AFP/ Tepco/ JiJi PressDas Reaktordrama von Fukushima hat die Risiken der Atomkraft offenbart, dennoch setzen Staaten weiter auf Kernenergie. Konstrukteure, Betreiber und Aufsichtsbehörden müssen aus dem Desaster lernen. Denn im Kampf gegen die Katastrophe wurden entscheidende Fehler gemacht.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...815995,00.html
Ein NaS Akku im Keller ist in etwa so sinnvoll wie ein AKW im Keller oder ein Pumpspeicherkraftwerk im Keller.
Was bei einem NaS Akku auf der grünen Wiese so hochgradig gefährlich ist wissen Sie ganz gewiss, wo Ihnen scheinbar noch nicht mal das Akkukonzept geläufig ist.
Übrigens hat in Japan im letzten Jahr tatsächlich mal ein NaS Akku im MW Bereich gebrannt. Das war unseren Medien keine Meldung wert. Logischerweise, denn sowas ist auch nicht sonderlich aufregend ganz im Gegensatz zum Super-GAU im AKW.
Sagt wer ?
Ein kW NaS-Regelleistung kostet laut dem hier ca. 300€ pro Jahr, das wäre zur Flautenüberbückung aber katastrophal teuer.
http://www.ffe.de/download/kurzberic...iespeicher.pdf
Diese "interessante" These wurde schon von Mojib Latif vorgebracht. Kurz drauf (ich glaube, sogar in derselben Sendung) hat er den Deutschen ein striktes Tempolimit auf Autobahnen empfohlen, verbunden mit dem Hinweis, er selber fahre max. 100 km/h.
Mit anderen Worten (mal bezogen auf Deutschland): Die 150 Mio. Tonnen CO2, die durch die deutschen AKW eingespart werden, sind für das Klima bedeutungslos. Aber die 3 Mio. Tonnen (wenn überhaupt), die durch ein Tempolimit weniger emittiert werden, retten das Klima.
Abstruse grüne Logik.
Um meinen Stromverbrauch brauchen sie sich keine Sorgen zu machen, den erzeuge ich auf meinem Dach schon lange im Überfluss, das reicht sogar auch für ihren Computer. Die Atomenergie ist keineswegs in der Lage die Energieversorgung nur annähernd zu sichern. Nochmal, die 2% Atomenergie bereiten uns einen Haufen Probleme und stellt einen enormen volkswirtschaftlichen Kostenfaktor dar. Dagegen gehören die EE mit fast 400000 qualifizierten Arbeitsplätzen zu den stärksten Wachstumsmotoren Deutschlands, deren Kosten nicht einmal die Hälfte ihrer volkswirtschaftlichen Vorteile ausmachen. Damit ist EE-Strom heute schon preiswerter als konventionell erzeugter Strom, man muss nur mal die die alten Denkblockaden lösen, um die Realität zu erkennen.
Anstatt weitere Milliarden mit der defizitären Atomenergie zu verbrennen, sollte das Geld besser in weitere EE-Anlagen investiert werden, die das bisschen Atomenergie sehr schnell ersetzen könnten. Somit behindert die Atomenergie sogar unnötig den zügigen Wechsel zu einer besseren Energieversorgung und schadet auch damit den allgemeinen Interessen.
Endlich mal eine tolle Atommüllidee, weltweit gibt es noch kein geeignetes Atomlager und wir verfrachten den Atomdreck in alte Bergwerkstollen, die nicht ansatzweise die Kriterien für Atomlagern erfüllen, damit die gewissenlosen Energielobby Zeit gewinnen kann, um sich wie üblich, klammheimlich vom Acker zu machen. Ich verwette meinen Goldhamster, dass der Dreck nie wieder ausgeräumt würde. Billiger könnte man nicht mehr an ein Endlager kommen.
Ein weitaus besserer Vorschlag wäre die ganze Energiebande so lange in den Knast zu stecken, bis die auf ihre Kosten eine brauchbare Lösung für die Schweinerei gefunden haben.
Klar, jetzt lösen ausgerechnet die 2% zusätzliche CO2-Belastung durch die Einstellung der Atomenergie die Klimakatastrophe aus und lassen die Inseln absaufen. Nochmal andersrum, mit den Milliardensubventionen für die Atomlobby lässt sich weit mehr Energie erzeugen als die lächerlichen 2% Atomenergie und das hätte somit sogar einen positiven Klima-Effekt. Atomenergie ist genau so nützlich wie Fußpilz.
Über Todesopfer der Fukushima-Katastrophe sollte man sich besser erst in 20 Jahren unterhalten. Wenn sie mit dem Risiko leben können, dann ist das ihre persönliche Angelegenheit, fragen sie lieber mal die Bürger von Tschernobyl und Japaner, ob die das auch so sehen. Es besteht nicht der geringste Grund die scheinbar geringe Opferzahl als Trumpf der Atomtechnik zu feiern. Zum Glück herrschten ablandige Winde vor, wäre der ganze Atomdreck zur 38 Millionen Metropole Tokio geweht worden, dann wäre Tschernobyl dagegen nur ein kleines Missgeschick gewesen, eine Evakuierung Tokios galt als unmöglich. - Können sie damit auch noch leben?
Sagt
http://www.energy3000.at/web/UserFil...e/Photon_D.pdf
Laut dieser Quelle kostet ein kW in der Produktion etwa 240 Euro und hält für 15 Jahre, also 16 Euro pro Jahr. Selbst wenn man den höchsten Wert dort angegebenen Wert von 880 Euro pro kW annimmt dann sind es unter 60 Euro pro Jahr. Dieses kW wird aber von Akkus mit 8 kWh Kapazität erreicht, und bei den empfohlenen 80% DOD und mindestens 100 Zyklen pro Jahr ergeben sich unter 9 Cent pro gespeicherter kWh.
Hierbei ist zu beachten dass dies eine extrem schlechte Schätzung ist: Die Kosten sind vermutlich niedriger, haben die Tendenz zu fallen wenn die Produktion von 1000 Jahren bestellt wird, und PV erreicht vermutlich eher 150 Zyklen pro Jahr.
Ja, das soll man verstehen...naja eh Schwachsinn der CO² Wahn.
Bei der Reaktion in Deutschland kommt man auf den Gedanken, dass dieses Ereignis extra inszeniert wurde, damit daraufhin die Entscheidung contra Atomkraft gefällt werden konnte.
Gehe eh nicht davon, dass das ein Naturereignis war.
Die beiden dort abgeworfenen Bomben waren "Winzlinge" - im Gegensatz zu den Mengen von Dreck, der in Tschernobyl und jetzt Fukushima als Fallout freigesetzt wurde.
Das ist ja das Problem. Wenn Sie nur Laie wären, wär's ja in Ordnung. Aber in der Regel befinden sich unter Laien auch die laienhaftesten Atomkraftbefürworter. "Strom kommt aus der Steckdose"... .Von daher bin ich mittlerweile auch als wissenschaftlicher Laie etwas sehr skeptisch den vorhergesagten Untergangsszenarien gegenüber.
Schöner Bericht.
Und wieder einmal - die selektive Meinung eines einzelnen Autors - der natürlich meint, gegen den "dummen" Mainstream anschreiben zu müssen. Sei ihm unbenommen... .
Aber gerne:Da müssen Sie noch nachlegen.
Tschernobyl - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Nur ein Link - von vielen:
DER SPIEGEL*12/2011 - Das Modell taugt nichts: In der sowjetischen Atomindustrie wurde getäuscht und gelogen. Kreml-Protokolle belegen: Experten hatten schon vor der Tschernobyl-Katastrophe dem Unglücksreaktor misstraut.
Ihr Link ist aus 2007 - wir schreiben heute 2012. Neue Erkenntnisse vorausgesetzt... .
Dass dort nicht mehr mit Braunkohle geheizt wird, ist ein schöner Traum von Ihnen. Allerdings ist mit der Wiedervereinigung die vormalige Stromerzeugung durch Urankernspaltung weggefallen.
Mit den richtigen Fakten ausgestattet, und ansonsten so wie Sie ganz emotionslos und ohne Hang zur Hysterie, schlussfolgere ich mal ganz locker, dass die Kernenergienutzung daran Schuld war, dass die Leute 4 Jahre weniger gelebt haben.