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Ein-Kind-Politik in*China: Mord am eigenen Volk

Nur ein Kind pro Familie, das ist in China Gesetz.*Wer dagegen verstößt, den bestraft die Volksrepublik drakonisch. Nun regt sich Widerstand: Ein*Vater kämpft*für seine zweite Tochter, selbst einheimische Medien feiern ihn*- und eine Abtreibungsärztin spricht öffentlich über*ihre grausame Arbeit.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...797189,00.html
  1. #10

    zwei Seiten

    Die Einkindpolitik hatte bei ihrer Einführung in den 70ern, makroskopisch gesehn, durchaus einen Sinn. Unter Mao galt die Politik: "Je mehr Kinder desto besser. Je mehr wir sind, desto schneller sind wir Weltmacht." Da das chin. Volk schon immer sehr zahlreich war, wurde damit - in absoluten Zahlen und in Verbindung mit moderner Medizin - ein beispielloses Bevölkerungswachstum losgetreten. Hätte man das nicht unter Kontrolle bekommen, wäre man in den gleichen Elendskreislauf geraten wie die arabischen und afrikanischen Länder. So schnell hätte die Wirtschaft gar nicht wachsen können, wie immer mehr Nachkommen diesen Wohlstand konsumieren (wollen). Auch kann ein Land nicht unbegrenzt Nahrungsmittel produzieren. Wir sehen ja, dass bereits heute der Großteil der genannten Länder auf Nahrungsmittelimporte angewiesen ist und selbst bei effizienter Produktion derselben darauf angewiesen bleiben wird - mit Ausnahme weniger afrikanischer Länder, wo trotz fruchtbarem Boden vor allem Misswirtschaft und mangelndes Know-How für den Hunger verantwortlich ist.

    China jedenfalls hatte beschlossen, diesen Weg mit rabiaten Mitteln zu verlassen. Den Erfolg können wir heute alle bewundern. Mittlerweile ist die Einkindpolitik jedoch überholt. Die Geburtenraten liegen in den meisten Testgebieten ohne Kontrolle, bereits unter der Reproduktionsrate. Zudem ist im Zeitalter der Globalisierung eine solche Zurückhaltung nutzlos. Was nützt es der Welt, wenn für jedes chin. Kind, dass weniger geboren wird, 3 pakistanische, sausi-arabische, nigerische Kinder mehr geboren werden? Die Chinesen sollten sich von dieser Politik verabschieden - sie hat ihren Dienst getan. Stattdessen sollten manch andere Länder überlegen, ob sie sich nicht ein Beispiel daran nehmen sollten, anstatt Maos Visionen von "Mehr Menschen, mehr Macht" zu folgen. Denn einem starken Bevölkerungswachstum folgt meist Expansion, oft sogar Krieg.
  2. #11

    -

    Beeindruckend die illusionslose Einschätzung der Ärztin, die unumwunden dazu steht, was auch bei uns viele einfach nicht mehr wahrhaben wollen: Abtreibung ist die Tötung eines Menschen.
  3. #12

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur ein Kind pro Familie, das ist in China Gesetz.*Wer dagegen verstößt, den bestraft die Volksrepublik drakonisch. Nun regt sich Widerstand: Ein*Vater kämpft*für seine zweite Tochter, selbst einheimische Medien feiern ihn*- und eine Abtreibungsärztin spricht öffentlich über*ihre grausame Arbeit.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...797189,00.html
    Warum traut sich der Spiegel nicht einfach anzuerkennen, das Chinas Ein-Kind-Politik die Basis des Erfolgs Chinas ist.
    Und das diese Politik in allen Entwicklungsländern Pflicht sein sollte.
    Die Bevölkerungsexplosion in vielen Entwicklungsländern ist die Ursache der Misere (und nicht etwa fehlende Bildung).
  4. #13

    Nichts

    braucht unsere Erde z.Zt. weniger als neue Erdenbürger.
    Das, was es zu verteilen gibt, reicht auch bei aller Gerechtigkeit nicht für alle.
    Jeden Tag wollen ca. 200 000 Menschen mehr ein Stück vom Kuchen.
    Aus Indien ist schon jetzt eine Kloake geworden.

    Jedes Leben, dass weniger geboren wird, hilft der Menscheit mehr ,als umgekehrt.
    Da geht China schon den richtigen Weg, auch wenn es der Einzelne schwer versteht.
  5. #14

    Weltrettung

    China ist meines Wissens das einzige lang das die Welt ohne Krieg zu retten versucht. Warum wird die ein Kind politik nicht für alle Staaten gefordert.
    Gut dann sind wir schon wieder bei den Kirchen und anderen Irrglaubensgemeinschaften die hier nicht Thema sind.
    Ich bin dafür das auch hier in Europa mal darüber nachgedacht wird ob wir mit der ein kindpolitik nicht besser fahren. Bei den Bürgern ist die Botschaft schon lange angekommen im meinem Bekanntenkreis hat kaum jemand noch ein 2. od. 3. Kind.
  6. #15

    So mancher Kommentator hier sollte eine Zwangsabtreibung...

    ...mal am eigenen Leib erleben.

    Der chinesische Weg kann unmöglich die Lösung sein. Ja, die Überbevölkerung ist ein Problem, aber die wird sich letztendlich ganz von selbst lösen, ohne dass ein totalitäres Regime da in menschenverachtender Weise eingreifen muss.

    Wie kann man Zwangsabtreibungen, die zwar auf dem Papier illegal sind, in der Praxis in China aber massenweise durchgeführt werden, wie kann man eine solch unfassbar unmenschliche und grausame Praxis auch nur in irgendeiner Weise gutheissen?

    Es ist unerträglich, wie so mancher Zeitgenosse sich anmasst, er habe ein Recht, in die innersten Privatangelegenheiten von Familien reinzureden.
  7. #16

    Ueberbevolkerung ist

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur ein Kind pro Familie, das ist in China Gesetz.*Wer dagegen verstößt, den bestraft die Volksrepublik drakonisch. Nun regt sich Widerstand: Ein*Vater kämpft*für seine zweite Tochter, selbst einheimische Medien feiern ihn*- und eine Abtreibungsärztin spricht öffentlich über*ihre grausame Arbeit.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...797189,00.html
    noch viel grausamer als Abtreibung, denn sie bedroht das Leben aller Menschen und ruiniert den Planeten. Das Boot ist bereits uebervoll. Die Angriffe gegen China's 1 Kind Politik zeugen von unverantwortlichem Kopf-in-den-Sand-stecken !
  8. #17

    Ein-Kind-Politik - ich bin dafür !

    Sollen wirs etwa lieber mit dem Papast halten, der in afrika immer wieder verkündet hat, dass Kondome Teufelszeug sind ? Abtreibung ja sowieso, da kommt man auf dem Direktweg in die Hölle.

    Da erscheint mir der chinesische Weg doch irgendwie verantwortungsvoller und realistischer, auch wenn damit zweifellos persönliche Härten verbunden sein können, wie in diesem Artikel beschrieben. Nur wenn die Ein-Kind-Politik gelockert, dann gerät die Entwicklung ganz schnell wieder aus den Fugen. Die persönlichen Freiheiten treten hier hinter die kollektiven Erfordernisse zurück.

    Den Mord am eigenen Volk kann man genau im übrigen genau umgekehrt definieren. Allein schon diese Formulierung ist billigste Polemik. China war immer ein übervölkertes Land, Hungersnöte und Hungeraufstände ziehen sich durch die gesamte chinesische Geschichte der vergangenen Jahrhunderte. Die Kaiser haben sich um Armee und Hofstaat gekümmert, alles andere war ihnen scheissegal.

    Die Zukunft wird China durch den Klimawandel vermehrt Versteppung und Wüstenbildung, und auf der anderen Seite Überschwemmungen und Starkniederschläge bringen. Dieser Trend idt jetzt schon deutlich erkennbar. Diese Naturkatastrophen werden die Ressourcen weiter verknappen.

    Insofern ist es meiner Meinung nach nur klug, die Ein-Kind-Politik fortzuführen, das ist nicht nur ehrlich gegenüber dem chinesischen Volk, sondern auch verantwortungsvoll gegenüber dem Rest der Welt (oder wollen wir Millionen chinesische Hungerflüchtlinge bei uns aufnehmen, um damit die persönlichen Freiheiten in China zu unterstützen). Insofern ist mir das Schicksal von Herrn Yang reichlich egal.
  9. #18

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    ich bin nicht immer ein Freund der chinesischen Politik, die Menschen unterdrückt und Gegner einfach einsperrt aber die ein Kind Politik ist völlig richtig. Der Spiegel hatte in letzter Zeit einige Themen zur Überbevölkerung auf der Erde und gerade die sollten doch klar gemacht haben, dass der Planet an den Menschenmassen fast erstickt. Anstatt über China und seine ein Kind Politik zu lästern, sollte man sie lieber in Deutschland übernehmen und endlich aufhören neue Förderungen für Eltern zu beschließen wie das Elterngeld und Kindergelderhöhungen.
  10. #19

    Will hier nicht richten

    Will hier nicht richten. Doch dieses systematischen Abtreibungen sollte man unterlassen und mehr Bildung und Einkommen verbessern. Dann hat man fast die gleichen Ergebnisse.
    Bei uns hat der Wohlstand mit gleichzeitiger Abtreibung zur drastischen Verminderung der Bevölkerung geführt.


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