Ist, dass die höchste Prozentzahl der Leute, die denken, dass Naturwissenschaftliche Kenntnisse zu einer guten Bildung gehören 39% ist, bei den Bildungsnahen.
Schlechte Chancen, große Hoffnungen - türkischstämmige Eltern sehen ihre Kinder in der Schule benachteiligt. Doch eine neue Studie zeigt: Sie*geben sich auch viel mehr Mühe,*ihre Kleinen*zu unterstützen. Denn bei aller Unzufriedenheit glauben sie fest daran, dass aus ihren Kindern etwas wird.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...791036,00.html
Ist, dass die höchste Prozentzahl der Leute, die denken, dass Naturwissenschaftliche Kenntnisse zu einer guten Bildung gehören 39% ist, bei den Bildungsnahen.
Das viele Lehrer große Vorurteile haben sehe ich auch so. Von einigen Bekannten weiß ich, dass schon Lehramtsstudenten ein sehr negatives Bild von Migranten haben und dass, obwohl sie noch kein Schulpraktikum absolviert haben. Woran liegt das? Der Studiengang Lehramt ist ein "Rest"studiengang. Wer schlechte Noten hat und nicht weiß was er machen soll wird Lehrer. Die Abläufe in der Schule sind bekannt und auch die Arbeitszeiten und Einkommen gelten als human. Das trifft sicher nicht auf alle zukünftigen Lehrer zu, aber ganz sicher etwa auf 60 %.
...dass offenbar nur 27% der Eltern der Meinung sind, Kenntnisse in Naturwissenschaften gehoeren unbedingt zu einer guten Bildung dazu!
Angesichts des guten Abschneidens vietnamesischer bzw asiatischer Zuwanderer im deutschen Schulsystem ist es gelinde gesagt seltsam, dass es bei den Zuwanderern aus der Türkei mal wieder das System sein soll.
Ich kenne mehrere Zuwandererkinder mit Abitur, auch aus meinem eigenen Jahrgang, von denen sich niemand benachteiligt fühlte.
Dass die Eltern türkischer Migranten sich im statistischen Durchschnitt mehr Mühe geben ist dann wohl auch eher als Satire zu verstehen, nehme ich an.
Ich habe jedenfalls noch keinen Vietnamesen oder Russlanddeutschen der dritten Generation getroffen, der kein anständiges Deutsch konnte.
Das Ergebnis der Studie gibt ja nur das Gefühl wieder und nicht das was wirklich ist. Schuld sind wie so oft, die anderen.
Aber trotzdem kann man dem Gefühl etwas Aufmerksamkeit widmen. Denn es gibt ja durchaus schon Versuche darüber, das der Aufsatz eines Akademikerkindes besser als der eines Arbeiterkindes benotet wurde.
Trotzdem bleibt einem nichts anderes übrig als zu lernen. So oder so.
Ich stimmt mich immer wieder traurig zu erfahren, was für eine Zumutung der Aufenthalt in Deutschland für Migrantinnen und Migranten doch darstellt. Dass man es unter lauter diskriminierenden Rassistinnen und Rassisten nur schwer aushalten kann, verstehe ich natürlich. Vor diesem Hintergrund glaube ich, dass man Migrantinnen und Migranten dabei helfen sollte, Perspektiven in ihren Heimatländern aufzubauen. Ein weiterer Aufenthalt in Deutschland wäre einfach unzumutbar. Kultursensible Rückführungsunterstützung wäre das mindeste, was unsere Tätergesellschaft ihnen schuldet.