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Ehemaliger Truppenübungsplatz Münsingen: Natur mit Blindgängern

Martin CyrisFrüher schossen hier die Panzer, heute schießen nur noch Pflanzen aus dem Boden: Auf dem riesigen Areal des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen hat sich ein einmaliges Naturgebiet entwickelt. Wer jedoch von den Wegen abweicht, riskiert sein Leben.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...855923,00.html
  1. #40

    ein echter Kenner

    Zitat von tueftler Beitrag anzeigen
    Richtig, es gibt Bereiche, die man besser nicht betritt. Tatsache ist auch, dass weite Bereiche und Wege gesperrt sind, auf denen dieses Risiko nicht besteht. ...
    Das Schöne an der schwäbischen Alb war immer schon, daß die ökonomische Nutzung sehr stark reduziert war, zum Teil wegen der steilen Abhänge, zum Teil wegen der dünnen Krume. Die ganze Alb ist ein Biotop, hin und wieder ein paar Schafe dazwischen.

    Die unheilige Allianz zwischen Jägern, Förstern und Naturschützern ist allbekannt. Es ist ähnlich wie Pech und Schwefel.

    Aber mal was anders. Meinen Ihro Hoheit Sysope nicht auch, daß sich die Jungredakteure aus dem Forum raushalten sollten ? Man könnte doch Sorge tragen, daß sie sich erst wieder nach ihrem Hauptschulabschluß einmischen. Oder alternativ bei meinen Antworten die Zensurbemühungen etwas lockern.
  2. #41

    Frage:

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    In Wuppertal gab es auch mal einen Truppenübungsplatz. Dazu zwanzig Kasernen, mit zahlreichen englischen und belgischen Einheiten. Und natürlich Panzern (ich habe selbst mal eine Werkstatt saniert).
    Woher nehmen (nahmen) sie denn die "zwanzig Kasernen" in Wuppertal? Ich komme auf ganze vier aus den 1930er Jahren, die ab Mai 1957 (ehem. Sagan-Kaserne bzw. Anglesey/Manchester Barracks) nach und nach von den Briten der Bundeswehr übergeben wurden. Dazu kam noch eine StOV.

    Und der Scharpenacken war kein Truppenübungsplatz (TrÜbPl), sondern lediglich ein Standortübungsplatz (StOÜbPl), was hinsichtlich der zulässigen Verwendung scharfer Munition im vorliegenden Falle ein kleiner Unterschied ist.
  3. #42

    o wie gut, daß niemand weiß

    Zitat von hydrocotyle Beitrag anzeigen
    Woher nehmen (nahmen) sie denn die "zwanzig Kasernen" in Wuppertal? Ich komme auf ganze vier aus den 1930er Jahren, die ab Mai 1957 (ehem. Sagan-Kaserne bzw. Anglesey/Manchester Barracks) nach und nach von den Briten der Bundeswehr übergeben wurden. Dazu kam noch eine StOV.
    In der Ilse – Meitner Straße stehen fünf Kasernen, bis heute erhalten, das Gelände gegenüber, westlich vom Freudenberg verfügt wenigstens über vier Kasernen und vier weitere größere Bauten, die heute allesamt von der Hochschule benutzt werden. An der Parkstraße gab es zwei Ansammlungen von Kasernen, am Lichtscheid waren es fünf, davon sind drei abgerissen, zwei werden gerade saniert, zuzüglich einer Reihe niedriger aber ausgedehnter Dienstgebäude, je nach Zählweise sieben oder acht, mittlerweile alle geschleift. Die zweite Anlage weiter östlich am Sportplatz hatte vier große Kasernen und ähnlich viele Nebengebäude, und wurde eingeebnet, um Platz zu schaffen für ein Jugendgefängnis, Justizvollzugsschule und Bereitschaftspolizei. Die Standortverwaltung war noch östlicher, auch ein ziemlicher Komplex.

    Beim Scharpenacken ging es nur um das Betretungsverbot. In den letzten 35 Jahren war das Gebiet immer zugänglich. Und das haben alle gemacht, obwohl es streng verboten war. Und keiner hat einen Zaun hingestellt. In Münsingen identisch gleich.
  4. #43

    mal ganz einfach

    Gesetzt den Fall, ich würde quer durch die Landschaft latschen, und das darf ich, und zwar ausdrücklich, und ich hätte das wahnsinnige Pech, an keinem dieser total verblödeten Schilder vorbeizukommen, wäre es möglich, daß ich den ganzen Schießplatz quere, ohne gewarnt zu werden. Natürlich habe ich begriffen, daß ich dann schon mehrfach tot wäre, oder besser gesagt tot sein müßte. Wäre ich wirklich tot, hätten die Behörden ein echtes Problem.

    Es ist alles ganz einfach. Dieser Affenzirkus ist Schall und Rauch. Das nimmt verdammte Ausmaße an in letzter Zeit. Irgendwie mit roten Fahnen herumwedeln und "Gefahr" schreien nutzt sich verdammt schnell ab. In diesem Fall schon vor zig Jahren. Viel Lärm um nichts.
  5. #44

    Tja ... (Teil 1)

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    In der Ilse – Meitner Straße stehen fünf Kasernen, (...)
    ... ein Tiger macht noch keinen Dschungel, ein Baum noch keinen Wald, und ein einzelner Block noch keine Kaserne.
    An der Lise-Meitner-Str. steht/stand die Sagan-Kaserne (ex Manchester Barracks, ex Anglesey Barracks, ex Sagan-Kaserne). Dies war die von mir o.a. erste Kaserne, welche in Wuppertal im Mai 1957 wieder von der Bundeswehr (unter dem ursprünglichen Namen) übernommen wurde. Derzeitige Nutzung ist ein Entwicklungs- und Technologiezentrum.
    Es gab in Wuppertal stehts nur vier Kasernen - nämlich Generaloberst-Hoepner- (ex Saarburg), Sagan-, Colmar-, sowie Generaloberst-Hoepner-Kaserne (ex Diedenhofen inkl. Villa Braus als OffzKasino) - eine StOV (zwischenzeitlich mal neu errichtet), ein StOÜbPl, eine (damals wenig bekannte) Standortmunitionsniederlage (StOMunNdl), sowie einen in den letzten Standortjahren kaum oder nicht mehr genutzten Langwaffenschießstand (Kastenberg/Erbschlö).
    Zu Zeiten der Wehrmacht gab es noch einen Divisionsstab am Boltenberg.
    Merke: Nicht jeder Block, Munbunker, nicht jedes Dienstgebäude, nicht jede Fahrzeughalle und Telefonzelle ist eine eigenständige Kaserne.

    #17:
    Man darf wohl annehmen, daß die Bundeswehr ihre Blindgänger erstens registriert hat und zweitens eingesammelt.
    Mal überlegt, dass erstens direkt nach Mai 1945 jede Menge Munition "unsachgemäß" in der Botanik entsorgt wurde, und dass zweitens vor Gründung der Bundeswehr dort Besatzungstruppen oft recht sorglos übten?
    #17:
    (...) kann man reihenweise Industrieanlagen bestaunen, die einmal der Kohleförderung, der Stahlerzeugung oder –verarbeitung dienten. (...) die Zaunanlagen drumrum sind zumeist zerfallen, die Baulichkeiten einsturzgefährdet. Auch aufgelassene Steinbrüche stehen einfach so in der Gegend rum, ganz ohne Absicherungen oder Verbotstafeln, (...)
    Klar, und deswegen gibt es nach jedem zweiten Unfall auf solchen Grundstücken/Liegenschaften/etc. auch Schadensersatzprozesse gegen den Eigentümer/Nutzer/Betreiber wg. mangelnder Verkehrssicherungspflicht etc. . Das ist eine Analogie zu nicht gesicherten Gartenteichen auf Nachbargrundstücken falls wieder Kinder Flachköpper üben, nicht chaotensicheren Baustellenabsperrungen, nicht krümelfreien Gehwegen bei Schnee für die Stöckelschuhfraktion und nicht gesperrten Waldwegen nach Sturm, wenn jemand dann jammernd seinen neuen Mittelscheitel begutachtet weil er den Ast nicht hörte.
    Kommt also der Eigentümer/Nutzer/Beauftragte seiner Verkehrsicherungspflicht nach, ist es Leuten wie ihnen auch wieder nicht recht.
    Ich empfehle ihnen mal die Lektüre einschlägiger Urteile zum § 823 BGB.
  6. #45

    Tja ... (Teil 2)

    #26:
    Die Kampfmittel sind längst beseitigt.
    Nun, sie müssen es ja wissen. Man kann sich also dann auf sie berufen.

    #34:
    Bis zu fünf Stacheldrähte bis 1,80 m Höhe um eine Obstwiese wären dort absolut undenkbar.
    Die wurden erst notwendig als renitente Südländer meinten, ihre Tippelschrittchen vom Trotzköpfchen lenken zu lassen.

    #42:
    Beim Scharpenacken ging es nur um das Betretungsverbot. In den letzten 35 Jahren war das Gebiet immer zugänglich. Und das haben alle gemacht, obwohl es streng verboten war.
    Jaja, das haben alle gemacht ... Nein, das Gebiet war nicht "immer zugänglich". Regelmäßig mussten bei größeren Übungen auf dem StOÜbPl Posten aufgestellt (gemäß UZwGBw) und unbefugte Primaten aus der Botanik gepflückt werden.
    Und da die Bundeswehr die Garnison aufgegeben hat gibt es halt jetzt Zäune (s.o.), zumal wir hier von einem Areal am randwärtigen Stadtgebiet einer Großstadt reden und nicht von einem ehemaligen TrÜbPl im Nirgendwo.

    #43:
    Gesetzt den Fall, ich würde quer durch die Landschaft latschen, und das darf ich, (...). Wäre ich wirklich tot, hätten die Behörden ein echtes Problem.
    Was denn nun? Aufgelassene Industriebrachen, unsinnige Zäune, "südländisches Betretungsrecht seit dem Mittelalter", Behörden die dann ein "echtes Problem" haben ...
    Ich empfehle nochmals die Lektüre des § 823 BGB nebst Kommentaren, speziell zum Hinweis "Unbefugten ist der Zutritt verboten". Um die Sachlage dann ein wenig problematischer zu gestalten, seien ihnen als Anschlussliteratur die "Gesetzliche Regelungen zur Verkehrssicherungspflicht im Wald" ans Herz gelegt.

    #17: Die Behördenseele ist unergründbar.
    #20: Meinen Ihro Hoheit Sysope nicht auch, daß sich die Jungredakteure aus dem Forum raushalten sollten ? Man könnte doch Sorge tragen, daß sie sich erst wieder nach ihrem Hauptschulabschluß einmischen. Oder alternativ bei meinen Antworten die Zensurbemühungen etwas lockern.
    #43: Dieser Affenzirkus ist Schall und Rauch. Viel Lärm um nichts.
    #43: Wäre ich wirklich tot, hätten die Behörden ein echtes Problem.
    Fazit:
    Wenn Piktogramme nicht mehr helfen, bleiben nur noch Zäune oder die Anwartschaft auf einen Darwin Award.
    In ihrem Falle bleibt der Eindruck, dass es Personen gibt, vor deren (Alters)renitenz nicht nur Dritte, sondern auch sie selber geschützt werden müssen.
    Ich empfehle ihnen einen mal einen Ausflug in die Wahner Heide:
    http://www.troisdorf.de/MediaLibrary...recht/3-17.pdf

    Ansonsten:
    Mal einen Wandertag an der Westküste einlegen. Temporär erscheint dort nahezu barrierefreies (sieht man von neckischen Prielen ab), zaunloses Land (in Fachkreisen "Watt" genannt) ohne größere Munitionsbelastung, dafür aber mit einem, je nach Kreis, mehr oder minder ausgeprägtem Betretungsverbot ohne sachkundigen Führer. Also doch ein echter Anreiz für sie. Die DGzRS freut sich immer darauf, Wanderer von der Sandbank zu picken, bei denen die Evolution zum Seehund nicht schnell genug mit dem auflaufenden Wasser einsetzte.
  7. #46

    Belanglosigkeiten I - Wupperwatt

    Zitat von hydrocotyle Beitrag anzeigen
    Merke: Nicht jeder Block, Munbunker, nicht jedes Dienstgebäude, nicht jede Fahrzeughalle und Telefonzelle ist eine eigenständige Kaserne.
    Die von Ihnen genannten Kasernennamen bezeichneten Gruppen von Kasernen unter einem Kommando. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind Kasernen größere mehrgeschossige Gebäude. Und wenn da zwei stehen sind das meist auch zwei.

    Wenn Sie das anders definieren wollen dürfen Sie das. Korinthenkacken ist mehr was für Fans. Oder Berufene.

    Zitat von hydrocotyle Beitrag anzeigen
    Mal überlegt, dass erstens direkt nach Mai 1945 jede Menge Munition "unsachgemäß" in der Botanik entsorgt wurde, und dass zweitens vor Gründung der Bundeswehr dort Besatzungs-truppen oft recht sorglos übten?
    Das ist ja ganz furchtbar. Und das hat uns keiner erzählt. Und überall ?

    Zitat von hydrocotyle Beitrag anzeigen
    Klar, und deswegen gibt es nach jedem zweiten Unfall auf solchen Grundstük-ken/Liegenschaften/etc. auch Schadensersatzprozesse gegen den Eigentü-mer/Nutzer/Betreiber wg. mangelnder Verkehrssicherungspflicht etc. .
    Scheint aber so gar nicht zu Folgen zu führen. Wenn da ein Absturz ist, wird man wohl erwarten können, daß ein Mensch das bemerkt. Man hört sogar davon, daß Menschen im Gebirge wandern. Ich habe schon Leute an Kaimauern vorbeigehen sehen. Oder einen Meter vom Gleis entfernt rumstehen. Verantwortungsloses Pack. Die Gebirgsbesitzer sind aber keineswegs besser.

    Zitat von hydrocotyle Beitrag anzeigen
    Kommt also der Eigentümer/Nutzer/Beauftragte seiner Ver-kehrsicherungspflicht nach, ist es Leuten wie ihnen auch wieder nicht recht.
    Sie werden das kaum ermessen können, was mir nicht recht ist. Also lassen Sie diese persönlichen Anspielungen.

    Zitat von hydrocotyle Beitrag anzeigen
    Nun, sie müssen es ja wissen. Man kann sich also dann auf sie berufen.
    Sie glauben doch nicht, daß die Bundeswehr ihre Soldaten auf ein Gelände gelassen hätte, wo gefährliches Zeug rumliegt. Oder sind Sie von Natur aus so gnadenlos naiv ?

    Zitat von hydrocotyle Beitrag anzeigen
    Die wurden erst notwendig als renitente Südländer meinten, ihre Tippelschrittchen vom Trotzköpfchen lenken zu lassen.
    Mögen der der Herr keine Südländer ? Ich steige da drüber oder durch. Und ich darf das auch. Und wenn so ein Granatendepp von Bauer mit seinem Schießgewehr herumfuchtelt und brüllt, wird es sehr gefährlich, wenn ich ihn auslache. Für sein Herz, was diese Aufregung nicht gewohnt ist. Zum Glück weiß das Arschloch, daß er nicht schießen darf. Der kann mich nicht mal anzeigen, weil er dann nochmal ausgelacht wird, und zwar von Amts wegen. Und das weiß der kleine Ignorant genau.

    Die Stacheldrahtmanie der Bergischen ist absolut ungesetzlich, und nicht mal verständlich, wenn man annimmt, daß die Leute früher sehr arm waren. Das waren die auf der Alb nämlich auch. Auf der ganzen Alb dürfte es weniger Zäune geben als auf dem Stadtgebiet von Wuppertal, vor allem keine unbegründbaren.
  8. #47

    Belanglosigkeiten II – Wahn und Watt

    Zitat von hydrocotyle Beitrag anzeigen
    Und da die Bundeswehr die Garnison aufgegeben hat gibt es halt jetzt Zäune (s.o.),
    Zwingende Logik oder was ? Die Zäune gibt es nicht, weil die Bundeswehr das Gelände aufgegeben hat, sondern weil die Stadtverwaltung Wuppertal Kriechtiere, Bodenbrüter (Vögel) und Schafe vor diesen gräßlichen Einwohnern der Stadt Wuppertal schützen will. Vermutlich hat sie aber andere Pläne.

    Zitat von hydrocotyle Beitrag anzeigen
    Fazit:
    Wenn Piktogramme nicht mehr helfen, bleiben nur noch Zäune oder die Anwartschaft auf einen Darwin Award.
    In ihrem Falle bleibt der Eindruck, dass es Personen gibt, vor deren (Alters)renitenz nicht nur Dritte, sondern auch sie selber geschützt werden müssen.
    Entweder liegt da was, dann muß es weg oder ein Zaun drum. Oder da liegt nix, und dann darf da jeder hin. Das ist einfach und das ist logisch. Sie müssen das nicht verstehen, absolut nicht erforderlich. Außer Sie sind Jäger und jagen dort und meinen irgendwelche Privilegien zu haben. Da können Schwaben und Bayern sehr eigentümlich werden. Hessen und Pfälzer auch. Die haben es nicht mit Zäunen. Und da gibt es auch keine Wege, die plötzlich aufhören.

    Zitat von hydrocotyle Beitrag anzeigen
    Ich empfehle ihnen einen mal einen Ausflug in die Wahner Heide:
    Stadt Troisdorf | Ressource nicht gefunden
    Da weigert sich mein Rechner. Aber ich habe was Anderes zur Wahner Heide:

    „Militärische Übungen mit Panzer- und sonstigen Fahrzeugen führten einerseits dazu, dass der Ausdehnung der Wald- und Buschfläche entgegengewirkt wurde, eine im Naturschutzsinne durchaus nützliche Maßnahme. Andererseits war damit aber auch vielfach der Verlust wertvoller Biotope verbunden.“

    Zitat von hydrocotyle Beitrag anzeigen
    Die DGzRS freut sich immer darauf, Wanderer von der Sandbank zu picken, bei denen die Evolution zum Seehund nicht schnell genug mit dem auflaufenden Wasser einsetzte.
    Ein bißchen schwer, den Zusammenhang zu begreifen, aber es hilft enorm, wenn man Ihre anderen Ausführungen gelesen hat. Die Diagnose ist ziemlich eindeutig. Und Watt ist scheißlangweilig. Am Atlantik mache ich das manchmal der Kinder wegen. Und da gibt es keine Verbote. Und auch keine Führer. Es soll aber Tidenkalender geben. Man kann auch einfach aufs Meer gucken und sich die Zeiten merken. Ich weiß, daß Sie mich für einen Idioten halten. Das sollten Sie weiterhin tun. Sonst müßten Sie noch anfangen zu denken, und das wollen wir doch alle nicht, Herr Oberfeldwebel.
  9. #48

    Zum Mitlesen (Teil 1):

    Die von Ihnen genannten Kasernennamen bezeichneten Gruppen von Kasernen unter einem Kommando. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind Kasernen größere mehrgeschossige Gebäude. Und wenn da zwei stehen sind das meist auch zwei.
    Nö, im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter "Kaserne" eine Anlage oder einen Komplex, egal aus welchem Jahrhundert oder Sprachraum die urspr. Bedeutung kommt. Sonst hießen die einzelnen, sich auf dem "Kasernengelände" befindlichen Bauten jeweils schlicht "Kaserne" und nicht Baracken, Blöcke, Schleppdächer und Telefonzellen. Außerdem würden dann wohl langsam die Traditionsnamen für ihre sog. Kasernen ausgehen. Auch wenn der Duden beide Bedeutungen zulässt: Nennen sie mir doch bitte mal ein Beispiel für ihre Definition ihrer sog. "Zwei Blöcke = Zwei Kasernen" ...
    (a)Wenn Sie das anders definieren wollen dürfen Sie das.
    (b) Korinthenkacken ist mehr was für Fans. Oder Berufene.
    (a) Zu gütig.
    (b) Expertenurteil?
    Das ist ja ganz furchtbar. Und das hat uns keiner erzählt. Und überall ?
    Lesen und verstehen ist nicht ihre Stärke, oder? Von "überall" ist nicht die Rede, nur bezogen auf die ausgewiesenen Flächen mit Munitionsaltlasten. Und die befinden sich nicht nur auf ehem. militärischen Liegenschaften. Z.B. auf See ehem. Notabwurfszonen und Versenkungspositionen. Aber da ihnen das augenscheinlich bisher keiner erzählt hat, wurde es hiermit nachgeholt. Die Lageeinschätzung ("furchtbar") überlasse ich aber ihnen.
    Scheint aber so gar nicht zu Folgen zu führen. Wenn da ein Absturz ist, wird man wohl erwarten können, daß ein Mensch das bemerkt. (...) Ich habe schon Leute an Kaimauern vorbeigehen sehen. Oder einen Meter vom Gleis entfernt rumstehen. Verantwortungsloses Pack. Die Gebirgsbesitzer sind aber keineswegs besser.
    Hm, also von Industriebrachen jetzt ins Gebirge ...
    Rechtlich völlig unterschiedliche Bewertungsgrundlagen hinsichtlich Eigentum, Ingerenz, Verkehrssicherungspflicht, (beruflicher) Tätigkeit, Gefahrerkennungsvermögen, sowie die den vorgenannten Gründen entgegenstehende Vertrauenserwartung.
    Zuvor muss eine Gefahrenquelle geschaffen und/oder unterhalten werden. Verklagen sie also im Gebirge das Universum oder den Gott, an welchen sie glauben.
    Kaimauer: Promenade oder gewerbliches Hafengebiet, rechtlich völlig unterschiedlich. Siehe aktuelle Problematik über den Unfall am Geländer der Düsseldorfer Rheinuferpromenade.
    Sie werden das kaum ermessen können, was mir nicht recht ist. Also lassen Sie diese persönlichen Anspielungen.
    Ich möchte darauf mal so antworten:
    Lesen sie ihre eigenen Beiträge eigentlich nochmal, wenn der Kopf wieder von der Tastatur hochkommt?
    Von albert schulz:
    "amtlicher Beschiß", "Noch so ein Witzbold", "Sympathisanten der Tierschießerei", "blitzschnelle Auffassungsgabe", "Man könnte doch Sorge tragen, daß sie sich erst wieder nach ihrem Hauptschulabschluß einmischen", "Affenzirkus ist Schall und Rauch", "Korinthenkacken ", "Oder sind Sie von Natur aus so gnadenlos naiv", "Granatendepp von Bauer", "weiß das Arschloch", "der kleine Ignorant" ...
  10. #49

    Zum Mitlesen (Teil 2):

    Die Stacheldrahtmanie der Bergischen ist absolut ungesetzlich.
    Haben sie einen Beleg dafür? Die aktuelle "Stacheldrahtmanie der Bergischen" kann ich nicht beurteilen, bin nur auftragsbezogen in der Gegend. Wir wohnen recht nah an der See, unser Grundstück ist auch frei von Stacheldraht, und auf Strandrecht und -raub verzichten wir auch ganz freiwillig. Allerdings gibt es Bestrebungen, es gegen Südländer wieder anzuwenden.
    Ich steige da drüber oder durch. Und ich darf das auch. Und wenn so ein Granatendepp von Bauer mit seinem Schießgewehr herumfuchtelt und brüllt, wird es sehr gefährlich, wenn ich ihn auslache. (...) Der kann mich nicht mal anzeigen, weil er dann nochmal ausgelacht wird, und zwar von Amts wegen.
    Darf er, auch wenn es ihnen nicht gefällt oder sie es nicht verstehen können/wollen: § 114 OWiG - ergibt sich aus § 3 UZwGBw.
    Die Zäune gibt es nicht, weil die Bundeswehr das Gelände aufgegeben hat, sondern weil die Stadtverwaltung Wuppertal Kriechtiere, Bodenbrüter (Vögel) und Schafe vor diesen gräßlichen Einwohnern der Stadt Wuppertal schützen will. Vermutlich hat sie aber andere Pläne.
    Freuen sie sich doch, dass sie zumindest in Wuppertal schon stadtbekannt sind. Es handelt sich wahrscheinlich um ein "lex albert schulz". Wenn es dort alles so grausam und ungesetzlich ist, warum wohnen sie anscheinend noch dort?
    (a) Entweder liegt da was, dann muß es weg oder ein Zaun drum. (...).
    (b) Außer Sie sind Jäger und jagen dort und meinen irgendwelche Privilegien zu haben.
    (a) Der kaum zu leistende finanzielle Aufwand sowie der zu erwartende Flurschaden wurden im Forum bereits angesprochen. Bei längeren Wörtern kann man sich helfen lassen.
    (b) Tja, ich habe tatsächlich "Privilegien" (falls sie bestimmte, gebietsbezogene Betretungsgenehmigungen meinen, die sich aber nicht außerhalb geltender Gesetze bewegen und daher keine "Privilegien" sind), bin aber kein Jäger, Forstarbeiter und trage dabei auch keine Uniform ... und nun?
    Da weigert sich mein Rechner.
    http://www.troisdorf.de/MediaLibrary/Content/System/Ortsrecht/3-17.pdf
    (a)Ich weiß, daß Sie mich für einen Idioten halten. Das sollten Sie weiterhin tun.
    (b)Sonst müßten Sie noch anfangen zu denken, und das wollen wir doch alle nicht, Herr Oberfeldwebel.
    (a) Keinesfalls für einen Idioten, eher für den Prototypen eines mittelalterlich behafteten, renitenten Prozesshansels, welcher die Gültigkeit der Gesetze für seine eigene Position als hinfällig betrachtet, sein eigenes Grundstück aber stärker als den Westwall sichert. Aber ich werde bemüht sein, ihre Aufforderung zu beherzigen.
    (b)Reden "wir" von uns schon im Pluralis Majestatis? Passt zu Ihrer mittelalterlichen Sichtweise. Zum OFw: Weit, weit daneben ...








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