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Ein Jahr nach Bin Ladens Tod: Richtungsstreit bei al-Qaida

REUTERS"Wir werden al-Qaida besiegen", versprach US-Präsident Barack Obama nach der Tötung Osama Bin Ladens. Ein Jahr später ist das Terrornetzwerk geschwächt, doch es hat sich wieder formiert: mit neuen Partnern, in anderen Ländern. Die Gefahr, die von ihm ausgeht, ist nicht geschwunden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830356,00.html
  1. #1

    Feuer frei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wir werden al-Qaida besiegen", versprach US-Präsident Barack Obama nach der Tötung Osama Bin Ladens. Ein Jahr später ist das Terrornetzwerk geschwächt, doch es hat sich wieder formiert: mit neuen Partnern, in anderen Ländern. Die Gefahr, die von ihm ausgeht, ist nicht geschwunden.

    Ein Jahr nach Bin Ladens Tod: Richtungsstreit bei al-Qaida - SPIEGEL ONLINE
    Kann ja gar nicht sein.
    In jedem al-Qaida-Forum auf SPON erklären uns die zahlreichen Amateur-Geheimdienstler, dass es al-Qaida eigentlich nie gegeben hat und natürlich auch nicht gibt. Dass al-Qaida eine praktische Erfindung der CIA wäre, um überall und allezeit eine Rechtfertigung für Interventionen und Hellfire-Attacken zur Hand zu haben, auf dass der große Satan USA die Welt weiter knechtet und aussaugt.
    Und jetzt das.
    Bitte um Feuer frei.
  2. #2

    Ah!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...: mit neuen Partnern, in anderen Ländern. Die Gefahr, die von ihm ausgeht, ist nicht geschwunden.

    Ein Jahr nach Bin Ladens Tod: Richtungsstreit bei al-Qaida - SPIEGEL ONLINE
    AQ kämpft in Syrien gegen Assad. Der Westen will in Syrien einen Regime-Change. Ergo: der Westen will AQ in Syrien!
  3. #3

    Al Kaida in Syrien?

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Kann ja gar nicht sein.
    In jedem al-Qaida-Forum auf SPON erklären uns die zahlreichen Amateur-Geheimdienstler, dass es al-Qaida eigentlich nie gegeben hat und natürlich auch nicht gibt. Dass al-Qaida eine praktische Erfindung der CIA wäre, um überall und allezeit eine Rechtfertigung für Interventionen und Hellfire-Attacken zur Hand zu haben, auf dass der große Satan USA die Welt weiter knechtet und aussaugt.
    Und jetzt das.
    Bitte um Feuer frei.
    Ich vermute , dass Al Qaida bereits aktiv in Syrien ist.

    1. Aufruf zur Gewalt/ Unterstützung der Opposition:

    “In complicating move, al-Qaeda backs Syrian revolt”
    In an eight-minute video message released late Saturday, al-Qaida chief Ayman al-Zawahri called on Muslims to support Syrian rebels
    http://www.usatoday.com/n...

    2. Vermutungen amerikanischer "Offizieller" vom Februar

    U.S. Officials: Al Qaeda Behind Syria Bombings
    WASHINGTON -- The Iraqi branch of al Qaida, seeking to exploit the bloody turmoil in Syria to reassert its potency, carried out two recent bombings in the Syrian capital, Damascus, and likely was behind suicide bombings Friday that killed at least 28 people in the largest city, Aleppo, U.S. officials told McClatchy.
    http://www.huffingtonpost...

    3. Heutiges Bekenner- Video/ Vorbereitungen, Explosion etc.

    Al-Qaeda adopts the bombing in al-Midan, Damascus
    Posted on April 30, 2012by friendsofsyria
    http://friendsofsyria.wor...

    Es gibt noch viele ähnliche Quellen, allerdings mit einem Schwachpunkt:es fehlt die Bestätigung durch die "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte"

    4. Und was ist mit Idleb?
    "Aktivisten beschuldigen Assad"

    "Einige Aktivisten behaupteten, das Regime von Präsident Baschar al-Assad sei für die Anschläge verantwortlich. Die Sprengsätze seien unweit eines Hotels detoniert, in dem Mitglieder der Uno-Beobachtermission untergebracht gewesen seien."

    Attacken in Syrien: Mehr als 20*Menschen sterben bei Bombenanschlägen* - SPIEGEL ONLINE
  4. #4

    Der Terrorismus ist eine zivilisatorische Naturgewalt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wir werden al-Qaida besiegen", versprach US-Präsident Barack Obama. ( ... ) Die Gefahr, die von ihm ausgeht, ist nicht geschwunden.

    Beides ist nicht nur Quatsch: "Wir werden al-Qaida besiegen" und "die Gefahr ... ist nicht geschwunden." Beides ist auch eine Lüge!

    Zu Obama: jeder weiß doch, wenn er auch sonst nichts weiß, dass al-Qaida eine Erfindung des Imperiums ist, um den rüstungsindustriell-finanzkapitalistisch-militär-und-geheimdienstbürokratischen "Komplex" (Eisenhower) mit den Steuer- und Kreditmitteln namens Verteidigungsausgaben zu versorgen, die angesichts des Wegfalls der "Bedrohung aus dem Osten" zu versiegen drohten.

    Jeder weiß doch, dass es zur Bekämpfung von Terroristen lediglich polizeilicher Mittel bedürfe - darin meinetwegen eingeschlossen auch noch die Lizenz zum Töten per Drohne - dass also die westliche Welt völlig demilitarisiert und die eine Billion freiwerdenden Steuergelder pro Jahr in sinnvolle nationale und internationale Entwicklungsprojekte gesteckt werden könnten, die in den Augen der Herrschenden halt nur zwei Nachteile haben, dass sie unmittelbar keinen Extraprofit abwerfen und langfristig ihr Terrorsystem aufheben würden.

    Al-Qaida war nie eine "Gefahr" und wird auch nie eine Gefahr werden; das wissen auch die Autoren dieses SPON-Beitrags, wenn sie meinen, ihr publizistisches Rückzugsgefecht noch mit dem Amoklauf des Täters aus Toulouse absichern bzw. verschleiern zu können.

    Um es klipp und klar auf den Punkt zu bringen: Terroristen hat es zu allen Zeiten gegeben und sie wird es auch im Kommunismus geben, weil gegen bestimmte psychische Krankheiten kein Kraut gewachsen ist. Terroristen sind also phänotypisch als „zivilisatorische Naturgewalten“ zu betrachten, gleich einem Tsunami, oder einem Autounfall, die ebenfalls unvermeidlich und deshalb als Preis für das, was wir unter „Zivilisation“ verstehen, hinzunehmen sind!

    Genau aus diesem Grunde muss es absolut klar sein, dass die Existenz von Terroristen keinerlei Bruch des Grundgesetzes (Art. 87 GG und Art. 26 GG) rechtfertigt, und das auch dann nicht, wenn der 2. Senat des BVerfG sich die Ungeheuerlichkeit herausnimmt, die Militarisierung der deutschen Außenpolitik durch das Gespann Schröder/Fischer nachträglich für rechtens zu erklären. Und zwar mit diesem "Trick":

    "Nun bescherte das Bundesverfassungsgericht der Regierung ein Gefälligkeitsurteil. Die Bundesrepublik habe sich gemäß Artikel 24 a des Grundgesetzes Systemen "gegenseitiger kollektiver Sicherheit" angeschlossen und damit seien das Vorgehen dieser Organisationen und die Teilnahme der Bundeswehr daran verfassungsrechtlich gedeckt. Und nun kommt der Trick: "Auch Bündnisse kollektiver Selbstverteidigung können Systeme gegenseitiger kollektiver Sicherheit im Sinne von Art. 24 Abs. 2 GG sein, wenn und soweit sie strikt auf die Friedenswahrung verpflichtet sind." (antimilitarismusinformation ami 9/94, S. 30). Damit setzt das Bundesverfassungsgericht die kollektiven Sicherheitssysteme UNO und KSZE gleich mit den Systemen kollektiver Selbstverteidigung NATO und WEU.

    Das ist nach wie vor unzulässig. Denn der Charakter eines Systems kollektiver Sicherheit beruht darauf, dass beide Kontrahenten in ein und derselben Organisation Mitglied sind. Das ist bei NATO und WEU nicht der Fall."

    Soweit die unwiderlegliche Argumentation von Lühr Henken.
  5. #5

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    Zitat von weghorn1 Beitrag anzeigen
    ...
    Soweit die unwiderlegliche Argumentation von Lühr Henken.
    Unwiderlegbare Argumentation? Der Herr Henken biegt sich die Fakten doch so lange zurecht, bis sie in sein ideologischs Korsett passen. Wenn Sie nicht mehr haben, so ist das ganz schön wenig.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wir werden al-Qaida besiegen", versprach US-Präsident Barack Obama nach der Tötung Osama Bin Ladens. Ein Jahr später ist das Terrornetzwerk geschwächt, doch es hat sich wieder formiert: mit neuen Partnern, in anderen Ländern. Die Gefahr, die von ihm ausgeht, ist nicht geschwunden.

    Ein Jahr nach Bin Ladens Tod: Richtungsstreit bei al-Qaida - SPIEGEL ONLINE
    Wenn interessiert es, ob so Ein Al-Kaida-Pfosten jeden Ungläubigen massakrieren will oder ob er nich ganz so streng ist und die wankelmütigen Moslems am Leben lässt, über Al-Kaida dürften die Diskussionen nur darum gehen wie man deren Anhänger am schnellsten und effiezientesten erledigt. Der bisherige Drohneneinsatz hat Kaida wackeln lassen, also mehr Drohnen.Wenn man solche Artikel ließt könnte man ja noch auf die Idee kommen das Libi eine Art Mutter Theresa wäre, das ist genauso ein Abschaum wie Sappelschmierie.
  7. #7

    Mit welch einer Selbstverständlichkeit hier (noch immer) über das systematische Töten von Menschen berichtet wird, bereitet Unbehagen. Von den fragwürdigen Methoden ganz zu schweigen. Alle Welt empört sich über Gewalt verherrlichende PC Spiele, aber die US-Militärs setzen diese Technik zum töten potentieller Attentäter ein und scheinbar nimmt niemand offiziell daran Anstoß. Und woher weiß die Steuereinheit der Drohne, dass es sich tatsächlich um den Gesuchten handelt und das nicht weitere Personen zu Schaden kommen? Glauben wir wirklich das solche Methoden unsere Welt sicherer machen, das dieser fragwürdige Zweck die Mittel heilige und wir das Recht haben unsere vermeintliche Freiheit auf diese Weise zu verteidigen? Ich glaube das nicht. Wir haben eine Grenze überschritten und damit unsere moralische Überlegenheit eingebüßt, wenn wir sie denn überhaupt jemals besessen haben.
  8. #8

    Zitat von cibag Beitrag anzeigen
    Mit welch einer Selbstverständlichkeit hier (noch immer) über das systematische Töten von Menschen berichtet wird, bereitet Unbehagen. Von den fragwürdigen Methoden ganz zu schweigen. Alle Welt empört sich über Gewalt verherrlichende PC Spiele, aber die US-Militärs setzen diese Technik zum töten potentieller Attentäter ein und scheinbar nimmt niemand offiziell daran Anstoß. Und woher weiß die Steuereinheit der Drohne, dass es sich tatsächlich um den Gesuchten handelt und das nicht weitere Personen zu Schaden kommen? Glauben wir wirklich das solche Methoden unsere Welt sicherer machen, das dieser fragwürdige Zweck die Mittel heilige und wir das Recht haben unsere vermeintliche Freiheit auf diese Weise zu verteidigen? Ich glaube das nicht. Wir haben eine Grenze überschritten und damit unsere moralische Überlegenheit eingebüßt, wenn wir sie denn überhaupt jemals besessen haben.
    Diese Krokodilstränen, was schlagen Sie vor wie geht man mit gewalttätigen Hohlköpfen um die die Weltherrschaft wollen, wollen wir diesen Gewalttätern ein paar Länder opfern und warten bis sie sich stark genug fühlen ihren Glauben auch noch dem letzten Ungläubigen aufzuzwingen. Wie geht man mit solchem Abschaum um ?
  9. #9

    Es sprach.....

    Jeder weiß doch, dass es zur Bekämpfung von Terroristen lediglich polizeilicher Mittel bedürfe - darin meinetwegen eingeschlossen auch noch die Lizenz zum Töten per Drohne - dass also die westliche Welt völlig demilitarisiert und die eine Billion freiwerdenden Steuergelder pro Jahr in sinnvolle nationale und internationale Entwicklungsprojekte gesteckt werden könnten, die in den Augen der Herrschenden halt nur zwei Nachteile haben, dass sie unmittelbar keinen Extraprofit abwerfen und langfristig ihr Terrorsystem aufheben würden.

    Al-Qaida war nie eine "Gefahr" und wird auch nie eine Gefahr werden; das wissen auch die Autoren dieses SPON-Beitrags, wenn sie meinen, ihr publizistisches Rückzugsgefecht noch mit dem Amoklauf des Täters aus Toulouse absichern bzw. verschleiern zu können.

    Um es klipp und klar auf den Punkt zu bringen: Terroristen hat es zu allen Zeiten gegeben und sie wird es auch im Kommunismus geben, weil gegen bestimmte psychische Krankheiten kein Kraut gewachsen ist. Terroristen sind also phänotypisch als „zivilisatorische Naturgewalten“ zu betrachten, gleich einem Tsunami, oder einem Autounfall, die ebenfalls unvermeidlich und deshalb als Preis für das, was wir unter „Zivilisation“ verstehen, hinzunehmen sind!

    Genau aus diesem Grunde muss es absolut klar sein, dass die Existenz von Terroristen keinerlei Bruch des Grundgesetzes (Art. 87 GG und Art. 26 GG) rechtfertigt, und das auch dann nicht, wenn der 2. Senat des BVerfG sich die Ungeheuerlichkeit herausnimmt, die Militarisierung der deutschen Außenpolitik durch das Gespann Schröder/Fischer nachträglich für rechtens zu erklären. Und zwar mit diesem "Trick":

    "Nun bescherte das Bundesverfassungsgericht der Regierung ein Gefälligkeitsurteil. Die Bundesrepublik habe sich gemäß Artikel 24 a des Grundgesetzes Systemen "gegenseitiger kollektiver Sicherheit" angeschlossen und damit seien das Vorgehen dieser Organisationen und die Teilnahme der Bundeswehr daran verfassungsrechtlich gedeckt. Und nun kommt der Trick: "Auch Bündnisse kollektiver Selbstverteidigung können Systeme gegenseitiger kollektiver Sicherheit im Sinne von Art. 24 Abs. 2 GG sein, wenn und soweit sie strikt auf die Friedenswahrung verpflichtet sind." (antimilitarismusinformation ami 9/94, S. 30). Damit setzt das Bundesverfassungsgericht die kollektiven Sicherheitssysteme UNO und KSZE gleich mit den Systemen kollektiver Selbstverteidigung NATO und WEU.

    Das ist nach wie vor unzulässig. Denn der Charakter eines Systems kollektiver Sicherheit beruht darauf, dass beide Kontrahenten in ein und derselben Organisation Mitglied sind. Das ist bei NATO und WEU nicht der Fall."

    Soweit die unwiderlegliche Argumentation von Lühr Henken.[/QUOTE]

    Herr Feingeist aus dem Elfenbeinturm der akademischen Bildung. Um ihnen eine Annäherung an die rauen Tatsachen d. wirklichen Lebens zu ermöglichen, kontaktieren sie ihren Wehrdienstberater.
    mkg
    zodiacmindwarp


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