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Ein Personalberater erzählt: Das ABC des Headhunting

Alle balgen sich um die klügsten Köpfe - und Headhunter profitieren davon. Christian Pape ist seit 1992 Personalberater in München. Im KarriereSPIEGEL beschreibt er, wie Job-Detektive und Vermittler ticken, was Informatiker schockt und warum manche guten Leute einen kleinen Tritt brauchen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...769494,00.html
  1. #1

    ohne Titel

    Das "ABC des Headhunting" hat es mich endlich erkennen lassen: Personalberater sind die Größten!
    Schön, dass Herr Pape gleichzeitig auf dem Boden geblieben ist, keinerlei Überheblichkeit und Arroganz aus seinem Worten zu erkennen ist und er selbstreflektierend über seine Branche schreibt.
    Weiter so! Das möchte ich öfter lesen.
    (*Ironiemodus aus*)
  2. #2

    So so...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alle balgen sich um die klügsten Köpfe - und Headhunter profitieren davon. Christian Pape ist seit 1992 Personalberater in München. Im KarriereSPIEGEL beschreibt er, wie Job-Detektive und Vermittler ticken, was Informatiker schockt und warum manche guten Leute einen kleinen Tritt brauchen.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...769494,00.html

    So so...so ist das also mit dem Headhunter und was er von der richtigen Besetzung von Stellen zu wissen glaubt. Er richtet sich selbst. Man muss nicht in's Detail gehen.

    Hat man solchen Blödsinn schon oft gelesen?b Ja, leider hier. Zu oft.

    Maxi Scharfenberg
  3. #3

    Zustimmung

    Der Artikel hat nichts mit Überheblichkeit zu tun. So wie der Herr das beschrieben hat, so verhält es sich tatsächlich. Ich bin selbst Personalberater und ich kann diesem ABC nur zustimmen. Ich bekomme hier das Gefühl von vielen frustrierten Menschen umgeben zu sein die bedauerlicherweise nichts von der Branche verstehen und nur die negativen Aspekte zu bewerten wissen. Sie können alle so viel schimpfen, beleidigen und kristisieren wie sie wollen, das wird auch nichts an der Tatsache ändern, dass es Headhunter gibt und diese, trotz vieler zum Teil doch sehr schwachen Gegenargumente, sehr wichtig für Mittelstand und Großunternehmen sind.
  4. #4

    SPON, es reicht!!!

    Ich kann diese inflationären "Headhunter" Artikel nicht mehr sehen!

    Die ganze Artikelreihe ist neoliberale Selbstbeweihräucherung auf Bunte Niveau.
  5. #5

    Elitendenken...

    Zitat von JBeauregard Beitrag anzeigen
    Der Artikel hat nichts mit Überheblichkeit zu tun. So wie der Herr das beschrieben hat, so verhält es sich tatsächlich. Ich bin selbst Personalberater und ich kann diesem ABC nur zustimmen. Ich bekomme hier das Gefühl von vielen frustrierten Menschen umgeben zu sein die bedauerlicherweise nichts von der Branche verstehen und nur die negativen Aspekte zu bewerten wissen. Sie können alle so viel schimpfen, beleidigen und kristisieren wie sie wollen, das wird auch nichts an der Tatsache ändern, dass es Headhunter gibt und diese, trotz vieler zum Teil doch sehr schwachen Gegenargumente, sehr wichtig für Mittelstand und Großunternehmen sind.
    Das schlimme an Ihrer Branche scheint mir (wenn ich mir dieses ABC durchlese erst recht) dieses extrem kurzsichtige Elitendenken zu sein: Nur wer schon einen guten Job hat ist interessant. Durfte ich selbst auch erleben: Als Projektleiter im Ingenieurwesen mit jahrelanger internationaler Erfahrung, damals in London stationiert, wurde ich regelrecht hofiert. Habe mich dann nach D zurücklocken lassen, und kaum war ich umgezogen, kam die Krise und Massenkündigung, von der ausnahmslos niemand unter 6 Monaten Dienstalter verschont blieb. Seitdem bin ich einer dieser nutzlosen Tausende, die sich auf Anzeigen bewerben und in irgendwelche Datenbanken weggespeichert werden... (Nach 3 Monaten in D hatte ich natürlich auch noch keine Gelegenheit, ein Netzwerk aufzubauen...) Dabei bin ich dieselbe Person mit denselben Erfahrungen und Kenntnissen...

    Diese Einstellung sollten Sie vielleicht mal überdenken, dass Tausende nur wert sein sollen, in einer Datenbank über Jahre zu verschimmeln, während Sie mit anderen Headhuntern um ein paar Leute wetteifern, die eh schon einen guten Job haben, die aber darüber hinaus auch keine bessere "Qualifikation" haben als der "Trash" in Ihrer Datenbank. Dann würde Ihre Branche auch vielleicht etwas weniger negativ gesehen werden, nicht nur als ein überbezahlter Groupie-Club für Eliten...
  6. #6

    ein toller inhaltsreicher Artikel

    Ich fand den Artikel sehr aufschlußreich.

    Ehrlich aufgebaut und authentisch sehr informativ.

    Insbesondere der Vergleich zu einer anderen Branche - wo es im Grunde genauso ist.

    Dieser Artikel hatte Inhalt und war aufschlußreich.
  7. #7

    endlich mal kein gesulze

    Die Branche hats nicht leicht, wobei der Neidfaktor schon sehr hoch ist und wir Deutsche sind nunmal Weltmeister im Neiden. Das sieht man ja an einigen Kommentaren hier.

    Es liegt vermutlich aber auch daran, dass es, wie in jeder anderen Branche auch, eben auch hier viele Pfeifen gibt, aber eben auch eine Menge gute Berater, die Ihren Job ernst nehmen. Daher verstehe ich die pauschalen Aussagen hier im Forum nicht. Als wenn alle Ärzte, alle Deutschen, alle Türken, alle Krankenschwestern oder alle Lehrer gleich wären. Was soll denn das? Wie wäre es mal mit etwas Diversifizierung?

    Mir gefällt dieser Artikel sehr, die anderen Berichte bisher aus dieser Reihe schrieben doch eher sehr gelackt und hochnäsig über diese Branche.

    Hier gibt es durch Herrn Pape endlich mal "Umgangston", was ich sehr mutig finde und Klartext. Das gibt mir von dieser Branche ganz neue Eindrücke!
  8. #8

    Einen guten Mitarbeiter erzieht man sich selbst

    "Jetzt sitzen sie immer häufiger da und schauen bedröppelt, weil sich keine ordentlichen Leute melden."

    Nimm einen und mach was aus ihm, aber das kann Keiner mehr.
    Jeder kann nur dem anderen etwas abluxen.
    Vielleicht ist es ja auch nur das der Grund für das ewige Personal Karussel.
    Der Personaler ist beschäftigt, und der Mitarbeiter wird krank gemacht.
    Vielleicht sollte man doch endlich anfangen auch mal einem Mitarbeiter zu vertrauen und ihm helfen, wenn er mal nicht so gut ist.
    Wenn ich die Rosen in meinem Garten betrachte, dann gibt es welche die vegetieren Jahre lang herum und dann plötzlich wachsen sie. Die Verhältnisse haben sich für im Garten verändert, oder es ist so ihre Anlage. Andere sind sofort schön und wachsen schnell, sind dann nach wenigen Jahren wieder eingegangen.

    Der Unternehmer ist ein schlechter Gärtner, wenn man die Mitarbeiter als seine Pflanzen betrachtet.
    Er düngt nie, er pflegt nie, er will nur Ernten, und Sämlinge produziert er in seinem Geiz auch nicht.
    Es sitzen bestimmt viele gute zu Hause, aber man will immer nur das was der Andere hat, weil man Gut und Böse nicht unterscheiden kann.

    Nehmt den Managern doch die Tomaten von den Augen.
  9. #9

    Der alles entlarvende Satz:

    Zitat von SPON
    Immer wieder mal klopfen die Unternehmen auch bei mir an, ob ich nicht Lust hätte, bei ihnen anzufangen. Da verhalte ich mich dann anders, als ich es empfehle - und lehne dankend ab.
    Natürlich verhält er sich anders als er es empfiehlt. Seine Empfehlungen sollen ja schließlich nicht seine Kunde voranbringen sondern sein Einkommen mehren ... Wie kann man nur so dämlich sein und das auch noch offen zugeben.








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