Ehrgeizige Zuwanderer-Eltern: Mein Kind soll's machen

Schlechte Chancen, große Hoffnungen - türkischstämmige Eltern sehen ihre Kinder in der Schule benachteiligt. Doch eine neue Studie zeigt: Sie*geben sich auch viel mehr Mühe,*ihre Kleinen*zu unterstützen. Denn bei aller Unzufriedenheit glauben sie fest daran, dass aus ihren Kindern etwas wird.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...791036,00.html
  1. #10

    ...

    Wer hat die Studie gemacht? Die LINKEN?
  2. #11

    Kein Vetrauen zur Statistik

    Welche Eltern, die ihre Kinder zu Hause nicht fördern, geben zu es nicht zu tun?
  3. #12

    tja, so kann´s gehen

    Zitat von OHCRIKEY Beitrag anzeigen
    Dass die Eltern türkischer Migranten sich im statistischen Durchschnitt mehr Mühe geben ist dann wohl auch eher als Satire zu verstehen, nehme ich an.
    Bei den Elternversammlungen sind Eltern der türkischstämmigen Schüler NIE anwesend (bei einer Quote von 50% Eltern überhaupt).

    Nur eine singuläre Beobachtung?
  4. #13

    ...

    Zitat von OHCRIKEY Beitrag anzeigen
    Dass die Eltern türkischer Migranten sich im statistischen Durchschnitt mehr Mühe geben ist dann wohl auch eher als Satire zu verstehen, nehme ich an.
    Zustimmung, wobei es natürlich darauf ankommt, was man unter "sich Mühe geben" versteht. ;-)
    Zitat von Artikel
    So sehen Eltern mit türkischen Wurzeln die Schuld für die Benachteiligung eher bei den Lehrern und seltener bei sich selbst als dies bei den Eltern insgesamt der Fall ist. Zugleich versuchen türkische Eltern deutlich häufiger, ihre Kinder zu unterstützen

    Dass für diese Leute die Schuld immer woanders liegt, ist schon lange bekannt. Die Chancen, die das Bildungssystem bietet, dürften allerdings immer noch die gleichen sein wie für deutsche Schüler oder Schüler aus anderen, erfolgreicheren Zuwanderergruppen. Die angeblich bessere Unterstützung durch türkische Eltern halte ich für einen schlechten Witz; wenn es eine Benachteiligung türkischstämmiger Schüler gibt, resultiert die aus den Zuständen in der Familie und im Bekanntenkreis. Auch das ist nicht neu - und die Betroffenen wissen es auch.
  5. #14

    Leerkörper

    Zitat von franzdenker Beitrag anzeigen
    Wer schlechte Noten hat und nicht weiß was er machen soll wird Lehrer.
    Das war vielleicht mal in den 70er Jahren so, wenn überhaupt.
  6. #15

    .....

    Zitat von OHCRIKEY Beitrag anzeigen
    Angesichts des guten Abschneidens vietnamesischer bzw asiatischer Zuwanderer im deutschen Schulsystem ist es gelinde gesagt seltsam, dass es bei den Zuwanderern aus der Türkei mal wieder das System sein soll.
    Ich kenne mehrere Zuwandererkinder mit Abitur, auch aus meinem eigenen Jahrgang, von denen sich niemand benachteiligt fühlte.
    Ich bin ebenfalls mit asiatischen, russischen und türkischen Schülern aufgewachsen. Als dann der Wechsel in das Gymnasium stattfand, waren es nur noch asiatisch- und russischstämmige Schüler, die mit uns - den deutschstämmigen Schülern - mitwechselten.

    Sowas kommt eben davon, wenn man weder die Sprache des Gastlandes richtig sprechen, schreiben und lesen kann und auch sonst eher durch Nichtinteresse an den schulischen Themen auffällt.

    Dass die Eltern türkischer Migranten sich im statistischen Durchschnitt mehr Mühe geben ist dann wohl auch eher als Satire zu verstehen, nehme ich an.
    Ich habe jedenfalls noch keinen Vietnamesen oder Russlanddeutschen der dritten Generation getroffen, der kein anständiges Deutsch konnte.
    Es ist keine Satire - leider, jedenfalls nicht für diejenigen, die diesen Schmarrn verzapft haben.

    Alle anderen, d.h., diejenigen, die nicht Wolkenkuckucksheim ihr Zuhause nennen, kennen natürlich die wahren Zusammenhänge.
  7. #16

    nix neues

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlechte Chancen, große Hoffnungen - türkischstämmige Eltern sehen ihre Kinder in der Schule benachteiligt. Doch eine neue Studie zeigt: Sie*geben sich auch viel mehr Mühe,*ihre Kleinen*zu unterstützen. Denn bei aller Unzufriedenheit glauben sie fest daran, dass aus ihren Kindern etwas wird.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...791036,00.html
    zum einen: die Überschrift ist unzutreffend, die Rede ist von türkischstämmigen Zuwanderern.

    Zum anderen: was bitte ist daran neu? Das Mißverhältnis zwischen Erwartungshaltung der türkischstämmigen Eltern und dem tatsächlichen Ergebnis ist ebenso seit langem bekannt, wie die Ursache, die mangelnde erzieherische Eigenleistung der türkischstämmigen Eltern als notwendiger Voraussetzung für schulischen Erfolg, die das traditionell für eine Aufgabe der Schule halten.
  8. #17

    Repräsentative Studie

    mit 1200 Hanseln soll etwas repräsentatives rauskommen? Wobei zusätzlich noch nach Migranten, Ober-/Mittel- und Unterschicht unterteilt wurde...is klar.
  9. #18

    ...?

    1. Warum wurden für den Vergleich mit den "Deutschen" nur türkische Migranten-Eltern befragt und nicht alle maßgeblichen Migrantengruppen, wenn es bei den Fragen eben auch allgemein um Zuwandererfamilien und nicht nur um türkische Zuwandererfamilien geht?

    2. Wurden bei der Befragung der türkischen Eltern auch solche Eltern berücksichtigt, die kein ausreichend gutes Deutsch können und somit die Fragen überhaupt nicht verstehen?
  10. #19

    -

    Zitat von franzdenker Beitrag anzeigen
    Der Studiengang Lehramt ist ein "Rest"studiengang. Wer schlechte Noten hat und nicht weiß was er machen soll wird Lehrer. Die Abläufe in der Schule sind bekannt und auch die Arbeitszeiten und Einkommen gelten als human. Das trifft sicher nicht auf alle zukünftigen Lehrer zu, aber ganz sicher etwa auf 60 %.
    Womit alle altbekannten dummen Vorurteile schön zusammengestellt wurden.
    Wäre ja noch schöner wenn man seine Ansichten hier und da mal mit der Realität vergleichen würde, oder?