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Einflussnahme der Parteien: Brender prangert "Spitzeltum" bei Öffentlich-Rechtlichen

Heftige Kritik an der Einflussnahme der Politik auf die Öffentlich-Rechtlichen: Der scheidende ZDF-Chefredakteur Brender geißelt im SPIEGEL-Gespräch das "Proporzdenken" und die "Rückgratlosigkeit" der Parteien im Verwaltungsrat der Sender. Es gebe im ZDF Spitzel - vergleichbar mit den IM der Stasi.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,679247,00.html
  1. #70

    Illegal?

    Zitat von mortyrium Beitrag anzeigen
    der GEZ-Verweigerer ist Berlin. Hier kenne ich viele Leute, die NOCH NIE gezahlt haben, noch nie.
    Sicher aus Geiz, viele auch aus finanziellen Gründen, aber ganz bestimmt auch welche, die könnten, aber dieses marode System aus Überzeugung nicht stützen wollen, denn mehr ist es nicht: Stütze.
    Wenn die sich erst über Werbung finanzieren würden, wäre es aus mit den vielen erfundenen Posten und Ämtern im Klüngel.
    Dnan würde auch niemand mehr mit dem GEZ-Geld an der Börse spekulieren, wie vor 5 Jahren in Sachsen-Anhalt.
    Weiterhin gäbe es auch nicht mehr diese Scheinselbständigkeit vieler Mitarbeiter, das habe ich in Halle/Saale mitbekommen, die auf dem papier als Selbstständige gelten, aber ausschließlich für den mdr schuften.

    Ach? Auch beim Ö-R Fernsehen?
  2. #71

    Gipfel der Heuchelei

    Wenn sich jetzt im Zusammenhang mit der Abberufung von Brender die SPD zum Lordsiegelbewahrer der Pressefreiheit aufspeilt, setzt sie auf die Vergesslichkeit der Bürger:
    Solange die SPD noch die Mehrheit in den ZDF-Gremien hatte, hat sie diese auch in Personalentscheidungen konsequent genutzt und beispielsweise 1976 den damaligen Chefredakteur Rudolf Woller nach erst einer Amtszeit brutal in den vorgezogenen Ruhestand geschickt.
    Dass Brender heute beleidigt reagiert, ist verständlich. Dennoch ist sein Stasi-Vergleich ebenso ungeschickt wie ungerecht: Dass Journalisten politisch vernetzt sind, liegt auf der Hand. Wer dieses Netzwerk nutzt, hat nicht immer nur idealistische Motive. Die Weitergabe einer internen Information mag zwar geschmerzt haben, sie hat aber nicht - und das müsste ein Politprofi kapiert haben - wie im Falle der IMs Existenzen vernichtet, Bürgern das Studium verunmöglicht oder diese in den Knast gebracht.








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