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Ein rätselhafter Patient: Verräterische SMS

AFPSie ist nur 20 Jahre alt und zeigt trotzdem typische Anzeichen eines Schlaganfalls: Als die junge Frau in die Notaufnahme geliefert wird, sind die Mediziner zunächst ratlos. Dann entdeckt ein findiger junger Arzt die Ursache auf ihrem Handy - eine SMS über eine gewisse "Molly".

Rätselhafter Patient: SMS verrät Einnahme von Ecstasy - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Gratuliere

    Der Arzt hat ja echte Sherlock Holmes Qualitäten. Wieso der Freund der Patientin nicht kommunizieren konnte, dass die junge Frau etwas genommen hatte?!
  2. #2

    Das...

    ...kommt dabei raus wenn man es übertreibt.Ich arbeite häufig auf grossen (Rave-)festivals und solche Überdosierungen werden immer häufiger bei den ziemlich jungen Publikum.Darum lieber Aufklärung statt Kriminalisieren,schlimm sind aber nach wie vor diese ganzen Alkoholzombies und deren Ausschweifungen wie Aggression und Sexsismus.Dagegen wird aber nach wie vor nix gemacht.Also:Aufklären,Legalisieren und endlich den übermässigen Alkoholkonsum bekämpfen.
  3. #3

    Bericht aus der Medizinhistorie

    Der Fall muss ja schon einige Jahre zurückliegen, denn den "Arzt im Praktikum", der hier so schlau ist, gibt es schon seit mehreren Jahren nicht mehr. Dies Art der Ausbeutung wurde abgeschafft, als Assistenzärzte/innen knapper wurden.
  4. #4

    Jeder ist selbstverantwortlich...

    Zitat von meinlieber Beitrag anzeigen
    Der Arzt hat ja echte Sherlock Holmes Qualitäten. Wieso der Freund der Patientin nicht kommunizieren konnte, dass die junge Frau etwas genommen hatte?!
    Ich sehe das auch so, nur: Sollte man sich tatsächlich auf einer Party länger nicht sehen, dann kann es in der Tat wahr sein, das er schlichtweg nicht gewusst ob und was sie intus hatte. Die Reaktion von ihm war allerdings insofern unprofessionell, als das er zu lange abgewartet hat.
    Er kann froh sein, handelt es sich nicht um eine Überdosis mit Opioiden und Barbituraten oder ähnlichen. Das hätte nämlich mit Sicherheit tödlich geendet.

    Was soll man sagen zu dem Fall, MDMA ist laut Stichproben von Drug-Checking Instituten (z.B. Eve and Rave hier) nur in einem geringen Anteil vorhanden bei dem was alles auf dem Markt zirkuliert. Es kann sich genauso gut um was anderes wie MDA, MCP usw. handeln oder noch weitaus übleres.

    Ich selbst sage, jeder ist für sich selbst verantwortlich und seines eigenen Glückes Schmied. Am Ende kann man einen erwachsenen Menschen ohnehin nur informieren, was er dann tut, das ist in seiner Verantwortung. Schmeisst der Mensch sich Pillen mit unbekannten, nicht verifizierten Inhalt, muss er (in dem Fall sie) mit den Konsequenzen leben.

    Wie mein Username schon sagt, ich bin dem Ganzen nicht abgeneigt, dennoch, eine Droge gelangt niemals von alleine in den Körper, entweder wird sie vom Menschen selbst verabreicht oder in einigen wenigen, auch relativ seltenen Ausnahmefällen, durch Kontamination mit Getränken.

    Freundliche Grüsse
    diamorphin
  5. #5

    Soso, rätselhaft

    Diese Serie sorgt mittlerweile nur noch für Kopfschütteln bei mir. Bislang waren es Fälle, in dene Ärzte sich DERART motiviert um ihre Patienten kümmerten, dass es einem wirklich schwer gemacht wurde, zu glauben, dass sich diese Fälle tatsächlich in exisitierenden Arztpraxen und Kliniken zugetragen haben sollen... sofern die Patienten nicht Selbstzahler waren und/oder mit den behandelnden Ärzten verwandt. Oder eben, wie anscheinend in diesem Fall, außerhalb deutscher Landesgrenzen.

    Dieses Mal ist es anders... diese Geschichte ist so bekloppt, dass es stinkt. Eine 20-jährige in Raverklamotten wird bewusstlos eingeliefert, und der erste Verdacht ist NICHT Ecstasy, sondern SCHLAGANFALL?? Und der Arzt muss erstmal googlen, um auf die richtige Diagnose zu kommen? Das klingt mehr wie eine besonders schlechte Folge von Dr. House als nach Realität.
  6. #6

    Zitat von meinlieber Beitrag anzeigen
    Der Arzt hat ja echte Sherlock Holmes Qualitäten. Wieso der Freund der Patientin nicht kommunizieren konnte, dass die junge Frau etwas genommen hatte?!
    Weil er es nicht wusste. Im Text steht doch er hat sie aus den Augen verloren, und sie wirkte danach euphorisch. Klingt also glaubwürdig. Spätestens bei dem Zustand in der Klinik hätte er ja wohl die Wahrheit gesagt wenn er es gewusst hätte.
  7. #7

    Zitat von hundotto Beitrag anzeigen
    ...kommt dabei raus wenn man es übertreibt.Ich arbeite häufig auf grossen (Rave-)festivals und solche Überdosierungen werden immer häufiger bei den ziemlich jungen Publikum.Darum lieber Aufklärung statt Kriminalisieren,schlimm sind aber nach wie vor diese ganzen Alkoholzombies und deren Ausschweifungen wie Aggression und Sexsismus.Dagegen wird aber nach wie vor nix gemacht.Also:Aufklären,Legalisieren und endlich den übermässigen Alkoholkonsum bekämpfen.
    Gott sind sie naiv. Jedes Schulkind weiss, dass Drogen gefährlich sind. Auch diese Frau WUSSTE das. Aufklärung wird bereits betrieben,

    Sie hat es aber ignoriert. Sie wollte cool sein, eines der dünnen Mädchen aus den Rave-Videos sein, die unendlich lange tanzen und dabei in sich gekehrt wie glückliche Hindukühe glotzen.
    Legalisierung bringt nur noch mehr solche Fälle. Noch mehr, wo die Gesellschaft dann ein Jahr Reha zahlen muss.

    Und die Begründung: Es gibt ja noch Schlimmeres!! ist doch lächerlich.
    Es ist kein Grund, dass weniger Schlimme nicht auch zu bekämpfen. Und wenn es nicht verboten wäre, dann könnte man noch weniger gegen diese dreckigen Dealer unternehmen, die sich auf Kosten der Allgemeinheit und der User bereichern.
  8. #8

    Dekadenz

    Die Krankenkassen wurden mal eingerichtet, um finanziell schwache Menschen, die unverschuldet in Not gerieten, zu unterstützen.

    Und nicht um junge Leuten, die eigentlich gesund sind, und die ihr Leben bei einer Partie aufs Spiel setzen, kostenlos auf die Beine zu helfen.

    Letztere sollten konsequent zur Kasse gebeten werden.
  9. #9

    optional

    auf der couch geschlafen.. genau








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