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Ein-Mann-Demo bei Diskussionsrunde: Missbrauchsopfer provoziert Eklat auf Kirchentag

Es war ein kalkulierter Skandal: Eine Opfer-Initiative hat die zentrale Diskussion über Missbrauch auf dem Ökumenischen Kirchentag in München gestört. Lautstark forderte ein Betroffener den Abbruch der Veranstaltung - Gehör fand er nicht.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...694787,00.html
  1. #1

    Kirchentag

    Es wird anscheinend nicht mit den Opfern gesprochen, sondern sie sind Objekte der Diskussion. Ein Ende der Vertuschung findet wenn überhaupt nur durch den öffentlichen Druck statt, nicht aus eigenem Antrieb oder Einsicht der Kirche.

    Ich kann die Empörung von Herrn Denef nachvollziehen.
  2. #2

    Und ich kanns nicht!

    Zitat von christoph. Beitrag anzeigen
    Es wird anscheinend nicht mit den Opfern gesprochen, sondern sie sind Objekte der Diskussion. Ein Ende der Vertuschung findet wenn überhaupt nur durch den öffentlichen Druck statt, nicht aus eigenem Antrieb oder Einsicht der Kirche.

    Ich kann die Empörung von Herrn Denef nachvollziehen.
    Und ich kann die Empörung von Herrn Denef nicht nachvollziehen. Man muß auch mal die Geschichte ruhen lassen und nicht ständig auf ihr rumreiten so wie das mit den Stoplersteinen gemacht wird. Wir bedauern das alles sehr und bekennen uns dazu das etwas geändert wird und geändert werden muß. Und es soll auch den Betroffenen geholfen werden so wie das in einer demokratischen Solidargemeinschaft gehört.
    Aber immer wieder auf den alten Geschichten rumzureiten löst bei denen die nur zum Teil bis gar nicht betroffen sind, nur das aus was man eigentlich vermeiden will. Nämlich Unverständnis und Wut.
    Und wenn es ganz böse wird, Hass.

    Auch wenns schwer fällt! Man muß auch Ruhen lassen!
  3. #3

    Ökumenischer Kirchentag in München

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein kalkulierter Skandal: Eine Opfer-Initiative hat die zentrale Diskussion über Missbrauch auf dem Ökumenischen Kirchentag in München gestört. Lautstark forderte ein Betroffener den Abbruch der Veranstaltung - Gehör fand er nicht.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...694787,00.html
    Gehör wird er unter den Christen nicht finden. Diese Veranstaltung dient nur den Bibelfesten Christen und den Kirchen, jeder der anders denkt und glaubt oder durch Protest stört, findet kein Gehör, so war es schon immer und so wird es auch bleiben.
  4. #4

    Weiter so ....

    Herr Denef. Kämpfen Sie weiter ! Schaffen Sie sich Gehör. Diese "Gottesleute" gehen mir ungemein auf den Sack.
  5. #5

    Ungutes Gefühl

    Ich habe Herrn Denef bei Plasberg gesehen und kann seine Art und Weise nicht ganz nachvollziehen.
    Er spricht nicht für ALLE Missbrauchsopfer. Seine Aktionen mögen für ihn ok und notwendig sein, für viele andere aber nicht.
    Kritik lässt Herr Denef übrigens nicht zu. Kritische Äußerungen im Gästebuch seiner Homepage werden umgehend kommentarlos gelöscht.
    Nein, von so einem möchte ich - auch Überlebende - nicht vertreten werden. Und ich möchte auch nicht, dass Herr Denef immer meint, im Namen ALLER Opfer sprechen zu müssen.
  6. #6

    Ruhen lassen

    Die GESCHICHTE ruhen lassen ?????
    Wohl nicht kapiert, dass das keine GESCHICHTE war, sondern ein Verbrechen.
    Wenn mir das PASSIERT wäre, würde ich nur schreien, schreien. Das Palaver der Priester - und nichts wird sich ändern!
    Die Schuld womöglich den 68-er geben!? Vor kurzem hat ein Betroffener gesagt: Mein Unwissen über Sexualität machte mich zum Opfer.
    Zum Glück wissen heute die Kinder annähernd, was das Tätscheln und Drücken der Priester bedeutet.
  7. #7

    Titelbefreit

    Zitat von Schlüssel Beitrag anzeigen
    Und ich kann die Empörung von Herrn Denef nicht nachvollziehen. Man muß auch mal die Geschichte ruhen lassen und nicht ständig auf ihr rumreiten so wie das mit den Stoplersteinen gemacht wird. Wir bedauern das alles sehr und bekennen uns dazu das etwas geändert wird und geändert werden muß. Und es soll .....
    Ruhen lassen, den Ablasshandel wieder in Schwung bringen, und doch bitte die schlechte Publicity für die Kirche unterlassen. Die Kirche hat ihm doch schon Geld gezahlt, was will er mehr? Er kann doch nicht ernsthaft erwarten, nur wegen dem bisschen Kindesmissbrauch bei so einer wichtigen Veranstaltung sprechen zu dürfen...hab ich sie da richtig verstanden?
  8. #8

    Absolut korrekte Aktion Denefs

    Ich möchte gar nicht viel dazu sagen - der Vorfall und der Umgang damit spricht für sich.
    Ich möchte hiermit nur meine volle Unterstützung Norbert Denef gegenüber aussprechen.
    *daumenhoch*
  9. #9

    Buchstabenreligion

    Zitat von Schlüssel Beitrag anzeigen
    Und ich kann die Empörung von Herrn Denef nicht nachvollziehen. Man muß auch mal die Geschichte ruhen lassen und nicht ständig auf ihr rumreiten so wie das mit den Stoplersteinen gemacht wird. Wir bedauern ....
    Das Christentum wird sich nicht ändern, einer Buchstabenreligion sind die Hände gebunden.








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