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Einkommensstudie: Die Deutschen werden wieder gleicher

dapdDie Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer? Das stimmt für Deutschland nicht mehr - zumindest wenn man die vergangenen Jahre betrachtet. Der Höhepunkt der Einkommensungleichheit sei überschritten, konstatiert eine neue Studie. Die ärmeren Teile der Bevölkerung holen auf.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-863291.html
  1. #1

    <->

    Schon wieder so eine schöngerechnete Studie?
    Aber egal:
    Zitat von www.spiegel.de
    Der "Gini-Koeffizient", ein statistisches Maß für Ungleichheit, sank im Westen bei den Markteinkommen zwischen 2005 und 2010 um knapp neun Prozent. Im Westen waren es drei Prozent.
    Im Westen nichts Neues also, außer unterschiedliche Werte für den Westen. Was immer der Westen ist.
    Zitat von www.spiegel.de
    Das Statistische Bundesamt hatte kürzlich berichtet, in Deutschland sei jeder fünfte Einwohner von Armut betroffen oder bedroht. Die von der EU definierte Armutsgrenze liegt bei 60 Prozent des mittleren Einkommens. Die Statistik war vielfach kritisiert worden, weil es nach dieser Definition von Armut auch bei stark steigenden Einkommen immer einen großen Prozentsatz an Armen gibt.
    Sicherlich wurde diese Studie kritisiert, weil sie die Wahrheit aufzeigt. 60% des mittleren Einkommens ist schon ein korrekter Wert, es ist offensichtlich, daß manche wenige Einkommen einfach viel zu hoch sind um es überhaupt Möglich zu machen, daß man unter diese 60% fällt. Oder sind die Einkommen nicht zu hoch sondern einfach nur die anderen zu niedrig? Der Billigwahn der letzten Jahre, mit der daraus folgenden Gewinnmaximierung, ist der falsche Weg. Das ist zu einseitig und eine einseitige Entwicklung ging bisher immer in die Hose.

    Aber wie auch immer, der nächste Crash steht vor der Tür. Man streitet sich noch über das Wann?, denn, ist es besser erst noch mehr Geld in Goldmann-Sachs und Co, erm, ich meine in Griechenland und Spanien usw. zu pumpen, oder lässt man es gleich krachen?
  2. #2

    Kein Realitätsbezug

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwischen 2009 und 2010 steigerten laut dem DIW die unteren 40 Prozent der Bevölkerung ihr Einkommen real um zwei Prozent
    Wen interessieren 2 Prozent Einkommensanstieg ? Schon mal eingekauft, getankt, geheizt, Strom bezahlt oder die neuen Versicherungstarife angesehen ?

    Der Preisanstieg beim sog. Grundbedarf ist um ein Vielfaches höher als diese lächerlichen 2 % Anstieg. Allein in diesem Jahr dürfte der Strompreis im Schnitt um mehr als 10 % ansteigen.
    Dadurch bleibt außerhalb des Grundbedarfs den sog. unteren Einkommen trotzdem viel weniger um
    - fürs Alter vorzusorgen
    - mal mit den Kids in Urlaub zu fahren
    - Geld für Auto, Klamotten etc.

    Probleme über die die sog. Vermögenden nur lachen können. In Fakt bleibt ein rasanter Abstieg der Lebensqualität gerade bei den unteren Einkommen.
  3. #3

    Wer es glaubt,

    wird selig!
    Schade das das Volk nicht merkt, das es ihm immer besser geht.
  4. #4

    Studie

    Das Arbeitgeberinstitut DIW hat natürlich nach der Meldung vom Statistischen Bundesamt nachlegen müssen mit dieser Studie für was bezahlen denn die Arbeitgeber. Und das neoliberale Gallionsblatt Spegel bringt diese natürlich wie immer ohne kritisches Hinterfragen.
  5. #5

    Was stimmt den nun?

    Erst vor wenigen Wochen wurde über die Medien verbreitet, dass die Reichen im er reicher und die Armen immer ärmer werden. Nun soll es doch nicht so sein. Ich glaube man wird durch die Medien nur noch verarscht.
  6. #6

    dreist

    Vorsicht! jetzt kommt der Einkommenssozialismus! Fleißige und Leistungsstarke Arbeitnehmer setzt Euch dagegen zur Wehr und wählt die FDP!
  7. #7

    Also lasst uns mal überlegen, nachdem man uns letztens erst aufgezeigt hat wie einfach man Statistiken durch das ändern von einzelnen Parametern manipulieren kann. Sollen wir jetzt also gerade einer Studie des, überaus glaubwürdigen, DiW Instituts glauben schenken?

    Und das obwohl wir eigentlich alle wissen das 10-20% Erhöhung bei ganz viel, deutlich mehr sein muss als 3-6% von deutlich weniger......
    Also die Glaubwürdigkeit der Statistik könnte nicht höher sein wenn Weihnachtsmann und Osterhase zusammen sie präsentiert hätten.
  8. #8

    Lesen: Realeinkommen

    Zitat von farview Beitrag anzeigen
    Wen interessieren 2 Prozent Einkommensanstieg ? Schon mal eingekauft, getankt, geheizt, Strom bezahlt oder die neuen Versicherungstarife angesehen ?
    Der Einkommensanstieg um 2% bezog sich auf das reale - also kaufkraftbereinigte - Einkommen. Da ist also die Steigerung der Preise durch die Inflation bereits berücksichtigt.
  9. #9

    Unten und oben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer? Das stimmt für Deutschland nicht mehr - zumindest wenn man die vergangenen Jahre betrachtet. Der Höhepunkt der Einkommensungleichheit sei überschritten, konstatiert eine neue Studie. Die ärmeren Teile der Bevölkerung holen auf.

    Studie des DIW: Ungleichheit bei Einkommen in Deutschland sinkt - SPIEGEL ONLINE
    Ich frage mich, wie die Statistik aussähe, würde man die mittleren und oberen Einkommen noch einmal differenzieren. Im Durchschnitt ist für die unteren Einkommen ein Zuwachs von 2% angegeben. Wenn also die Einkommen der Obersten nicht einmal reale 2% Rendite auf Kapitalien vorweisen können, würde es mich doch sehr überraschen.








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