Fahrer, die CO2 bewusst, auf Automatik verzichten, sind hier im Vorteil.
    Schon mal versucht einen geschlossenen Transporter wie z.B. einen Vito in eine Parklücke rein zu bringen wo der hintere Wagen deutlich schmaler als der Vito ist?

    Ich garantiere ihnen das sie genau so wie jeder andere ach so gute Autofahrer bei den ersten Versuchen Blut und Wasser schwitzen, oder gleich die Pappe abgeben.
  9. #9

    Und wenn, dann eben

    Tja, und wenn die Automatik mal nicht richtig funktioniert, dann blecht eben einer. Doch wer haftet eigentlich dann für den Schaden?


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