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Ehrenmedaille für US-Soldat: Auf ein Bier mit Obama

Er*stürzte sich in die Schlacht, immer wieder - während seine Befehlshaber zauderten. Dutzende Kameraden rettete der US-Soldat Dakota Meyer*aus tödlicher Gefahr. Nun erhielt er von Barack Obama die Ehrenmedaille. Doch dem stillen Helden stand der Sinn*eher nach einem Kaltgetränk.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...786634,00.html
  1. #180

    Isaf 2011

    Glauben Sie mir, ich bin tatsächlich in Afghanistan und das schreibe ich nicht, um Mitleid zu ernten.
    Ich wollte eigentlich nur meinem Erstaunen über das Niveau Ausdruck geben. Anscheinend bringt das SPON-Forum das Schlechteste in manchen Menschen zum Vorschein.
    Außer den bekannten Ausnahmen freuen sich hier alle, daß wir da sind.
    Auf Hymnen zuhause kann ich verzichten, ich rede jeden Tag mit den Menschen hier und es ist einiges 'gut in Afghanistan', auch wenn es vielen nicht ins Konzept passt.
    Die Jungs sind motiviert und mit ihren Möglichkeiten schaffen sie das in ein paar Jahren ohne uns - auch wenn es gleich zuhause wieder alle an den Tastaturen besser wissen.

    Und nach 21 Jahren Bw habe ich mich werder speziell wegen dieses Einsatzes, noch wegen des Geldes, noch beim 3. Mal aus Abenteuerlust gemeldet - das ist mein Job.
  2. #181

    Memme? // Kollateralschäden // Verantwortung

    Zitat von Critzmow Beitrag anzeigen
    Glauben Sie mir, ich bin tatsächlich in Afghanistan und das schreibe ich nicht, um Mitleid zu ernten.
    Ich wollte eigentlich nur meinem Erstaunen über das Niveau Ausdruck geben. Anscheinend bringt das SPON-Forum das Schlechteste in manchen Menschen zum Vorschein.
    Sehen Sie, auch das ist eben das Irritierende an Militanten/Menschen mit Waffen: in diesem Forum das Schlechteste im Menschen zu erblicken ist m.E. maßlos übertrieben. Da habe ich schon ganz andere, schlimmst polemische Forenbeiträge gelesen -zum Thema Korruption, Kernkraft u.a. Die Diskussion hier ist eher maßvoll. Das Sie das anders sehen, empfinde ich als mimosenhaft. Oder hat dieses Beleidigt-tun Kalkül?...

    Zitat von Critzmow Beitrag anzeigen
    Außer den bekannten Ausnahmen freuen sich hier alle, daß wir da sind.
    Auf Hymnen zuhause kann ich verzichten, ich rede jeden Tag mit den Menschen hier und es ist einiges 'gut in Afghanistan', auch wenn es vielen nicht ins Konzept passt.
    Zumindest war die Bw. offenbar an dem Luftschlag gegen ca. 150 Zivilisten beteiligt. Ist das für sie nichts? 150 tote Menschen? Durch Ihre/Unsere Hand? Gehörten die alle zu den "Bösen"? Weil wir ja die "Guten" sind? Das erscheint mir alles sehr fragwürdig.

    Zitat von Critzmow Beitrag anzeigen
    Und nach 21 Jahren Bw habe ich mich weder speziell wegen dieses Einsatzes, noch wegen des Geldes, noch beim 3. Mal aus Abenteuerlust gemeldet - das ist mein Job.
    Sorry, das ist für mich einfach Bullshit. Dieser Satz sagt nichts aus. Mit dem Argument "das war halt mein Job" haben sich schon ganz andere Schergen des letzten Jahrhunderts (nicht nur Nazis) aus der Verantwortung reden wollen. Aus Ihrem Post entnehme ich, dass Sie Ambitionen zum Demokraten haben und kein Gewaltmensch per se sind, umso mehr: Übernehmen Sie Verantwortung für Ihr Handeln!
  3. #182

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er*stürzte sich in die Schlacht, immer wieder - während seine Befehlshaber zauderten. Dutzende Kameraden rettete der US-Soldat Dakota Meyer*aus tödlicher Gefahr. Nun erhielt er von Barack Obama die Ehrenmedaille. Doch dem stillen Helden stand der Sinn*eher nach einem Kaltgetränk.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...786634,00.html
    Ein sympatischer, bescheidener junger Mann, der seinen Job richtig gemacht hat. Dem gebührt Respekt. Auch wenn ich den Afg.-Einsatz prinzipiell sehr skeptisch sehe.
    Wenn solche Männer nicht ausscheiden würden, sondern eine Offizierslaufbahn beginnen könnten, würde das den US-Marines sicher helfen, weniger abgehobene und mehr praxisbezogene Entscheidungen zu treffen.
  4. #183

    -

    Zitat von takeo_ischi Beitrag anzeigen
    Wenn solche Männer nicht ausscheiden würden, sondern eine Offizierslaufbahn beginnen könnten, würde das den US-Marines sicher helfen, weniger abgehobene und mehr praxisbezogene Entscheidungen zu treffen.
    Mal ganz davon abgesehen, dass mir keine abgehobenen oder nicht-praxisbezogenen Entscheidungen des USMC spontan einfallen (vielleicht können Sie ja aushelfen), ist es im Corps so, wie in fast allen Armeen dieser Welt: Offzierslaufbahn nur mit Abitur (oder Äquivalent), Generalslaufbahn nur mit abgeschlossenem Studium.
    Nicht jeder, der durch mutigen Einsatz einen Orden verdient erhält, eignet sich auch für das Führen militärischer Eiheiten.*
  5. #184

    .

    Zitat von PZF85J Beitrag anzeigen
    Mal ganz davon abgesehen, dass mir keine abgehobenen oder nicht-praxisbezogenen Entscheidungen des USMC spontan einfallen (vielleicht können Sie ja aushelfen), ist es im Corps so, wie in fast allen Armeen dieser Welt: Offzierslaufbahn nur mit Abitur (oder Äquivalent), Generalslaufbahn nur mit abgeschlossenem Studium.
    Nicht jeder, der durch mutigen Einsatz einen Orden verdient erhält, eignet sich auch für das Führen militärischer Eiheiten.*
    Mit abgehoben meine ich solche Entscheidungen, die über den Köpfen der Stoppelhopser mit teilweise für diese sehr schmerzhaften Folgen. Die Aktion die hier zur MoH geführt hat, zähle ich dazu. Wenn Marines jetzt schon Befehle bekommen, die gegen den Kodex 'Keiner wird zurückgelassen' verstossen halte ich das für verheerend auch für die Moral der Truppe. Es war nach Einschätzung des Praktikers vor Ort durchaus noch möglich die Kameraden zu retten. Die verkopften Westpointler sahen das wohl anders.

    Daher wäre es sinnvoll, wenn für 'Ausnahmepraktiker' ein Hintertürchen zur Offizierslaufbahn offen Stünde. Nur um nicht zu viele Entscheidungen zu treffen, die mit der Bombadierung eigener eingeschlossener Truppen enden.
  6. #185

    Fragwürdig?

    Zitat von pianoman38 Beitrag anzeigen
    Zumindest war die Bw. offenbar an dem Luftschlag gegen ca. 150 Zivilisten beteiligt. Ist das für sie nichts? 150 tote Menschen? Durch Ihre/Unsere Hand? Gehörten die alle zu den "Bösen"?
    Meines Wissens handelte es sich bei diesen "Zivilisten" um bewaffnete Kämpfer und mit diesen verbündete Plünderer. Da hält sich mein Mitleid in Grenzen; die afghanischen Frauen und Mädchen, welchen die Komplizen besagter Kämpfer zur Strafe für den Schulbesuch Säure ins Gesicht schütten, bedeutend mehr leid.

    Zitat von pianoman38 Beitrag anzeigen
    Weil wir ja die "Guten" sind?
    Im Vergleich mit den Säure-ins-Gesicht-Schüttern? Das meinen Sie hoffentlich nicht ernst.

    Zitat von pianoman38 Beitrag anzeigen
    Das erscheint mir alles sehr fragwürdig.
    "Dear Germany... Nazism taught you nothing. Instead of learning that evil must be fought, you learned that fighting is evil." (Dennis Prager)
  7. #186

    Nichts gelernt

    Zitat von genosse_74 Beitrag anzeigen
    ... das ein (wahrscheinlich mehrfacher) Mörder für seine abscheulichen Taten noch eine Medaille bekommt. Egal ob Obama oder Bush - der westliche Imperialismus ist überall gleich.

    Traurig, mir tun die MENSCHEN leid, die dieser Mörder abgeschlachtet hat.
    Ihr Nick sagt viel aus, aber haben sie zwischen zwei Parteiversammlungen mal darüber nachgedacht, wer z.B. damals die KZs von den Nazisbefreite? Die kommunistischen Russen mit den "imperialistischen" Amis, Franzosen und Briten. Für Sie sicher kaum zu ertragen, für die meisten Deutschen ein Segen.

    Wohin uns der real existierende Sozialismus/Kommunismus brachte haben wir ja reichlich erleben dürfen. Die Mörder standen an der Grenze, aber nicht auf der imperialistischen Seite.

    Die hatten nicht den Mut, den dieser GI bewiesen hat. Die ballerten sogar auf die eigenen Landsleute. Sogar auf Frauen und Kinder.

    Sie haben scheinbar nichts gelernt.
  8. #187

    Halbe Kraft.....

    Zitat von pianoman38 Beitrag anzeigen
    Sehen Sie, auch das ist eben das Irritierende an Militanten/Menschen mit Waffen: in diesem Forum das Schlechteste im Menschen zu erblicken ist m.E. maßlos übertrieben. Da habe ich schon ganz andere, schlimmst polemische Forenbeiträge gelesen -zum Thema Korruption, Kernkraft u.a. Die Diskussion.....
    ......Kommen Sie mal von Ihrem hohen Ross runter und vergleichen die Soldaten der Bundeswehr mal nicht mit Kriegsverbrechern.
    Diese Argumentation entbehrt jeder Grundlage.

    Sicherlich sind Sie ungedient und können nichtmal im Ansatz nachvollziehen, wie es den Soldaten in AFG geht und warum diese dort sind. Nicht auch Abenteuerlust, sondern weil es wirklich ihr Job ist. Sie unterstehen dem Primat der Politik und haben sich diesen Befehlen zu beugen. Genauso wie Sie sich den Aufträgen Ihres Chefs beugen müssen.

    Da Sie definitiv keine Ahnung haben, was es bedeutet Soldat zu sein, kann man auch daran erkennen, dass Sie Verantwortung für das Handeln einfordern. Diese Verantwortung hat jeder Soldat und er trägt diese auch.

    Das einzige was Sie hier zeigen, ist Ihr Unwissen.








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