Vor genau einem Jahr war in fr-online zu lesen, dass sich daran
schon kurz nach dem 2. Weltkrieg die Amerikaner die Zähne ausgebissen hatten:
Zitat: Zwischen Anfang 1946 und Ende 1949 lehnte die amerikanische Militärregierung vier Entwürfe eines Rundfunkgesetzes wegen demokratiewidriger Staatskontrolle ab. Ein Affront, den der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Ersing mit den Worten kommentierte:
"Wenn ihr Amerikaner nicht mehr hier seid, dann werfen wir das ganze Gesetz über den Haufen. Dann machen wir, was wir wollen." http://www.fr-online.de/in_und_ausla...0746&em_loc=91
Und weiter:
Zitat: Nachdem die Militärregierung im September 1947 erneut einen Entwurf angemahnt hatte, beschloss der Landtag tatsächlich ein Pressegesetz: Von den 39 Paragraphen, die es enthielt, wies die Militärregierung 33 zurück. Der Chef der US-Militärregierung, General
Lucius Clay, bilanzierte die Versuche der Besatzungsmächte, die westdeutschen Politiker von der Notwendigkeit eines freien Rundfunks und einer freien Presse zu überzeugen, ernüchtert: "
Die deutsche Unfähigkeit, demokratische Freiheit wirklich zu erfassen, hat sich wohl auf keinem anderen Gebiet ... so deutlich gezeigt. Es schien unmöglich zu sein, zu einer Gesetzgebung zu gelangen, in der die Presse der regierenden Macht nicht auf Gnade oder Ungnade ausgeliefert war ... Beim Rundfunk war es fast genauso schwierig."
Noch 2 SPON-Quellen zum "Umbau" in Ministerien, Bundesunternehmen und Rundfunk (1983 + 1984):
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14020442.html http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13508461.html