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Ein rätselhafter Patient: Baby in Not
CorbisEin Säugling muss ständig erbrechen, seine Mutter ist ratlos. Die Ratschläge des Hausarztes helfen nicht weiter, es geht dem Kind immer schlechter. Erst Mediziner im Krankenhaus decken auf, was dem kleinen Patienten wirklich fehlt - sie operieren ihn praktisch in letzter Minute.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-868690.html
- #10 24.11.2012 13:51 von
- #11 24.11.2012 13:52 von
Vertrauen gegenüber dem Hausarzt ist gut, aber ...
Der Artikel ist gut, weil er dazu mahnt, sich nicht auf das Urteil von nur EINEM Fachmann zu verlassen. Auch nicht im Ausland. Siehe auch I. Kant: Was ist Aufklärung.
Gilt erst recht in der GROSSEN .Politik
Wie sagte Lenin (ausnahmsweise) treffend: "Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser." - Hat sich gegenüber Stalin leider nicht rechtzeitig daran gehalten. - Von den deutschen bürgerlichen Parteien am Ende der Ersten Berliner Republik ganz zu schweigen. Und wie war das bei der Aufnahme Griechenlands in die EURO-Zone?
de - #12 24.11.2012 14:48 von
ich mag die meisten ärzte sowieso nicht. verstoßen viele gegen ihren Hippokratischer Eid. das sowas passiert wundert auch nicht. passiert jeden tag. es liegt einfach am kranken system.
- #13 24.11.2012 15:00 von
- #14 24.11.2012 15:03 von
- #15 24.11.2012 15:20 von
Propädeutik
Hier handelt es sich nicht um einen Rätselfall, sondern um medizinische Propaedeutik, d.h. Grundlagenwissen.
- #16 24.11.2012 15:22 von
- #17 24.11.2012 15:41 von
Ein Wahnsinn. Da wurde doch tatsächlich mit Röntgenkontrastmittel eine Abdomenübersichtaufnahme gemacht. Und da hat man dann einen Fast-Darmverschluss festgestellt. Das Rätsel wurde gelöst, der behandelnde Arzt muss gefragt werden, ob er an diesen Tagen in der Patho- oder Pädiatrievorlesung gefehlt hat. Rätselhaft war da allerdings nichts.
- #18 24.11.2012 15:46 von
Dem muss ich voll und ganz zustimmen. So viel Miesepetrigkeit findet man selbst in Deutschland selten.
Auch hier wieder volle Zustimmung! Für mich sind solche Berichte Glanzlichter bildender Unterhaltung (oder unterhaltender Bildung).
Besonders spannend finde ich, dass zu vielen Berichten Bilder der Röntgen- oder MRT-Aufnahmen gezeigt werden, die das Ganze sehr schön veranschaulichen. Wenn man bedenkt, wie komplex der menschliche Körper ist und wie viele Krankheiten und Fehlentwicklungen es so gibt, ist es für mich erstaunlich, wie gut insgesamt doch alles so läuft. Die allermeisten Menschen bleiben doch bis in ihre 40er von (wirklich) ernsthaften Krankheiten verschont. - #19 24.11.2012 15:56 von
Fall
Ich spare mir jetzt, den ersten Kommentator zu kritisieren, da das schon andere erledigt haben. Nur meine Gedanken:
Einen guten Arzt erkennt man nicht daran, dass er Babykoliken diagnostizieren kann, sondern daran, dass er auch an andere Ursachen denkt, obwohl sie seltener sind. Kann sein, dass Ärzte diesen Beitrag langweilig finden und die Diagnose für Standardwissen halten, aber ganz offensichtlich passieren solche Fehler und vielleicht kann doch der eine oder andere Arzt daraus etwas lernen.
Auch als Laie ist der Fall lehrreich, da es offensichtlich nicht die klügste Entscheidung der Mutter war, stets zum gleichen Arzt zu gehen. Wie der Säugling mit dem Problem drei Monate überstehen konnte und es dann im Krankenhaus plötzlich um Stunden geht, ist leider im Artikel nicht ganz klar geworden.
Grundsätzlich lese ich die Fälle dieser Reihe jedoch sehr gerne und will mich über die Auswahl nicht beschweren. Wer sich für medizinische Hintergründe nicht interessiert und für die Rettung eines Säuglings nur Geringschätzung übrig hat, muss die Artikel dieser Reihe schließlich nicht lesen (und hat sicher keine eigenen Kinder).
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