Europas Landwirte machen wegen der Ehec-Epidemie*hohe Verluste. Die EU will den gebeutelten Bauern nun mehr helfen als ursprünglich geplant. Sie stockt ihren Rettungsfonds um 60 Millionen Euro auf. Den Betroffenen dürfte das noch immer nicht reichen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...767475,00.html
Das erinnert fatal an die Weltwirtschaftskrise, wo die Verursacher, die Banken, auch von allen Seiten als Belohnung unser Steuergeld nachgeschmissen bekommen haben - die Wahrscheinlichkeit dass das ganze auf einen Bauernbetrieb zurückzuführen ist, ist ja nicht eben klein.
Und der Gemüsehändler, der auch nix mehr verdient, der kriegt natürlich kein Geld - ist ja nicht "Systemrelevant", bzw hat keine Lobby...
Widerlich.
Die Bauern jammern immer, jedes Jahr, und jedes Jahr bekommen sie Kohle vom Staat.
Wenn sich Landwirtschaft in D nicht mehr rentiert, muss eben ausgelagert werden.
so eine Rendite haben spanische Bauern mit ihren Gurken wahrscheinlich noch nie erzielt.
Was und wen rettet di EU denn noch alles?
Wir werden mit Gemüse verseucht und zahlen auch noch Belohnung an die Erzeuger?
Klar, als das Römische Reich zusammenbrach gings auch wieder zurück mit der Landwirtschaft zu ganz neuer Naturverbundenheit, das Leben im 'Einklang mit der Natur' war da garantiert - mit allem was es so mit sich bringt.
Eben auch der einen oder anderen Seuche.
Aber man muss ja gar nicht so weit zurückgehen. Gab es da nicht diese kurzzeitige Fernsehshow, wie es war vor 100 Jahren ohne industrielle Landwirtschaft zu leben?