Ein Jahr nach Attentat: Insel Utøya wird komplett umgestaltet

AUFNorwegens Jungsozialisten werden auf der Fjordinsel Utøya kein Ferienlager mehr abhalten. Stattdessen sollen dort neue Häuser, ein neuer Strand, ein neuer Campingplatz entstehen - nach dem Attentat mit 69 Toten wird der Ort zur Begegnungsstätte. Computerbilder zeigen, wie die Insel dann aussieht.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...854562,00.html
  1. #1

    Nicht ganz richtig

    Den norwegischen Zeitungen zufolge soll es auf Utøya sehr wohl auch weiter Ferienlager geben. Lediglich künftig nicht mehr an einem 22. Juli, da dieser Tag der Erinnerung an die Opfer dienen soll. Aftenposten schreibt: "Der Plan von AUF für Utøya ist, dass die Insel Norwegens führender Kurs- und Lagerort für die Jugend sein soll" (http://www.aftenposten.no/nyheter/iriks/22juli/Nye-Utoya-til-60-millioner-skal-sta-ferdig-i-2015-6984799.html)
  2. #2

    Gut

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Norwegens Jungsozialisten werden auf der Fjordinsel Utøya kein Ferienlager mehr abhalten. Stattdessen sollen dort neue Häuser, ein neuer Strand, ein neuer Campingplatz entstehen - nach dem Attentat mit 69 Toten wird der Ort zur Begegnungsstätte. Computerbilder zeigen, wie die Insel dann aussieht.

    Attentat in Norwegen (Breivik): Insel Utøya wird Begegnungsstätte - SPIEGEL ONLINE
    Ich glaube, das ist eine sehr gute Idee und die Bilder schauen auch sehr gut aus.
    Die Norweger sind schon überdurchschnittlich undumm.
  3. #3

    Mehr planieren

    Der Gestaltungsfreiheit wären weniger Grenzen gesetzt, wenn man gleich davon ausginge, die Landschaft zur Unkenntlichkeit zu deformieren zu müssen. Wer will auch schon am Ort solchen Schreckens nochmal Urlaub machen?
  4. #4

    Zitat von jockelano Beitrag anzeigen
    Der Gestaltungsfreiheit wären weniger Grenzen gesetzt, wenn man gleich davon ausginge, die Landschaft zur Unkenntlichkeit zu deformieren zu müssen. Wer will auch schon am Ort solchen Schreckens nochmal Urlaub machen?
    Ich glaube, da geht es weniger um einen Urlaub, wie man Urlaub an der Adria, am Atlantik oder in der dominikanischen Republik macht, sondern schon um recht themenbezogenen Urlaub. Ich vermute, es gibt da Seminare, Konzerte, Festivals und bestimmt auch wieder diverse Jugendlager. Vermutlich werden Nazigruppen da auch nicht zugelassen werden, das wird schon in einem weltoffenen, antirassistischen Geist stehen. Hoffentlich multikulturell, ich hoffe, dass dieses kirchenähnliche Gebäude für christliche, jüdische und muslimische Andachten genutzt werden wird.
    Und nach diesem extremen Anschlag IST dieser Ort einfach zu einem Symbol geworden, deshalb finde ich es auch gut, mehr Kapazitäten zu schaffen.
  5. #5

    Also Fjordinsel ist das keine

    sondern eine ganz normale Insel in einem See, der zufälligerweise Tyrifjord heißt, aber nicht das ist, was wir Deutschen mit Fjord übersetzen/meinen. Nämlich ein schmaler, tiefer Meeresarm.
  6. #6

    Zitat von matthias.p Beitrag anzeigen
    Den norwegischen Zeitungen zufolge soll es auf Utøya sehr wohl auch weiter Ferienlager geben. Lediglich künftig nicht mehr an einem 22. Juli, da dieser Tag der Erinnerung an die Opfer dienen soll.
    Genau das steht auch im Artikel: "In Zukunft will die sozialdemokratische Jugend _an diesem Datum_ keine Ferienlager mehr auf Utøya abhalten."
  7. #7

    Zitat von muscote Beitrag anzeigen
    Ich glaube, da geht es weniger um einen Urlaub, wie man Urlaub an der Adria, am Atlantik oder in der dominikanischen Republik macht, sondern schon um recht themenbezogenen Urlaub. Ich vermute, es gibt da Seminare, Konzerte, Festivals und bestimmt auch wieder diverse Jugendlager. Vermutlich werden Nazigruppen da auch nicht zugelassen werden, das wird schon in einem weltoffenen, antirassistischen Geist stehen.
    Davon kann man ausgehen, schließlich gehört die Insel AUF, den norwegischen Jusos.