Forum


 

Ehemalige Piraten-Geschäftsführerin: Weisband will E-Book ohne Kopierschutz veröffent

dapdDie digitale Version von Marina Weisbands Buch soll ohne Kopierschutz im Internet erhältlich sein. Dafür verzichtet die frühere Geschäftsführerin der Piratenpartei nach SPIEGEL-Informationen sogar auf einen Teil ihres Honorars - und geht damit einen anderen Weg als eine Parteikollegin.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...857489,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die digitale Version von Marina Weisbands Buch soll ohne Kopierschutz im Internet erhältlich sein. Dafür verzichtet die frühere Geschäftsführerin der Piratenpartei nach SPIEGEL-Informationen sogar auf einen Teil ihres Honorars - und geht damit einen anderen Weg als eine Parteikollegin.

    Marina Weisband will E-Book ohne Kopierschutz zugänglich machen - SPIEGEL ONLINE
    schon besser.

    Aber eben nur eine Lösung, wenn man anderweitig ausreichende Einkünfte hat, oder zumindest sicher ist, die jederzeit wieder generieren zu können.

    Der Autor, der eine Familie ernähren muß, kann sich solche Großherzigkeit nicht leisten.
  2. #2

    Eine tolle Idee. Mal schauen was daraus wird
  3. #3

    Nein Ja

    Zitat von kein Ideologe Beitrag anzeigen
    Der Autor, der eine Familie ernähren muß, kann sich solche Großherzigkeit nicht leisten.
    Dann sollte dieser Autor sich einen Beruf suchen für den er besser geeignet ist.
  4. #4

    Zitat von kein Ideologe Beitrag anzeigen
    Der Autor, der eine Familie ernähren muß, kann sich solche Großherzigkeit nicht leisten.
    Um sich ihre Glaubwürdigkeit zurückzukaufen, sollten die Piraten eine Spendenaktion für Künstler starten. Eine Zahlung in Höhe des zehnfachen Vorschusses, das Frau Schramm ging, sollte angemessen sein. Natürlich an die GEMA - es soll ja schließlich wehtun. Da können die Piraten ja mal beweisen, wie gut die freiwillige Entgütung funktioniert...
  5. #5

    Zitat von kein Ideologe Beitrag anzeigen
    schon besser.

    Aber eben nur eine Lösung, wenn man anderweitig ausreichende Einkünfte hat, oder zumindest sicher ist, die jederzeit wieder generieren zu können.
    So ist das halt. Mit dem Vertrauenssystem kann man sich sehr leicht auf die Nase legen. Es hat zwar schon funktioniert, aber nie uneingeschränkt. Manche Bands haben so Geld gemacht - das waren aber keine Nobodys die niemand kennt, sondern solche, die schon mit zahllosen (konventionell vermarkteten) Alben Geld gemacht hatten.
    Für die breite, halb-anynome Masse der kleineren Kunstschaffenden ist das aber keine Option. Wenn die auf die Großzügigkeit der Leute vertrauen, dann verhungern sie.
  6. #6

    nicht lesen ;)

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    So ist das halt. Mit dem Vertrauenssystem kann man sich sehr leicht auf die Nase legen. Es hat zwar schon funktioniert, aber nie uneingeschränkt. Manche Bands haben so Geld gemacht - das waren aber keine Nobodys die niemand kennt, sondern solche, die schon mit zahllosen (konventionell vermarkteten) Alben Geld gemacht hatten.
    Für die breite, halb-anynome Masse der kleineren Kunstschaffenden ist das aber keine Option. Wenn die auf die Großzügigkeit der Leute vertrauen, dann verhungern sie.
    Liegt wohl eher daran, dass die meisten "Künstler" ihrem eigenen Können zu viel Vertrauen schenken. Die meisten Künstler sind nämlich keine Genies sondern nur trauriger Durchschnitt und machen sich selbst was vor.
  7. #7

    34545345

    Zitat von danido Beitrag anzeigen
    Liegt wohl eher daran, dass die meisten "Künstler" ihrem eigenen Können zu viel Vertrauen schenken. Die meisten Künstler sind nämlich keine Genies sondern nur trauriger Durchschnitt und machen sich selbst was vor.
    Ja, wäre ist doch eine tolle Idee, daß man dafür halt was bezahlt. Die einfachste Methode die -im Auge des Rezipienten- Qualität zu bemessen.
  8. #8

    Wahrhaftig, alle Achtung!

    Eine wahrhaftig konsequente Entscheidung, die ihre Glaubwürdigkeit untermauert. Sie hat den Willen, Worten Taten folgen zu lassen, die im Einklang mit ihrer politischen Einstellung stehen. BRAVO!
  9. #9

    An alle, die meinen

    ... wie haben die Autoren früher gelebt? Oder sogar noch viel früher? Ein Buch herauszubringen oder ein Album aufzunehmen war noch nie Garant für einen Geldsegen - und das sollte er auch nicht sein. Das, was gut ist, sollte gekauft werden, weil die Leute diese Menschen unterstützen wollen.
    Regt mich immer wieder auf wenn Leute kommen "wie sollen die armen Autoren ihre Familie ernähren" blablabla. Ordentlicher Beruf und Autor/Künstler in der Freizeit. Wird das Gemälde/Buch oder andere künstlerische Schöpfungen dann bekannt, berühmt usw., kann der Autor dann auf seine selbigen Tätigkeiten als Hauptberuf umsiedeln (wie z.B. die Autorin von Harry Potter).

    Klar muss man Piraterie entgegen wirken. Wenn Leute ihre Werke verkaufen wollen, dann sollen sie das. Aber wenn ich dann sehe, dass ganze Familien durch Abmahnungen und mehr in den Ruin getrieben werden, nur weil die Kinder ein paar Lieder/Filme/Bücher heruntergeladen haben - dann sehe ich in dem Kontext kein Problem, wenn die Künstler ebenso hungern. Ungerecht? Und ob! Aber dann werden wir vielleicht nicht mehr mit dem Mist aus DSDS, Popstars usw. konfrontiert, sondern mit Qualitätswaren, für die Menschen Geld ausgeben wollen, weil sie sie gut finden - und nicht, um einfach mal "reinzuhören". Im Radio werden meist auch nur 2 oder 3 der Lieder von einem Album gespielt - und bei Film- und Spiele-Soundtracks sieht es noch düsterer aus. Auch Youtube ist Grauzone und die GEMA und andere Akteure veranlassen andauernd, dass Lieder gesperrt werden. Abgaben zahle ich aber trotzdem - warum also Scham haben sich die Sachen zu holen? :/








TOP



TOP