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Eigenkapital: Banken wehren sich gegen strengere Regeln
Neue Vorschriften, neue Probleme: Laut "Financial Times Deutschland" erwägt die deutsche Finanzaufsicht schärfere Vorgaben für die Kapitalausstattung. Deutschen Banken könnte ein nächstes Kapitalloch drohen, sie formieren bereits ihren Widerstand.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...747183,00.html
- #1 23.02.2011 08:52 von sedanon
Kein Problem
Einfach der Regierung per Gesetz jedwede finanzielle Unterstützung oder steuerliche Erleichterung für Banken untersagen.
Wenn man 100% Freiheit will, muß man auch 100% des Risikos tragen. - #2 23.02.2011 09:15 von
Wie schön! Die Banken reiten uns alle in den Dreck...
...und wollen dazu noch schön unreguliert bleiben.
Ich wage hier eine Prognose: entweder, die Regierung reguliert die Banken endlich, bis die Kerne quietschen - oder es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis hier der Deckel endgültig vom Pott fliegt und das Volk Regierung UND Banker zum Teufel jagt! - #3 23.02.2011 09:24 von
die Banken haben KPMG ins Boot geholt?
Das ist doch die "Keiner-prüft-mehr-genau"-Truppe. Ich sag nur "FlowTex". Ist schon ein toller "sachverständiger" Partner, Glückwunsch. Man darf gespannt sein was dabei rauskommt.
- #4 23.02.2011 09:24 von
- #5 23.02.2011 09:25 von
und
den grossbanken hab ich den ruecken gekehrt. es gibt andere, bessere, siehe zb.:
http://www.ecosia.org/search.php?q=nachhaltigkeitsbank - #6 23.02.2011 09:30 von Lueder
...
das ist leider nicht so einfach, besonders bei den sogenannten "systemrelevanten" Banken DARF man keine 100 prozentige Freiheit zulassen! Die strengeren Regeln sind hier völlig in Ordnung, allerdings geht die Reglementierung meiner Meinung nach nicht weit genug. Zumindest würde ich es begrüssen, wenn man entweder alle Bankerboni verbieten würde pder zumindest einen 90% Steur einführt, und darüber hinaus die Gewinne der Banken soweit abschöpft, bis ALLE Kosten der Bankenkrise vollständig abbezahlt sind. Zu diesen Kosten zähle ich nicht nur die Kosten für die Rettung der Banken, sondern auch ALLE Kosten, die in diesem Lande durch die Bankenkrise entstanden sind! Der angerichtete Schaden düften die Kosten zur Rettung der Banken um einige hundert Milliarden Euro übersteigen, aber letztendlich ist es fair, wenn diese Kosten von den Banken beglichen werden.
- #7 23.02.2011 09:45 von
Same procedure as every year
Na was wird schon rauskommen? "Wie sie hier in der extrem genauen, sorgfaeltig durchgefuehrten Analyse der erfahrenen Firma KPMG sehen koennen ist das alles gar nicht so riskant, deswegen brauchen wir auch keine neue Regeln! Die negativen Effekte, ebenfalls in diesem Bericht aufgelistet, sind UNERTRAEGLICH"
Uebersetzung: Wir haben KPMG bezahlt und deswegen haben sie in den Bericht reingeschrieben was wir wollen. Und wir wollen, dass da drin steht: Nix Risiko, alles schlimm fuer uns, nix tun.
Same procedure as last year? Same procedure as every year. - #8 23.02.2011 10:34 von
Für ein titelfreies SPON-Forum
Ich fürchte, unsere Regierung fühlt sich nicht an ihre Gesetze gebunden. Wenn selbst verfassungswidrige Angelegenheiten einfach gemacht werden, können Gesetze das nicht mehr aufhalten.
Beispiel 1: HartzIV
Beispiel 2: Staatsverschuldung
Oder glauben Sie, dass sich die Vertreter der Banken von einer zeitlich befristeten Regierung irgendwas sagen lassen? - #9 23.02.2011 10:37 von
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