Ehemaliger Nationalspieler: Fußball-Idol Helmut Haller ist tot

DPAHelmut Haller ist tot. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler hatte an drei WM-Turnieren teilgenommen. Haller hatte in den letzten Jahren an Demenz und Parkinson gelitten. Er wurde 73 Jahre alt.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-860843.html
  1. #1

    Helmut Haller:

    mit Franz Beckenbauer und Wolfgang Overath bei der WM 1966 in England das wohl kreativste Mittelfeld der deutschen Nationalmannschaft aller Zeiten.
  2. #2

    Rip

    Er war mein Jugendidol!
  3. #3

    Der Ball

    Einzigartig, das Ein Spieler sich den Ball unter den Arm klemmt und als " Souvernier" unbemerkt mit nach Hause nimmt. So geschehen nach dem Endspiel 1966 in England.
    Helmut Haller hat den Ball viele Jahre später wieder zurück gegeben.
    Eine tolle Szene!
  4. #4

    Grandioser Fussballer. Auch nach seiner Rückkehr nach Deutschland, als er schon ein klein wenig untersetzt war, war er noch wundervoll anzusehen. Zog 1973 eine Weltrekordkulisse für Zweitligaspiele von knapp 100.000 ins Münchner Olympiastadion an. Darüber hinaus ein ungemein sympathischer Mensch.
  5. #5

    Ciao, Helmut!

    Mein erster Lieblingsfußballer. 1966, mit 8 Jahren, alles noch in schwarzweiß.

    Mach's gut da oben!
  6. #6

    WM 1966 - ein Traummittelfeld

    Zitat von juppi-o Beitrag anzeigen
    mit Franz Beckenbauer und Wolfgang Overath bei der WM 1966 in England das wohl kreativste Mittelfeld der deutschen Nationalmannschaft aller Zeiten.

    Die WM 66 in England war meine erste WM, die ich als kleiner Junge am Schwarz-Weiß-TV bewusst miterlebte.

    Die blutjungen Beckenbauer und Overath und der "Italiener" Haller spielten damals so traumhaft, dass selbst die kritische Zeitschrift "L´Equipe" vom besten Mittelfeld des Turniers sprach.

    Hallers Tore, sechs an der Zahl in fünf Spielen, waren grandios, gegen die Schweiz und gegen Uruguay waren es Alleingänge über fast das ganze Spielfeld.

    Meine Bewunderung hatte er schon deshalb, da er es wagte, aus der Augsburger Provinz nach Italien zu gehen. Ein Uwe Seeler bleib damals lieber zu Hause.


    Auch das Tor gegen England als verkappter Rechtsaußen gelang ihm ein Tor, allerdings hätte Schön damals ihn besser im Mittelfeld spielen lassen sollen. Möglicherweise hätte man dann das Endspiel gewonnen.

    Allerdings war nach der WM 1966 spielerisch sein Zenit überschritten. Bei der WM 1970 kam er nur noch eine Halbzeit zum Zuge. Es waren Konditionsprobleme und Verletzungen im Vorfeld der WM.

    Aufhorchen ließ noch einmal die Saison 73/74 beim FC Augsburg, als der Club mit Haller Regionalligameister (2. Liga damals) wurde.

    Haller war ein gradioser Techniker im Mittelfeld, den es heute so gar nicht mehr gibt.
  7. #7

    Hat Ehrung verdient

    Hoffentlich hat der DFB Ehre im Leib und lässt unsere Jungs eines der nächsten Spiele mit Trauerflor antreten.
  8. #8

    Warum eigentlich immer geschockt?

    Mit 73 kann man durchaus sterben. Der Tod gehört doch zum Leben, wir sterben doch alle einmal...
    Geschockt ist man, wenn jemand mit 18 in einem Unfall stirbt. Oder wie ein Bekannter von mir mit 16, vom Traktor gefallen auf den Kopf, tot.
  9. #9

    Unvergessen

    Das Endspiel in Wembley bleibt unvergessen. Danke, Helmut Haller und RIP!