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Ehrenmedaille für US-Soldat: Auf ein Bier mit Obama

Er*stürzte sich in die Schlacht, immer wieder - während seine Befehlshaber zauderten. Dutzende Kameraden rettete der US-Soldat Dakota Meyer*aus tödlicher Gefahr. Nun erhielt er von Barack Obama die Ehrenmedaille. Doch dem stillen Helden stand der Sinn*eher nach einem Kaltgetränk.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...786634,00.html
  1. #160

    Talmi of Honour

    Zitat von zulthak Beitrag anzeigen
    Dieser Mann verdient größten Respekt. Ein solcher Typus Mensch ist selten, vor allem auch in Deutschland. Ehre, Anstand und auch den Tod für sein Land in Kauf zu nehmen, sowas ist heute selten.
    Der Mann hat in einer konkreten Situation intuitiv richtig und sehr mutig gehandelt. Darauf ein Plädoyer für konservative Werte zu gründen ist absurd, denn es ist kaum anzunehmen, dass er sein Leben in diesem Fall für "sein Land" aufs Spiel gesetzt hat, sondern vielmehr für seine Kameraden. Hätte er im Sinne konservativer Ethik gehandelt hätte er seine Befehle befolgt und wäre nicht zu seinen Rettungsaktionen ausgerückt. Dafür, dass er den Mut hatte sich gegen seine Führung zu stellen und selbst sein eigenes Leben für eine menschliche Tat zu opfern bereit war bewundern wir diesen Mann heute.

    Die Bereitschaft sein Leben für "sein Land" zu opfern ist ohnehin idiotisch wenn "sein Land" nur ein vages Fantasiegebilde ist mit dem das reale Land nicht mithalten kann. Sie werden mir also hoffentlich nachsehen, dass ich gegenwärtig nicht bereit bin mein Leben für "mein" Land zu opfern.
  2. #161

    Pfeifen

    Zitat von sfb Beitrag anzeigen
    Lasst Euch von solchen Pfeifen nicht irritieren. Wenn es nach mir ginge, würde man dieses Gesindel ausbürgern.
    Na toll. Nette Gesellschaft seid ihr. Menschen mit Waffen. Demokraten? Vielleicht sollten einige von euch doch in Afghanistan bleiben -für immer.

    Quod erat demonstrantum
  3. #162

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von herr minister Beitrag anzeigen
    "Er wusste, dass er sterben muss" und hat sich trotzdem heldenhaft in den Kugelhagel begeben. What an idiot!
    Heldentum hin oder her, wenn man weiss, dass man bei einer Aktion draufgeht dann begeht man diese Aktion entweder aus Todessehnsucht oder Dummheit.
    Allem Anschein nach haben Sie weder Familie noch Freunde. Und auch nie das Band gespürt, dass sich zwischen Menschen bilden kann. Tut mir leid für Sie.

    Ich hoffe, Sie kommen nie in eine Situation, in der man Ihnen helfen müsste... und Sie sind nur umgeben von Gleichdenkenden.
  4. #163

    Das Grösste

    Zitat von Critzmow Beitrag anzeigen
    ... wieviele schlecht erzogene und bösartige Mitmenschen sich hier tummeln - IHR REDET VON UNS!!
    Dank an alle anderen!

    Grüße aus Afghanistan
    Wenn auch ich persönlich die Kampfeinsätze im Ausland ablehne, habe ich trotzdem grössten Respekt davor, dass Ihr das tut, woran Ihr glaubt; und rein sachlich betrachtet tut Ihr das verdammt gut.
    Und noch grösseren Respekt habe ich vor Menschen wie Meyer, die ihre eigene Angst überwinden, um Kameraden zu retten, die noch viel mehr Angst haben und sich nicht mehr selbst helfen können.
    Es nicht für ein "Land" zu tun, sondern einfach "jetzt hier und heute" das zu tun, was wichtig ist, ist das Grösste.
    Kommt bitte gut durch.
  5. #164

    Nichts zu erwarten

    Zitat von mutterteresa Beitrag anzeigen
    Allem Anschein nach haben Sie weder Familie noch Freunde. Und auch nie das Band gespürt, dass sich zwischen Menschen bilden kann. Tut mir leid für Sie.

    Ich hoffe, Sie kommen nie in eine Situation, in der man Ihnen helfen müsste... und Sie sind nur umgeben von Gleichdenkenden.
    Ja, sehr viele hier scheinen die Tat des Soldaten, wie immer, politisieren zu wollen.
    Das ist so überflüssig, wie es dumm ist.
    Von der Sache her bin ich absolut gegen die BW-Einsätze.
    Aber darum geht es ja gar nicht.
    Es geht um das völlig selbstlose Handeln eines Menschen, um andere Menschen zu retten, die in Not sind.
    Ich glaube, selbst wenn er aus einem brennenden Autobahntunnel mitten in Deutschland die Leute gerettet hätte, würde er mit ähnlicher Häme überzogen werden von denen, aus deren Gehirn einfach rein gar nichts Positives mehr zu erwarten ist...
  6. #165

    Titel in Not

    Zitat von graf_krolock Beitrag anzeigen
    Der Mann hat in einer konkreten Situation intuitiv richtig und sehr mutig gehandelt. Darauf ein Plädoyer für konservative Werte zu gründen ist absurd, denn es ist kaum anzunehmen, dass er sein Leben in diesem Fall für "sein Land" aufs Spiel gesetzt hat, sondern vielmehr für seine Kameraden. Hätte er im Sinne konservativer Ethik gehandelt hätte er seine Befehle befolgt und wäre nicht zu seinen Rettungsaktionen ausgerückt. Dafür, dass er den Mut hatte sich gegen seine Führung zu stellen und selbst sein eigenes Leben für eine menschliche Tat zu opfern bereit war bewundern wir diesen Mann heute.

    Die Bereitschaft sein Leben für "sein Land" zu opfern ist ohnehin idiotisch wenn "sein Land" nur ein vages Fantasiegebilde ist mit dem das reale Land nicht mithalten kann. Sie werden mir also hoffentlich nachsehen, dass ich gegenwärtig nicht bereit bin mein Leben für "mein" Land zu opfern.
    Ja, es ist durchaus erstaunlich, wie alles schnell verklärt wird, in welcher Form auch immer.
    Einfach etwas zu tun, genau dann, wenn es wichtig ist, ist eigentlich überhaupt nicht kompliziert.
    Wenn jemand es nicht tut, weil er Angst hat, ist das völlig o.k., und wenn er es tut, dann tut er es eben, und das ist gut so.
    Vielleicht tut es einfach deshalb so gut, mal solche Geschichten zu lesen, weil es ein schönes Gefühl ist zu wissen, dass es gerade in Zeiten des überbordenden Egoismus noch Menschen gibt, die ihr Leben völlig spontan und selbstlos auf´s Spiel setzen, um vielleicht morgen auch mich aus einer Not zu befreien.
  7. #166

    Ahnungsloses, dreist-dümmliches Geschwafel...

    Zitat von ratbag und Gesinnungsfreunde/innen Beitrag anzeigen
    Sorry, aber was verdammt nochmal hast du da verloren?
    Ich, einer der dich, und deine Kumpels dort mit ziemlich viel Steuergeld finanziert, hat dich da nicht hingeschickt!
    Es gibt keinen Grund warum du da bist!
    Absolut KEINEN Grund!
    Auch nicht jene, die sie euch jungen Buben einhämmern!
    Es ist erstaunlich, wie viele Lernversager, Ahnungslos-Dreiste und ZU-KURZ-DENKER sich hier mit einem Mitteilungsbedürfnis tummeln, das sich im reziproken Verhältnis zu ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten befindet.
    Weiteres hat unser Mitforist hinreichend dargelegt:

    Zitat von franks meinung Beitrag anzeigen
    Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie sie derzeit wohl genährt vor ihrem PC sitzen. Aber hätte es keine Amerikaner, Russen, Franzosen und Briten gegeben, die damals den Nazis das Zepter aus der Hand nahmen, dann würden sie hier gar nicht solchen Quatsch verbreiten können. Sie würden evtl. nie geboren sein, weil schon ihr Großvater es nicht überlebt hätte. Und glauben sie mir, jeder Soldat der beteiligten Länder hatte eine Waffe in der Hand, denn die Nazis wollten partout nicht gehen, als man sie mit Gummibärchen bewarf.

    Aber darüber nachzudenken fällt natürlich schwerer, als reflexartig mal wieder über den bösen Ami und die bösen Soldaten zu schwadronieren.
  8. #167

    Links ist wo der Daumen rechts ist

    Zitat von etiennen Beitrag anzeigen
    ... Unsinn. Ich denke nicht, dass sie so genau wissen, warum Kriege geführt werden. Zum Brunnenbohren sicherlich nicht, aber auch nicht aus "imperialistischer" Mordlust und Gier.
    Es gibt einen Grund, warum der Westen in Freiheit leben kann und sie jeden Morgen ihre Semmel beim Bäcker bekommen. Dazu gehört auch, seine Interessen durchzusetzen, unter anderem mit Gewalt. Klingt archaisch, wird aber gemacht - auch von unserer Regierung. Wer das nicht möchte muss eben eine andere Regierung wählen, dazu sind wir eine Demokratie.

    Und was Mord, Totschlag und Talibanjagd angeht:
    1. darf die Bundeswehr keine Taliban jagen, die Counterinsurgency wird vor allem von den Amerikanern betrieben.
    2. ist nicht jeder der in Afghanistan auf die ISAF schießt auch ein Taliban.
    3. hätten es die Taliban auch verdient von uns gejagt zu werden.
    und am wichtisten 4. ist das was sie tun auch nur mit (linksextremen) Parolen um sich zu werfen, was genauso verwerflich ist wie die Parolen von Heldentum und Vaterland, die sie ja zu verurteilen scheinen.

    Hochachtung vor dem tapferen Marine!
    Ich sehe keinen direkten Zusammenhang zwischen Brötchen und Krieg. Vielleicht wollen Sie mir das ja erläutern.

    Offenbar sind Sie sehr triebhaft gesteuert, weshalb Sie den Punkt anführen, dass man sein Interesse gerne mit Gewalt durchsetzen darf. Gilt dies nur für Staaten oder auch für Sie und mich? Nehmen, worauf ich Lust habe. Ihr Geld, Ihre Frau? Ich bitte Sie... Ein wenig mehr Niveau. Oder haben Sie Carl von Clausewitz auf wikipedia entdeckt?

    Welche Regierung auch immer an der Macht ist oder sein wird, wird wahrscheinlich nichts ändern. Die sind schon lange gleichgeschaltet.

    Zu Ihren ersten drei Punkten: meine Übertreibung als stilistisches Mittel war nicht genug gekennzeichnet. Wenn es ums Talibanjagen geht, fallen Ihnen da nicht noch mehr ein, die es verdient hätten? Sie mit Ihrer Doppelmoral

    Ihr letzter Punkt ist durchaus amüsant. Sie werfen einfach nur mit Phrasen durch die Gegend ohne sich - so unterstelle ich - bewusst zu sein, was Heldentum und Vaterland überhaupt für eine Bedeutung haben.

    Was Ihr armseliges RECHTS LINKS Schema angeht: bedauerlich, dass Ihr Horizont nur Schubladendenken umfasst.
  9. #168

    Wer war zuerst da, die Taliban-Mörder oder die Nato?

    Zitat von Roana Beitrag anzeigen
    In Deutschland heißt es einfacher: "Soldaten sind Mörder!" Und das mit höchstrichterlichem Segen...

    ist doch eigentlich ganz einfach: Wären die Amerikaner nicht in Afghanistan, dann gäbe es auch keine toten und verwundeten Soldaten...
    Das Zitat Kurt Tucholskys auszusprechen ist richterlich erlaubt. Das hat nichts damit zu tun, ob diese Aussage auch richtig ist. Das sind zweierlei Paar Schuhe.
    Ich schlage vor, einmal über folgenden Satz nachzudenken: „Pazifisten sind Mörder - durch Unterlassen.“
    Übrigens bin ich der Meinung, daß Tucholsky dieser Satz mit dem Wissen von nach 1945 niemals über die Lippen gekommen wäre.
    Und zu Ihrem letzen Satz könnte man ergänzend z.B. anfügen: „ … und die Taliban könnten wieder ihre Hinrichtungsfeste in Stadien feiern – den Einen zur Erbauung und Sicherung ihrer den Islam verfälschenden, mittelalterlichen Machtstrukturen und Inhalte, den Anderen zur Einschüchterung“….
  10. #169

    Angenehmer Zweck

    Zitat von denkdochmal Beitrag anzeigen
    Das Zitat Kurt Tucholskys auszusprechen ist richterlich erlaubt. Das hat nichts damit zu tun, ob diese Aussage auch richtig ist. Das sind zweierlei Paar Schuhe.
    Ich schlage vor, einmal über folgenden Satz nachzudenken: „Pazifisten sind Mörder - durch Unterlassen.“
    Übrigens bin ich der Meinung, daß Tucholsky dieser Satz mit dem Wissen von nach 1945 niemals über die Lippen gekommen wäre.
    Und zu Ihrem letzen Satz könnte man ergänzend z.B. anfügen: „ … und die Taliban könnten wieder ihre Hinrichtungsfeste in Stadien feiern – den Einen zur Erbauung und Sicherung ihrer den Islam verfälschenden, mittelalterlichen Machtstrukturen und Inhalte, den Anderen zur Einschüchterung“….
    Sehr oft ist zu erkennen, dass völlig gegensätzliche Meinungen durchaus logisch nachvollziehbar zu begründen sind.
    So hat der Mensch das Dilemma, sich einfach einer Meinung anzuschliessen und für deren "Wahrheit" zu kämpfen, oder aber doch zu erkennen, dass wenn es denn eine Wahrheit gäbe, sie wohl in der Mitte liegen müsste.
    Aber zumindest dient das Ereifern über die Meinung des anderen dem angenehmen Zweck, in jenem Moment nicht über das eigene Tun nachdenken zu müssen.








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