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Ein Jahr nach Bin Ladens Tod: Richtungsstreit bei al-Qaida

REUTERS"Wir werden al-Qaida besiegen", versprach US-Präsident Barack Obama nach der Tötung Osama Bin Ladens. Ein Jahr später ist das Terrornetzwerk geschwächt, doch es hat sich wieder formiert: mit neuen Partnern, in anderen Ländern. Die Gefahr, die von ihm ausgeht, ist nicht geschwunden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830356,00.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wir werden al-Qaida besiegen", versprach US-Präsident Barack Obama nach der Tötung Osama Bin Ladens. Ein Jahr später ist das Terrornetzwerk geschwächt, doch es hat sich wieder formiert: mit neuen Partnern, in anderen Ländern. Die Gefahr, die von ihm ausgeht, ist nicht geschwunden.

    Ein Jahr nach Bin Ladens Tod: Richtungsstreit bei al-Qaida - SPIEGEL ONLINE
    Al Quaida ist vermutlich eine Erfindung des Westens und hat nie existiert.
    Zumindest behaupten dies diverse Quellen.
    Der einzige Zweck dieser Erfindung ist die Sicherung der Wirtschaftsinteressen und Verteidigung der eigenen Machtbasis durch eine Form der Angriffspolitik
  2. #11

    Zitat von weghorn1 Beitrag anzeigen
    Um es klipp und klar auf den Punkt zu bringen: Terroristen hat es zu allen Zeiten gegeben und sie wird es auch im Kommunismus geben, weil gegen bestimmte psychische Krankheiten kein Kraut gewachsen ist.
    Quark. Gegen psychisch kranke Mörder ist in der Tat kein Kraut gewachsen, aber die allermeisten Al-Qaida-Terroristen inklusive der 9/11-Attentäter sind/waren nicht psychisch krank. Genausowenig wie beispielsweise SS-Generäle und Lagerkommandanten bei den Nazis. Sie waren "nur" ideologisch ausreichend dogmatisiert, um ihr Werk für richtig und notwendig zu halten. Das wären sie nicht, wenn es ihre mörderische radikalislamische Ideologie nicht gäbe. Und ähnlich wie man den Deutschen das Nazitum austreiben konnte, kann man prinzipiell auch den Islamisten den Islamismus austreiben. Man kann sich streiten über die Mittel, den Schwierigkeitsgrad, die Erfolgsaussichten und so weiter, aber dass es sich bei so einem radikalreligiösen Endzeitsektentum um eine unausmerzbare psychische Krankheit handeln würde, scheint mir eine ziemlich unsinnige These zu sein.
  3. #12

    Weltherrschaft...

    Zitat von pepper_pike Beitrag anzeigen
    Diese Krokodilstränen, was schlagen Sie vor wie geht man mit gewalttätigen Hohlköpfen um die die Weltherrschaft wollen, wollen wir diesen Gewalttätern ein paar Länder opfern und warten bis sie sich stark genug fühlen ihren Glauben auch noch dem letzten Ungläubigen aufzuzwingen. Wie geht man mit solchem Abschaum um ?
    Indem man diese "gewalttätigen Hohlköpfen" erst gar nicht aufbaut. Sowohl die Taliban als auch die AQ sind die Schöpfungen der Weltherrscher. Warum wurden diese Gruppen überhaupt aufgebaut? Weil ein Weltherrscher einen anderen Weltherrscher verhindern wollte, im Namen der Freiheit und Demokratie. Wenn das so ist, dann auch frei und demokratisch bleiben und nicht vorbeugend potentiell schuldige oder ganz unschuldige Menschen töten. Schauen Sie bitte hier nach, was ein hoch dekorierter US General Wesley Clark sagt: Youtube, Seven countries in five years.
  4. #13

    ...

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Kann ja gar nicht sein.
    In jedem al-Qaida-Forum auf SPON erklären uns die zahlreichen Amateur-Geheimdienstler, dass es al-Qaida eigentlich nie gegeben hat und natürlich auch nicht gibt. Dass al-Qaida eine praktische Erfindung der CIA wäre, um überall und allezeit eine Rechtfertigung für Interventionen und Hellfire-Attacken zur Hand zu haben, auf dass der große Satan USA die Welt weiter knechtet und aussaugt.
    Und jetzt das.
    Bitte um Feuer frei.
    Es gibt ja auch keine Al Quaida. Das ist einfach nur ein Sammelbegriff den die USA für Privatarmeen aus muslimenschen Ländern verwenden. Firmen wie Blackwater sind vergleichbar mit diesen Privatarmeen, nur das es eben "unsere" Jungs sind die für Nato Interessen kämpfen an Orten wo die Nato offizell nicht mit Bodentruppen reingeht. Deswegen bezeichnen wir sie auch nicht als Terroristen obwohl sie das im Grunde sind: Bewaffnete paramilitärische Truppen die nicht durch die Genfer Konvention geschützt sind und sich auch nicht an Gesetze halten (müssen).

    Diese angeblichen Vernetzungen all dieser Gruppen sind von den westlichen Geheimdiensten weitgehend konstruiert worden. Quasi um einen veritablen Ersatzbösewicht zu schaffen nachdem es ja nun die Sovjetunion nicht mehr gibt. Das hilft auch den USA ihre teilweise lächerlich hohen Rüstungsetats noch irgendwie zu rechtfertigen. Außerdem hat das Ganze den Vorteil das man nicht immer wieder leidige Debatten in Parlamenten führen muss. Man nimmt einfach alle mulimischen Privatarmeen die für Geldgeber arbeiten die nicht mit der Nato befreundet sind, wirft sie in einem Topf, schreibt Al Quaida drauf und erklärt ihnen den totalen Krieg auf dem ganzen Globus.

    Dafür holt man sich einmalig die politische Legitimation für die nächsten 100 Jahre wie der GWBush das seinerzeit gemacht hat und alles läuft wie geschmiert. Das hat vor allem auch den ganz praktischen Vorteil das US-Jets einfach mal irgendwo auf der Welt bombardieren können wo "unsere" Privatarmeen im Kampf gegen "deren" Privatarmeen um irgendwelche Rohstoffevorkommen sind, ohne das man jedes Mal lästige Fragen beantworten müsste.

    Viel mehr is da garnicht zu wissen oder zu rätseln über Al-Quaida.
  5. #14

    als einen Artikel mit den folgendenden Worten einzuläuten. In Verbindung mit der gezielten Tötung eines Menschens von einem Hoffnung stiftenden Ereignis zu sprechen, ist schon pervers.

    "Die Nachrichten der vergangenen Tage machen Hoffnung: Die Frau eines hochrangigen Qaida-Funktionärs bestätigt, dass ihr Mann im pakistanischen Nordwaziristan getötet wurde."

    Wobei: Fairer Weise muss man anmerken, dass der Autor mit dieser derart geschmacklose Ausdrucksweise nur unserer Kanzlerin folgt ("Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten").

    Da muss man doch abschließend Fragen: Wie war das noch mit den christlichen Werten (wahlweise zu ersetzen durch Menschenrechte/ Recht auf Leben/ Anstand / ...)?
  6. #15

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wir werden al-Qaida besiegen", versprach US-Präsident Barack Obama nach der Tötung Osama Bin Ladens. Ein Jahr später ist das Terrornetzwerk geschwächt, doch es hat sich wieder formiert: mit neuen Partnern, in anderen Ländern. Die Gefahr, die von ihm ausgeht, ist nicht geschwunden.

    Ein Jahr nach Bin Ladens Tod: Richtungsstreit bei al-Qaida - SPIEGEL ONLINE
    Zum Thema gibt es eine ausgezeichnetes Video des ZDF:

    ZDFkultur - ZDFmediathek - ZDF Mediathek
  7. #16

    Zitat von zodiacmindwarp Beitrag anzeigen
    Jeder weiß doch, dass es zur Bekämpfung von Terroristen lediglich polizeilicher Mittel bedürfe - darin meinetwegen eingeschlossen auch noch die Lizenz zum Töten per Drohne - dass also die westliche Welt völlig demilitarisiert und die eine Billion freiwerdenden Steuergelder pro Jahr in sinnvolle nationale und internationale Entwicklungsprojekte gesteckt werden könnten, die in den Augen der Herrschenden halt nur zwei Nachteile haben, dass sie unmittelbar keinen Extraprofit abwerfen und langfristig ihr Terrorsystem aufheben würden.

    Al-Qaida war nie eine "Gefahr" und wird auch nie eine Gefahr werden; das wissen auch die Autoren dieses SPON-Beitrags, wenn sie meinen, ihr publizistisches Rückzugsgefecht noch mit dem Amoklauf des Täters aus Toulouse absichern bzw. verschleiern zu können.

    Um es klipp und klar auf den Punkt zu bringen: Terroristen hat es zu allen Zeiten gegeben und sie wird es auch im Kommunismus geben, weil gegen bestimmte psychische Krankheiten kein Kraut gewachsen ist. Terroristen sind also phänotypisch als „zivilisatorische Naturgewalten“ zu betrachten, gleich einem Tsunami, oder einem Autounfall, die ebenfalls unvermeidlich und deshalb als Preis für das, was wir unter „Zivilisation“ verstehen, hinzunehmen sind!
    Herr Feingeist aus dem Elfenbeinturm der akademischen Bildung. Um ihnen eine Annäherung an die rauen Tatsachen d. wirklichen Lebens zu ermöglichen, kontaktieren sie ihren Wehrdienstberater.
    mkg
    zodiacmindwarp[/QUOTE]

    Nun reden Sie den Islamistenterror mal nicht klein, er hat nichts mit dem rechten Terror eines geisteskranken Spinners wie Brevik oder dem linken Kleinbürgerterror der RAF zu tun, in den Heimatländern sind Millionen von Menschen betroffen und keine anderes terroristisches Gedankengut hat die letzten Jahre mehr Deutschen das Leben gekostet als dieses Gedankengut dieser religiösen Schwerverbrecher. Die deutsche Polizei in Waziristan, wem wollen Sie denn das erzählen, gegen diese Pack muss das volle Waffenarsenal aufgefahren werden. Gegen die rechten und linken Kacklappen im eigenen Land können wir die Polizei einsetzen. Das Zero-Tolerance-Verhalten gegenüber den Terroristen hat schon Erfolge gezeitigt, auch der pakistanische Geheimdienst weiß das, ein größerer Anschlag seitens der Islamisten gegen einen Nato-Staat und das Pack kann sich auch nicht mehr in den pakistanischen Großstädten verstecken.

    Der übliche Terrorismus hat eher was mit Wellenbad als mit Tsunami zu tun, Kommunismus, Faschismus und Islamismus sind die Tsunamis der Menschheit, aber dieser Vergleich hinkt auch, da man gegen diese Tsunamis etwas unternehmen kann.
  8. #17

    Andere Interpretation:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wir werden al-Qaida besiegen", versprach US-Präsident Barack Obama nach der Tötung Osama Bin Ladens. Ein Jahr später ist das Terrornetzwerk geschwächt, doch es hat sich wieder formiert: mit neuen Partnern, in anderen Ländern. Die Gefahr, die von ihm ausgeht, ist nicht geschwunden.

    Ein Jahr nach Bin Ladens Tod: Richtungsstreit bei al-Qaida - SPIEGEL ONLINE
    Unter dem Druck der Bevölkerung der islamischen Kernlande, die el-Qaedas Ideologie rigoros ablehnt, ist sie gezwungen, ihre Ideologien zu modifizieren und/oder in Randgebiete auszuweichen.

    El-Qaeda ist tot.
    Nicht, weil Drohnen ganze Arbeit geleistet hätten, sondern weil die Basis und das Motiv ihres Kampfes überall in die Defensive geraten ist: ihre Ideologie. Es sind keine Fische, die im Wasser der Massen schwimmen; die zappeln auf dem Trockenen.

    Von daher dürfte sie das Schicksal aller gescheiterten 'revolutionären Bewegungen' treffen: Zersplitterung,, ab und an Anschläge zur Vergewisserung der eigenen Existenz, Anbiederungsversuche an Volksbewegungen mit Rückhalt im Volk, ein Teil wird schließlich zu politischen Splittergruppen mutieren, der andere schlichtweg in die kaum noch politisch gerechtfertigte Kriminalität abgleiten.

    Kennen wir von der RAF.
  9. #18

    Zitat Artikel:
    "...Allerdings, sagen mehrere Qaida-Leute SPIEGEL ONLINE am Telefon, seien die Libi-Anhänger..."

    Wie überprüft man als Journalist eigentlich, dass dort wirklich "mehrere Qaida-Leute" am Telefon sind und nicht ein paar Vertreter, die propagandistische Rechtfertigungen für die ausgeweiteten Drohnenangriffe unters Volk bringen müssen?
  10. #19

    Unsere täglich Propaganda gib uns heute...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wir werden al-Qaida besiegen", versprach US-Präsident Barack Obama nach der Tötung Osama Bin Ladens. Ein Jahr später ist das Terrornetzwerk geschwächt, doch es hat sich wieder formiert: mit neuen Partnern, in anderen Ländern. Die Gefahr, die von ihm ausgeht, ist nicht geschwunden.

    Ein Jahr nach Bin Ladens Tod: Richtungsstreit bei al-Qaida - SPIEGEL ONLINE
    Was will man denn mit dieser Nachricht wieder auslösen. Diese ist inhaltslos, es sei denn man will uns schon mal den Jemen als Ziel präsentieren, genauso wie zersplitterte Einzelkämpfer, die ständig als Bedrohung eigentlich unsichtbar sind. Damit kann dann der noch "schwierigere Kampf" gegen den "Terrorismus" legitmiert werden, was zu noch weiteren Einschränkungen der Bürgerrechte führt.

    Diese Scharade glaubt doch nun wirklich keiner mehr. Al Quaida ist von der USA als Gespenst konstruiert und bin Laden war niemals eine Bedrohung. Aber die Methode kennt man ja bereits, immer schön Drohszenarien für die Masse konstruieren, um irgendwelche kruden Gesetze gegen den "Terror" zu verabschieden, die nur das Ziel haben die Masse in Geißelhaft zu nehmen, in dem man in Zukunft alle Schritte, die ein Bürger macht kontrollieren zu können.

    Die große Gefahr dabei liegt darin, je größer und je besser diese Kontrollinstrumente (zur Kontrolle der Bürger) ausgebaut sind, desto drastischer können die Maßnahmen gegen die Kontrollierten vollzogen werden, wenn diese sich gegen das Diktat stellen.

    Diktaturen auf dieser Welt haben es in der Vergangenheit gezeigt.


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