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Einkommensverteilung: Studie warnt vor wachsender Ungleichheit in China

REUTERSEine chinesische Studie warnt vor wachsenden Einkommensunterschieden auf dem Land. Weil immer mehr Bauern in die Städte abwanderten und dort deutlich mehr verdienten als die Zurückbleibenden, steige die Ungleichheit in ländlichen Gebieten gefährlich schnell.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...851397,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine chinesische Studie warnt vor wachsenden Einkommensunterschieden auf dem Land. Weil immer mehr Bauern in die Städte abwanderten und dort deutlich mehr verdienten als die Zurückbleibenden, steige die Ungleichheit in ländlichen Gebieten gefährlich schnell.

    Studie warnt vor wachsender Einkommensungleichheit in China - SPIEGEL ONLINE
    Ein Studie warnt vor wachsender Einkommensungleichheit?
    Das wird die chinesische Führung genausowenig jucken wie entsprechende Studien für den deutschen Sprachraum die Bundesregierung.
    Auch hier wird seit Jahren vor wachsenden Einkommensunterschieden gewarnt, auch hier steigt die Ungleichheit schnell, belegen Studien.
    Aber die Bundesregierung macht weiter so. Wurde ja erst gestern Abend wieder diskutiert bei Anne-Sandra Will-Maischberger.
  2. #2

    Titel:OK

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine chinesische Studie warnt vor wachsenden Einkommensunterschieden auf dem Land. Weil immer mehr Bauern in die Städte abwanderten und dort deutlich mehr verdienten als die Zurückbleibenden, steige die Ungleichheit in ländlichen Gebieten gefährlich schnell.

    Studie warnt vor wachsender Einkommensungleichheit in China - SPIEGEL ONLINE
    Hallo,

    ja und! So studien gibts weltweit auch für deutschland wo es auch extreme unterschiede gibt UND hat das je was in dieser neuen globalen zeit geändert NEIN. Wie heißt es noch so schön "JEDES volk bekommt die regierung die es verdient".
  3. #3

    Wow, die Amis liegen bei 0,46..

    Na, das ist sicher sicherer als in China, nicht wahr?
  4. #4

    Also...

    Also, bei über 1,5 Milliarden Menschen kann man einfach nicht garantieren, dass das Einkommen aller gleich steigt. Das grenzt doch eigentlich an Unmöglichkeit, gerade weil es eben solche (berechtigten) Unterschiede zwischen Land und Stadt gibt.

    Es ist zwar schön, dass sich die westliche Welt immer wieder darum bemühen will, andere, nicht so weit entwickelte Länder, mitzuziehen, aber manchmal sollte man auch einfach mal objektiv anerkennen, dass es einfach nicht immer so schnell geht wie man sich das ganze wünscht.
  5. #5

    Zitat von Luscinia007 Beitrag anzeigen
    Ein Studie warnt vor wachsender Einkommensungleichheit?
    Das wird die chinesische Führung genausowenig jucken wie entsprechende Studien für den deutschen Sprachraum die Bundesregierung.
    Auch hier wird seit Jahren vor wachsenden Einkommensunterschieden gewarnt, auch hier steigt die Ungleichheit schnell, belegen Studien.
    Aber die Bundesregierung macht weiter so. Wurde ja erst gestern Abend wieder diskutiert bei Anne-Sandra Will-Maischberger.
    Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, dann wüssten Sie, das ihre Aussage bzgl. D nicht zutreffend ist.
  6. #6

    wurde auch

    langsam zeit,dass soclhe artikel mal erscheinen.

    wenn man in den letzten jahren immer lesen konnte,dass indien oder china doch ach so große märkte sind,riesige nachfrage etc...

    mag ja sein,dass da jeweils über eine milliarde menschen leben,aber einen markt oder eine nachfrage bildet doch nur ein bruchteil der bevölkerung...die armut ist gigantisch,und die unruhen und aufstände,die in china oder indien noch kommen werden kann man sich gar nicht vorstellen.
  7. #7

    Die Warnung ist Quatsch, weil

    1. Die Einkommen der chin. Bauern seit Jahren steigen.
    2. Die Löhne und Sozialleistungen in der Industrie sehr stark gestiegen sind.

    Beides ist positiv.

    Im letzteren liegt die Zunkunft des Landes. Viele Industriearbeiter senden Geld zurück ins Dorf.
    Ich muß immer lachen, wenn die Steigerung der Agrarpreise von den selben Leuten bedauert wird, die höhere Erlöse für die Bauern fordern.
  8. #8

    Zitat von alexander23 Beitrag anzeigen
    Also, bei über 1,5 Milliarden Menschen kann man einfach nicht garantieren, dass das Einkommen aller gleich steigt. Das grenzt doch eigentlich an Unmöglichkeit, gerade weil es eben solche (berechtigten) Unterschiede zwischen Land und Stadt gibt.
    Zumindest entzaubert diese wachsende UNgleichheit und die starke Konzentration von ökonomischer Macht in dne Händen weniger den Mythos vom allgemeinen Wohlstandszuwachs durch Kapitalismus.

    Das ist ja ein weltweiter Trend, deen wir sowohl in hochentwickelten als auch in Entwicklungs- und Schwellenländern erleben. Die Mehrheit der Menschen erlebt eben keinen Wohlstandszuwachs, im Gegenteil, sie ist zunehmend mit den Schattenseiten dieses Wirtschaftssystems konfrontiert.

    Die Unterschiede betreffen übrigens in China nicht nur Stadt VS Land und "berechtigt" sind die schon mal gar nicht, weil es in China keinen funktionierenden Wettbewerb gibt, keinen freien Marktzugang, nix. In China hat man Staatskapitalismus auf einen postkummunistischen Beamtenapparat aufgepropft. Die Korruption ist enorm und Unternehmen bedienen sich einens stark autoritären staattlichen Zwangsapparats. Da profitieren nur wenige von und die ganz sicher nicht "berechtigt" im Sinne eines Leistungsprinzips.
  9. #9

    Dann malen Sie und doch mal Ihr Bild

    Zitat von schaech Beitrag anzeigen
    langsam zeit,dass soclhe artikel mal erscheinen.

    wenn man in den letzten jahren immer lesen konnte,dass indien oder china doch ach so große märkte sind,riesige nachfrage etc...

    mag ja sein,dass da jeweils über eine milliarde menschen leben,aber einen markt oder eine nachfrage bildet doch nur ein bruchteil der bevölkerung...die armut ist gigantisch,und die unruhen und aufstände,die in china oder indien noch kommen werden kann man sich gar nicht vorstellen.
    von den kommenden Unruhen wegen Hunger in China. Vielleicht kennen Sie Länder, in denen Ihre Visionen erheblich wahrscheinlicher sind.


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