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Eine halbe Million Studienanfänger: Hörsaaldrängelei und Bafög-Stau

515.800*Erstsemester haben sich ins Studium gequetscht, so viele wie nie zuvor, bestätigte jetzt das Statistische Bundesamt. Damit erreicht die Gesamt-Zahl der Studenten einen neuen Höchststand. Der Andrang führt auch zu längeren Wartezeiten beim Bafög.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...799551,00.html
  1. #1

    ...

    Wer konnte das auch ahnen ?
  2. #2

    Deutschland wird unter Wert regiert

    Zitat von KarlKäfer Beitrag anzeigen
    Wer konnte das auch ahnen ?
    Na die Regierung bestimmt nicht, die sind völlig merkbefreit.

    Was haben sich die Regierungen dabei gedacht, "Turboabitur" mit dem Ergebnis doppelte Jahrgänge an der Uni und dazu Abschaffung der Wehrpflicht.

    Aber sind ja nur die Kinder der normalen Bürger, das interessiert die Regierung so wie so nicht, in deren Augen sind das nur Kostenverursacher.
  3. #3

    ...

    Zitat von nr6527 Beitrag anzeigen
    Na die Regierung bestimmt nicht, die sind völlig merkbefreit.

    Was haben sich die Regierungen dabei gedacht, "Turboabitur" mit dem Ergebnis doppelte Jahrgänge an der Uni und dazu Abschaffung der Wehrpflicht.
    Wann hätte man die Wehrpflicht denn abschaffen sollen, die doppelten Jahrgänge ziehen sich über mehrere Jahre hin. ISt es sinnvoll die Wehrpflicht bezubehalten nur damit die Hochschulen nicht überfüllt sind?

    Ansonsten hat man an die Sache durchaus gedacht, es gibt entsprechende Programme um z.b. kurzfristig neue Studienplätze zu schaffen und Personal einzustellen oder auch entsprechende Räumlichkeiten anzumieten.

    Letztlich wird es aber keine Regierung der Welt, jedem in allen Situationen, immer Recht machen können.

    IMHO und zum Schluss sind die Berichte auch wieder pressetypsich aufgebauscht. An vielen Hochschulen ist alles so wie immer und keineswegs überlaufen. Dabei sind allerdings auch die Hochschulen verantwortlich z.b. in der Frage NC, also wieviele Studierende man zulässt und wie man für die dann auch Räumlichkeiten und Dozenten zur Verfügung stelle, das setzt entsprechende Planung voraus und kein warten auf die "unvermeidliche" Flut. Die Bundesregierung kann halt nicht auch noch die Arbeit der Hochschulleitungen machen.
  4. #4

    Extrablatt

    Zitat von ernstl1704 Beitrag anzeigen
    IMHO und zum Schluss sind die Berichte auch wieder pressetypsich aufgebauscht. An vielen Hochschulen ist alles so wie immer und keineswegs überlaufen. Dabei sind allerdings auch die Hochschulen verantwortlich z.b. in der Frage NC, also wieviele Studierende man zulässt und wie man für die dann auch Räumlichkeiten und Dozenten zur Verfügung stelle, das setzt entsprechende Planung voraus und kein warten auf die "unvermeidliche" Flut. Die Bundesregierung kann halt nicht auch noch die Arbeit der Hochschulleitungen machen.
    Da kann ich Ihnen nur zustimmen.
    Außerdem ist doch seit Jahren bekannt, dass es zu doppelten Abijahrgängen kommen wird. Die Hochschulen konnten sich dementsprechend anpassen, beziehungsweise ihre Kriterien dahingehend festlegen, das eine Überfüllung ausgeschlossen wird. Welchen akademischen Wert hat es Studenten in einen Raum, welches für ~ 500 Personen ausgelegt wurde, mit ~ 800 zu füllen, nur damit diese dann auf den Böden sitzen dürfen. Natürlich, aus der Not heraus lernt ein Student auch so etwas, doch verständlich ist das nicht.

    Ich frage mich in diesem Zusammenhang was die Polizei oder die Feuerwehr aus Sicherheitsgründen zu diesen Zuständen sagen würde. Clubbesitzer, Restaurants, Messen, egal was. Es gibt eine maximale Anzahl an Personen die hereingelassen werden dürfen, andernfalls wird polizeilich geräumt.


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