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Ein Jahr nach Attentat: Insel Utøya wird komplett umgestaltet
AUFNorwegens Jungsozialisten werden auf der Fjordinsel Utøya kein Ferienlager mehr abhalten. Stattdessen sollen dort neue Häuser, ein neuer Strand, ein neuer Campingplatz entstehen - nach dem Attentat mit 69 Toten wird der Ort zur Begegnungsstätte. Computerbilder zeigen, wie die Insel dann aussieht.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...854562,00.html
- #1 07.09.2012 16:24 von
Nicht ganz richtig
Den norwegischen Zeitungen zufolge soll es auf Utøya sehr wohl auch weiter Ferienlager geben. Lediglich künftig nicht mehr an einem 22. Juli, da dieser Tag der Erinnerung an die Opfer dienen soll. Aftenposten schreibt: "Der Plan von AUF für Utøya ist, dass die Insel Norwegens führender Kurs- und Lagerort für die Jugend sein soll" (http://www.aftenposten.no/nyheter/iriks/22juli/Nye-Utoya-til-60-millioner-skal-sta-ferdig-i-2015-6984799.html)
- #2 07.09.2012 16:26 von
- #3 07.09.2012 17:07 von
Mehr planieren
Der Gestaltungsfreiheit wären weniger Grenzen gesetzt, wenn man gleich davon ausginge, die Landschaft zur Unkenntlichkeit zu deformieren zu müssen. Wer will auch schon am Ort solchen Schreckens nochmal Urlaub machen?
- #4 07.09.2012 17:20 von
Ich glaube, da geht es weniger um einen Urlaub, wie man Urlaub an der Adria, am Atlantik oder in der dominikanischen Republik macht, sondern schon um recht themenbezogenen Urlaub. Ich vermute, es gibt da Seminare, Konzerte, Festivals und bestimmt auch wieder diverse Jugendlager. Vermutlich werden Nazigruppen da auch nicht zugelassen werden, das wird schon in einem weltoffenen, antirassistischen Geist stehen. Hoffentlich multikulturell, ich hoffe, dass dieses kirchenähnliche Gebäude für christliche, jüdische und muslimische Andachten genutzt werden wird.
Und nach diesem extremen Anschlag IST dieser Ort einfach zu einem Symbol geworden, deshalb finde ich es auch gut, mehr Kapazitäten zu schaffen. - #5 07.09.2012 17:28 von
Also Fjordinsel ist das keine
sondern eine ganz normale Insel in einem See, der zufälligerweise Tyrifjord heißt, aber nicht das ist, was wir Deutschen mit Fjord übersetzen/meinen. Nämlich ein schmaler, tiefer Meeresarm.
- #6 07.09.2012 20:12 von
- #7 07.09.2012 20:15 von
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