Die Transaktionssteuer dient lediglich dazu mehr Steuern zu generieren. Irgendeine Steuerungs- bzw. "In die Pflichtnehmen"-Funktion ist weder vorgesehen noch wirkend. Deren Einführung ist aktuell gerade sehr günstig, da die Jagd auf den Sündenbock "böser Spekulant, böse Banken" emotional richtig aufgeladen ist. Diese Spekulieren ganz, ganz böse gegen Staaten, indem sie diesen einfach kein Geld mehr leihen wollen.
Bisher geplant war 0,1% auf Aktien und Anleihen sowie 0,01% auf undurchsichtige Finanzprodukte. Bei Kauf UND Verkauf ? Wenn, dann sollte es umgekehrt sein. Vergessen wurde 0.1% auf Ein- und Auszahlungen auf ein Sparbuch (das Geld der Staatschuldenspekulanten) und 0.1% auf Hypothekenkredite und Tilgungsraten (Immobilienspekulanten). Ebenso sollten generell Ratenzahlungen und Kredite erfasst werden, da dies die Einsicht in Schuldengrenzen fördert. Sonderzuschlag auf die Beiträge der gierigen Lebensversicherten, usw. Warum nicht alles gleich richtig und gerecht ausgestalten ?
Spaß beiseite, ob jemand seine versteuerten Ersparnisse in Aktien oder auf einem Sparbuch anlegt ist das gleiche. Der Staat kassiert bereits 25% auf jede Form eines Ertrages.
Die Steuer trifft alle, da in vielen Bereichen Geld angelegt werden muss. (Lebensvers., Kapitalrückstellungen bei Krankenkassen, Sparbuch, Stadtverwaltungen usw.)
Die großen Finanzzocker in den Investmentbanken schert das nicht.
Da würde nur eine Abspaltung des Kerngeschäfts vom Zockerteil helfen.
Antworten / Zitieren


