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Einigung im Polit-Streit: Länder haften für Schleckers Auffanggesellschaft

dapdBund und Länder haben sich grundsätzlich auf eine Auffanggesellschaft für die von Kündigung bedrohten Schlecker-Mitarbeiter geeinigt. Demnach soll es keine Hilfe vom Bund geben. Doch die Länder streiten noch, wie sie die Risiken nun verteilen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...822304,00.html
  1. #1

    Auffanggesellschaft...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bund und Länder haben sich grundsätzlich auf eine Auffanggesellschaft für die von Kündigung bedrohten Schlecker-Mitarbeiter geeinigt. Demnach soll es keine Hilfe vom Bund geben. Doch die Länder streiten noch, wie sie die Risiken nun verteilen.

    Einigung im Polit-Streit: Länder*haften für Schleckers Auffanggesellschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ist der richtige Ausdruck.... Weiter Lohn kassieren, vielleicht zur "Weiterbildung" Kaufmannsladen spielen und dann eben nach einem Jahr ab in die Arbeitslosigkeit...
    Es handelt sich da nicht um "Risiken" - die Steuerzahlergelder sind si sicher wie das Amen in der Kirche futsch...
  2. #2

    Ein Lob für die Länder

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bund und Länder haben sich grundsätzlich auf eine Auffanggesellschaft für die von Kündigung bedrohten Schlecker-Mitarbeiter geeinigt. Demnach soll es keine Hilfe vom Bund geben. Doch die Länder streiten noch, wie sie die Risiken nun verteilen.

    Einigung im Polit-Streit: Länder*haften für Schleckers Auffanggesellschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wie schön, dass der Föderalismus noch Lücken lässt für die Betroffenen, alle Bundesverantwortlichen haben sich ja gekonnt aus ihrer Verantwortung gedrückt, so wie fast immer.
    Da aber Merkeline gemerkt hat, gemäß ihrem Namen, wie Schei... das sich 2013 auswirken muss bei den nächsten Bundestagswahl, hat sie sich bereit erklärt, die KFW gegenüber Bundesländern als Verwantwortliche einer solchen Auffanggesellschaft als Kreditgeberin auftreten zu lassen.
    Meinen Glückwunsch für die betroffen Damen Schleckers, gewinnen sie doch nun dann wenigstens 1 Jahr Zeit, eine neue Stelle zu finden.
  3. #3

    Man muss nur groß genug sein...

    um staatliche Unterstützung zu bekommen. Egal wie sinnvoll diese ist oder nicht.

    Wieviele der 32.000 Firmeninsolvenzen aus dem Jahr 2011 haben KfW- kredite und Landesbürgschaften bekommen??

    Falls mein Arbeitgeber pleite gehen sollte, wird sich niemand darum kümmern. Ist nur ein kleiner Betrieb, da schreit keine Gewerkschaft nach einer Transfergesellschaft für die 12 von Arbeitslosigkeit bedrohten Mitarbeiter.

    Da kommt kein Ministerpräsident um die Ecke und bietet eine Bürgschaft an, da klingelt keine KfW und bietet einen Kredit an.
    Hier werden Steuergelder eingesetzt, die alle bezahlen und dann haben auch alle Anspruch darauf, das diese Steuergelder auch für "ihre" Firmenpleite eingesetzt werden.
    Warum SCHLECKER?
    Ist SCHLECKER "systemrelevant" wie die Hypo- Real Estate?
    Wohl kaum!
  4. #4

    Wo ist der gesellschaftliche Vorteil?

    Diese Transfergesellschaften sind doch grober Unfug, es gibt schon längst eine große Transfergesellschaft für solche Fälle, nannte man früher mal Arbeitsamt - die haben doch zur Zeit Kapazitäten frei oder nicht, Fortbildungsmaßnahmen gibt es dort auch. (ja, ich höre da Betroffene auch lachen).
    Warum sollten die vormals bei Schlecker Beschäftigte eine Sonderbehandlung erfahren? So sehr man den Leuten einen nahtlosen Übergang in andere Beschäftigung gönnt - welchen gesellschaftlichen Nutzen hat eine Transfergesellschaft, so dass sie Extrakosten rechtfertigt?
  5. #5

    "Kredit" - das beinhaltet die Aussicht auf Zurückzahlung?

    Inwiefern ist es denn überhaupt möglich, dass ein Kredit, der ein solche Transfergesellschaft finanziert, zurückgezahlt wird?

    Hat eine solche Transfergesellschaft denn Einnahmen? Woher kommen die? Die bezahlen damit Betriebsmittel und den Rest der Gehälter, die nicht durch Zuschüsse gedeckt werden?
    Zahlen dann die vermittelten Mitarbeiter ihren Anteil zurück oder wie läuft das?
  6. #6

    die arbeitslosen-

    Zitat von ditor Beitrag anzeigen
    Diese Transfergesellschaften sind doch grober Unfug, es gibt schon längst eine große Transfergesellschaft für solche Fälle, nannte man früher mal Arbeitsamt - die haben doch zur Zeit Kapazitäten frei oder nicht, Fortbildungsmaßnahmen gibt es dort auch. (ja, ich höre da Betroffene auch lachen).
    Warum sollten die vormals bei Schlecker Beschäftigte eine Sonderbehandlung erfahren? So sehr man den Leuten einen nahtlosen Übergang in andere Beschäftigung gönnt - welchen gesellschaftlichen Nutzen hat eine Transfergesellschaft, so dass sie Extrakosten rechtfertigt?

    statistik wird geschont. das muss uns dar geld für die auffanggesellschaft wert sein. immer dran denken nächstes jahr sind
    bundestagswahlen.....
  7. #7

    Schön blöd...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bund und Länder haben sich grundsätzlich auf eine Auffanggesellschaft für die von Kündigung bedrohten Schlecker-Mitarbeiter geeinigt. Demnach soll es keine Hilfe vom Bund geben. Doch die Länder streiten noch, wie sie die Risiken nun verteilen.

    Einigung im Polit-Streit: Länder*haften für Schleckers Auffanggesellschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ...schlechtem Geld gutes Geld hinterherzuwerfen. Aber wir brauchen ja sicherlich diese wichtigen Arbeitsplätze und auch diese Waren bietet keiner an, nur Schlecker!

    Von mir gibt es auch in Zukunft kein Geld, der Name Schlecker ist verbrannt. Ich werde dort niemals mehr einkaufen.
  8. #8

    Das ist einfach erklärt

    Zitat von Thorongil Beitrag anzeigen
    Inwiefern ist es denn überhaupt möglich, dass ein Kredit, der ein solche Transfergesellschaft finanziert, zurückgezahlt wird?

    Hat eine solche Transfergesellschaft denn Einnahmen? Woher kommen die? Die bezahlen damit Betriebsmittel und den Rest der Gehälter, die nicht durch Zuschüsse gedeckt werden?
    Zahlen dann die vermittelten Mitarbeiter ihren Anteil zurück oder wie läuft das?
    Die bei Schlecker verbleibenden Mitarbeiter arbeiten voll und erwirtschaften so die 67% vom letzten Netto für die in der Transfergesellschaft "Geparkten" die nötigenfalls dann "weitergebildet" werden - was immer man sich darunter vorstellen soll.

    Im Prinzip dient die Sache nur einem - man erkauft sich Zeit....



    Ulrich
  9. #9

    Schlaue Forumteilnehmer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bund und Länder haben sich grundsätzlich auf eine Auffanggesellschaft für die von Kündigung bedrohten Schlecker-Mitarbeiter geeinigt. Demnach soll es keine Hilfe vom Bund geben. Doch die Länder streiten noch, wie sie die Risiken nun verteilen.

    Einigung im Polit-Streit: Länder*haften für Schleckers Auffanggesellschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Die Meinung im Forum ist klar: Unverständnis Auffang/Transfergesellschaft.

    Mit viel Charm und Witz wird beinahe zu 100% begriffen.

    F: Woher soll eine solche Gesellschaft den Einnahmen erzielen ?
    A: Erziehlt keine, die Ausgaben werden vom uns allen Getragen

    F: Ist eine Sonderbehandlung Schlecke gerecht?
    A: Nein! Wenn viele Entlassene ohne "Kredite"Steuergeld (von Bund/Ländern bleibt egal) auskommen müssen, erklärt sich nicht wieso die Mitarbeiter von Schlecker ca 70 Millionen bekommen sollten.

    F: Wäre es nicht logischer (gemäß Grundsatz der Gleichbehandlung, Antidiskriminierung) die Ex-Schleckermitarbeiter direkt zu entlassen, so dass sie wie jeder andere auch direkt zum Arbeitsamt/agetur kommen?
    A: Ja, das verkürzt die Kosten der Gesellschatt.

    F: Wenn man dennoch will, das Entlassenen 12 Monate weiter ca 60-100% des Gehaltes bekommen, wie geht das?
    A: Bezug und Anspruch von Arbeitslosengeld erhöhen/verlängern

    F: Für wenn hat die Auffanggesellschaft Vorteile?
    A: Für die Bundesregierung die wie gewohnt "extrem geschöhnte" Arbeitslosenzahlen präsentieren kann, den auch wenn die ExSchleckerer gerade eigentlich arbeitslos sind, sind sie ja formal beschäftigt. Damit erreichen sie eine Produktivität die nur noch mäßig über jener der Bundesministerien liegt.








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