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Einigung in Spitzenrunde: Streit über Organspende-Gesetz beigelegt

Jeder Bürger soll künftig einmal im Leben mit der Frage konfrontiert werden, ob er zur Organspende bereit ist. Darauf hat sich eine Spitzenrunde von Bundestagsfraktionen und Regierung geeinigt. Die Politik hofft so, die Zahl der Organspender deutlich steigern zu können.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...799665,00.html
  1. #100

    Meine Organe

    will eh keiner haben.
    Ich Rauche ca 25 stueck am tag.
    habe als junger mensch gut und gerne getrunken und auch sonstige Rauschmitytel einmal getestet.

    Vondaher denke ich nicht das einer etwas von mir gebrauchen kann.

    Ich denke mal das es eine vielzahl von Menschen gibt die gerne spenden wollen, aber das gleiche denken wie ich.
    Da ich der meinung bin das meine Oragane nicht optimal sind habe ich mich auch nie eintragen lassen.
    Ich denke etwas mehr aufklaerung und information wuerde nicht schaden.
  2. #101

    Jahrelange Erfahrung

    Zitat von weltbetrachter Beitrag anzeigen
    Seit Jahren bin ich überzeugter Organspender!.
    Das finde ich sehr beeindruckend. Ich habe es bisher nur auf ein wenig Blut gebracht.
    Wie schaffen Sie das eigentlich? Wachsen die Organe bei Ihnen so schnell nach?
  3. #102

    Nun

    Zitat von Henson222 Beitrag anzeigen
    Nachdem ich Anfang des Jahres drei Monate in einer Kinderherzklinik mit einem herzkranken Kind verbracht habe und dort gesehen habe, wie schwer es ist ein Herz für ein Kind zu finden .....
    Die Freiheit selbst zu entscheiden wird schon hier durch moralischen Druck eingeschränkt. Erzwungene Solidarität ist keine wirkliche. Aber diese Art der Diskussion passt zu unserer nicht verhandenen Gesprächskultur.
  4. #103

    aussagekräftiger

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Fragen Sie die MdBs doch bei Abgeordnetenwatch.
    Die Frage nach dem Spender-Ausweis sollte man lieber seinem Arzt stellen.
  5. #104

    Stimmt

    Zitat von misterpresident75 Beitrag anzeigen
    über den Eintrag im Organspendeausweis und extransplantieren trotzdem ohne Vollnarkose. Wer soll das ganze denn überwachen, ob meinem Wusch nachgegangen wird???
    Vorallem wenn man bedenkt, dass diese Ärtze sich irgendwann mal daran gewöhnt haben Menschen ihre Organ rauszuschneiden. Wer will denn sich dauernd mit den Extrawürsten der Todgeweihten auseinander sezten. Die Ärzte wollen ihren Job machen.
  6. #105

    Milchmädchen

    Zitat von Professor Moriarty Beitrag anzeigen
    "Jährlich warten in Deutschland etwa 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Rund 1000 von ihnen sterben, weil eine geeignete Niere, Leber, Lunge oder ein Spenderherz nicht zur Verfügung.......
    Meine Güte, so viele logische Fehler, das ist ja fürchterlich:
    * 12.000 Leute stehen auf der Warteliste - und zwar länger als ein Jahr.
    * Ein Verunglückter hat mehr als ein Organ.
  7. #106

    Betriebswirtschaft vor Nächstenliebe

    Man hätte das Gesundheitssystem nicht privatisieren und auf Gewinn trimmen dürfen. Dann würden sich vermutlich viel mehr Menschen für eine Spende entscheiden.

    Aber fragen sie doch mal Herrn Marseille wie seine Kliniken (und alle anderen Kliniken natürlich auch) am meisten Geld verdienen. Da ist so eine Organtransplantation und anschliessende Reha finanziell lukrativer als über beide Patienten einfach das Leichentuch zu senken.

    Um eines klarzustellen: Als Nichtspender erwarte ich auch nicht dass ich im Falle einer Bedürftigkeit Organe zur Verfügung gestellt bekomme. Im Gegenteil: Wenn es mir körperlich wirklich so besch..... geht möchte ich ganz einfach aus dieser Welt scheiden dürfen. Das ist ja sicher nicht zuviel verlangt.
  8. #107

    ...

    Zitat von smisarsoolo Beitrag anzeigen
    ... Ich selbst bin Organspender und werde es auch bleiben.
    Ich auch, aber...

    ... Was ich allerdings befürworte, wäre eine Regelung dass nur potentielle Organspender ein Organ von mir bekommen können. Das muss zentral geregelt/gespeichert werden damit sich niemand "umentscheiden" kann, wenn er plötzlich ein Organ braucht. ...
    ...hier bin ich anderer Ansicht. So wie es mir im Fall der Fälle egal wäre, woher das mich rettende Organ käme, so ist es mir egal, wer es bekommt. Sogar wenn es ein nicht spendenbereiter SPON-Forist wäre...
    Ich persönlich halte nichts davon, Gegenrechnungen oder ähnliches anzustellen. Ich denke auch, dass ein Organempfänger, der selbst vorher eine Spende ablehnte, nach seinem Überleben mit fremdem Organ ein größerer und engagierterer Befürworter würde als so manch anderer und zumindest seinen Verwandten und Bekanntenkreis zum Nachdenken über diese Problematik und zu einer Entscheidung bringt.. Und damit seine "Schuld" abtrüge, so man der Meinung wäre, diese hätte bestanden.

    Grundsätzlich hat jeder das Recht, über seinen Körper und auch dessen Nutzung nach Exitus zu entscheiden. Und das ist auch gut so.
    Es wäre aber wünschenswert, wenn eine bessere Aufklärung betrieben würde, damit im Zusammenhang mit der Organspende nicht die Schauermärchen wie hier im Thread auf fruchtbaren Boden fielen...
  9. #108

    ...

    Zitat von sarpiro Beitrag anzeigen
    Erzwungene Solidarität ist keine Solidarität. Aber daran sieht man, wie der Egoismus eben zu einem völligen Realitätsverlust führt. Von Ihnen als mögliches Ersatzteillager angesehen zu werden finde ich sehr egoistisch.
    Es soll "erzwungen" werden, dass man jeden mal danach fragt. Undzwar weil sich bisher viele Menschen schlicht NIE mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

    So "entgehen" dem System garantiert 100e Spenderorgane von potentiellen Spendern, DIE DEM GERNE ZUGESTIMMT HÄTTEN, wenn man sie nur gefragt hätte.

    Die Antwort auf die "erzwungene" Frage
    - können Sie sich sparen (=nein)
    - sie können "nein" sagen
    - sie können "ja" sagen

    Was ist daran "erzwungene Solidarität"? Wenn sie nichts machen, bleibt für Sie alles wie bisher.

    Was ich egoistisch finde ist, dass Sie meine Spenderorgane im Zweifel bekommen würden, ohne dass Sie dasselbe für mich tun würden.
  10. #109

    Tapferkeit

    Wer sich nach den letzten Skandalen um den Organhandel (auch in Deutschland) noch freiwillig zum Spender macht, muss schon sehr tapfer sein. Jeder Krankenhausbesuch könnte schließlich der letzte sein.
    Ich möchte jedenfalls nicht zum Ersatzteilager der Reichen werden. Nein, Danke!


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