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Einkommen in Deutschland: Jeder Vierte bekommt nur Armutslohn

APDas dürfte die Debatte über einen allgemeinen Mindestlohn wieder beleben: Fast acht Millionen Menschen in Deutschland müssen mit einem Niedriglohn auskommen - das zeigt eine neue Studie. Das Einkommen von mehr als 23 Prozent aller Beschäftigten liegt demnach unter 9,15 Euro brutto pro Stunde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...821196,00.html
  1. #320

    Ah...

    Zitat von moev Beitrag anzeigen
    Und darum ist es auch nur in einer Fernsehserie möglich, weil in der Realität die Mehrheit dann lieber bis in die Puppen feiern, bis zum Nachmittag ausschlafen, bis zum Abend spielen und dann wieder bis in die Puppen feiern würde.

    Wozu auch noch für irgendwas anstrengen?
    woher nehmen Sie den die Aussage? Gehen Sie möglicherweise von sich selbst aus? Meinen Sie nicht, dass sowas ganz schnell langweilig wird,hm? Mir wär jedenfalls ein Leben, dass aussschliesslich aus langem Schlafen und Feiern besteht, äusserst langweilig (zumal ich eh nicht so lang schlafen kann). Mit langweilig mein ich auch, dass es dann für mich selbst keinen Sinn mehr ergibt. Jeder hat für sich nen anderen Lebenssinn aber ich zweifel stark daran, dass der bei den meisten Menschen sich ausschliesslich in Feiern und Schlafen wiederfindet. Davon auszugehen, dass der Mensch nur mit äusseren Reizen (Geld, Druck oder gar Zwang zb.) zu etwas zu bewegen ist, spricht eher für ein krampfhaftes, angsterfülltes Klammern an alten Weltbildern, die längst überholt sind.
  2. #321

    Falsch !

    Zitat von gerda 2 Beitrag anzeigen
    Indem wir Griechenland retten, helfen wir dem deutschen Arbeitnehmer.
    Immer Blendgranaten ! Jeder weiß nun das die Banken sich das
    Geld einverleiben, nicht einmal die müssen gerettet werden.
    Selbst Sinnen hat es ja nun mal geäußert.
    Zitat von gerda 2 Beitrag anzeigen
    Schon mal nachgerechnet, wieviele Arbeitsplätze in D vom Export abhängen?
    Andauernder Reallohnverlust, lässt die Inländer mehr und mehr als Käufer und Verbrauche ausfallen.
    Anstänige Löhne UND Mindestlohn, dann kann JEDER Deutsche wieder
    konsumieren.
  3. #322

    Ach ja ??

    Zitat von gerda 2 Beitrag anzeigen
    Ich möchte mal wissen, was damit eigentlich gemeint ist: "Armutslohn"?

    Daß wir Deutschen uns anstrengen müssen, wenn wir im internationalen Wettewerb eine gute Figur machen wollen, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben.

    Die globalen Märkte sind kein Ponyhof.
    Nur wenn die einen die gute Figur nur und ausschließlich vom :"Gürtel
    enger schnallen" bekommen, während andere ausgebeulte Manteltaschen voller Geld haben, ist der internationale von Ihnen propagierte
    Wettbewerb völlig sekundär.

    Da identifizieren sich viele nicht mehr mit: WIR DEUTSCHEN !
  4. #323

    Zitat von Asirdahan Beitrag anzeigen
    Ein Unternehmer, der sich nur Leute für 5 Euro leisten kann, sollte seinen Betrieb schließen. Man kann kein Unternehmen auf dem Rücken dieser Menschen betreiben. Diese Überlegungen sollten in die Kosten-Nutzen-Analyse einfließen, bevor einer ein Geschäft aufmacht. Wenn aber alle, sagen wir 9 Euro, verdienen, dann muss die Konkurrenz das ja auch zahlen.
    In das beliebte Lied lieber 5 Euro als arbeitslos kann ich nicht einstimmen.
    Hallelujah, endlich sprichts mal einer aus!

    Aber diese Selbstverständlichkeit ist heute mit üblen Diffamierungen belegt. Dabei entspräche diese schlichte Forderung sogar den "heiligen" Marktgesetzen! Nichtexistenzsichernde Löhne entsprechen - wenn wir den Arbeitnehmer mal zum Ein-Mann-Unternehmen seiner eigenen Arbeitskraft machen - einem dauerhaften Wirtschaften unter den Gestehungskosten.

    Von KEINEM Unternehmer(n) dieser Welt würde man verlangen, das zu tun! Ja, in vielen Fällen wäre ein solches Verhalten sogar strafbare Konkursverschleppung!

    Von einem Menschen aber verlangen wir nichts weniger, als daß er sein Leben (Arbeitszeit ist Lebenszeit) auch zu Preisen verkauft, von denen er gar nicht leben kann!


    Das sollte allen, die Niedriglöhne, HartzIV-Aufstocken etc. so vehement verteidigen, mal anständig zu denken geben!
  5. #324

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    Und warum verschweigt SPON dann die Partei, die als erste den Mindestlohn gefordert hat und deren Anträge von SPD und Grünen abgelehnt wurden? Etwa weil hier 80 % Zustimmung aus der Bevölkerung zur Politik der Linkspartei vorliegen? Und weil man morgen dieser Partei wieder vorwerfen möchte, dass sie in der Bevölkerung nicht ankommt?
    Die SPD war sich ja nicht mal zu fies, ihre eigenen Forderungen im Bundestag abzulehnen!

    Ich gebe zu, es war eine reine Provokation der PDS/Linkspartei. Aber eine, die sehr gut zeigte, was von der Propaganda der SPD zu halten ist. Denn die Linken machten nichts weiter, als das "Mindestlohnprogramm", das die SPD zur selben Zeit in Flugblattform bei einem Länderwahlkampf (wo in Ländern gar nicht über Mindestlöhne entschieden werden kann) verteilte, zu einem Gesetzentwurf umzuschreiben, und diesen im Bundestag zur Abstimmung zu stellen! Sinn- und vielfach sogar wortgleich!

    Und die SPD stimmte prompt dagegen!

    Scheinheilige Begründung: Im Koalitionsvertrag mit der Union stünde, daß man nicht gegeneinander stimmen darf! (da hör ich schon wieder die Legende von der "Gewissensfreiheit der Abgeordneten") . Und da die Union gegen Mindestlöhne sei, müsse man den Antrag leider auch ablehnen!

    Deutsche Realpolitik!
  6. #325

    Hinzu kommt :

    Zitat von bauklotzstauner Beitrag anzeigen
    Hallelujah, endlich sprichts mal einer aus!
    Von KEINEM Unternehmer(n) dieser Welt würde man verlangen, das zu tun! Ja, in vielen Fällen wäre ein solches Verhalten sogar strafbare Konkursverschleppung!

    Von einem Menschen aber verlangen wir nichts weniger, als daß er sein Leben (Arbeitszeit ist Lebenszeit) auch zu Preisen verkauft, von denen er gar nicht leben kann!

    Das sollte allen, die Niedriglöhne, HartzIV-Aufstocken etc. so vehement verteidigen, mal anständig zu denken geben!
    Das ich es unerträglich finde, wenn ich höre das sich Aufstocker bei den Ämtern zu Hein Blöd, samt offenlegung ihrer Finanzen machen müssen.
    Obwohl es nicht ihnen anzulasten ist, das der vom JC vermittelte Job
    eben diese Unternehmen subventioniert, indem Aufstockung gezahlt wird.
    Anders jedoch bei der dem Unternehmen zugute kommenden Kurzarbeit.
    Da hat der firstclass Mitarbeiter keinerlei Umgang mit dem " Amt " !
    Muss sich nicht zum Deppen machen.
    Fair ???
  7. #326

    Fazit und Forderung !

    Unternehmen die nur unterhalb eines ges. festzulegenden Mindestlohn
    zahlen können, wird dies nur für einen fixen Zeitraum gewährt,
    sowie in Verbindung einer Wirtschaftsprüfung, ähnlich dem Procedere der
    Kuurzarbeit.
    Solange schwarze Zahlen geschrieben werden, keine Aufstockung, sondern Mindestlohn.
    Anständige Löhne VOR Unternehmergewinne. Oder liquidierung des
    unwirtschaftlichen Unternehmens.
  8. #327

    Zitat von bauklotzstauner Beitrag anzeigen
    Das sollte allen, die Niedriglöhne, HartzIV-Aufstocken etc. so vehement verteidigen, mal anständig zu denken geben!
    Bei den vielen Menschen ist das immer noch nicht angekommen. Vorallen Dingen, weil es fast jeden in diesem Land treffen kann. Trotzdem schauen die meisten mit einer unsäglichen Arroganz und Ignoranz auf die Betroffenen...
  9. #328

    .

    Jeder Vierte bekommt nur Armutslohn. Das ist zutiefst beschämend für Deutschland.
  10. #329

    Zitat von gerda 2 Beitrag anzeigen
    Indem wir Griechenland retten, helfen wir dem deutschen Arbeitnehmer.

    Schon mal nachgerechnet, wieviele Arbeitsplätze in D vom Export abhängen?
    Nun, 60% der deutschen Exporte gehen in die EU; insgesamt waren es zuletzt 1Billion € Export – von 2,5Billionen € BIP.
    Aber eigentlich sollte gar kein Arbeitsplatz vom Export abhängen. Hätte €-Land ein Exportdefizit, bräuchte man ja nur den € abzuwerten.
    Von den 1Billion € Export werden übrigens 100Milliarden (also 10%) wieder als Forderungen der Bundesbank gegenüber der EZB stehenbleiben – wenn also die EZB kein Geld druckt, wird man das Geld wohl abschreiben müssen: Lohnverzicht für noch mehr Schulden (weniger Bundesbankgewinne)!








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