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Ehec-Verdacht in Bienenbüttel: "Hoffentlich nehmen sie uns nicht auch noch die Milch"
Ein Gärtnerhof in Bienenbüttel soll eine mögliche Quelle der Ehec-Seuche sein. Schlagartig steht das Dorf in der Lüneburger Heide im Zentrum europaweiter Aufmerksamkeit. Wie reagieren die Bewohner? Ein Ortsbesuch.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...766888,00.html
- #30 06.06.2011 17:10 von
Mal den Ball flachhalten
Viele natürliche Nahrungsmittel enthalten diverse Keime in rauher Menge und das ist genau richtig so.
Die Bauern auf dem Erzeuger-Hof sind dieser Art von Medienansturm sicher nicht gewachsen, was auch immer sie genau sagen, es kann schnell in einen falschen Zusammenhang geraten. Ohne Kommunikationsprofi kann das nur scheitern.
Ich bin durchaus weder Vegetarier noch ein prinzipieller Nur-Bio Esser, befürworte allerdings eine naturnahe Landwirtschaft mit Augenmaß, die negative Folgen der Produktivitätssteigerung im Auge behält.
Viele BIO Höfe produzieren sehr gute Ware, so wie es auch konventionelle Landwirtschaft gibt, die einen sehr wichtigen Beitrag zur Ernährung leistet.
Insgesamt sollte da ideologisch abgerüstet werden.
Es sollte wohl Konsens sein, daß Überdüngung und übermäßiger Pestizideinsatz oder Einsatz übertriebener Mengen Medikamente usw. nicht das Gelbe vom Ei sind. Von gedankenloser Tierquälerei ganz zu schweigen.
Da muß man kein Vegetarier sein, um es falsch zu finden, was da teilweise läuft.
Es gibt in unserem System genug Reserven. Man muß niemandem die Wurst vom Brot stehlen und kann trotzdem auf höhere Standards ringen.
Insgesamt kann man kaum bezweifeln, daß viele Leute mehr Fett, Fleisch und Aroma-Ware essen als ihnen guttut.
Es ist müßig darüber zu streiten, ob und wie genau man an einseitiger Kost stirbt, aber es gibt zweifelsohne eine sehr hohe Zahl meist älterer Patienten, die
ZU MILLIONEN
ständig zum Arzt laufen, weil sie Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit Übergewicht haben.
Und insgesamt spricht viel dafür, daß eine abwechslungsreiche Kost unter Verzicht auf die Konditionierung auf Leckerli-Aromen die Grundlage für ein normalgewichtiges Leben sind.
Angenommen es finden sich wirklich die pathogenen Keime genau in diesem Betrieb, das ist ja unbekannt, dann wird man sehen ob und wie dies zukünftig vermieden werden kann. - #31 06.06.2011 21:08 von
Krisen, Verdächtige und mehr Krisen, aber keine Lösungen
Wie kam es zu einem Verdacht dieser Gärtnerhof-Sprossen? Ist bei einem Verdacht nicht Schweigen angesagt? Ist ein Verdächtiger in D nicht erst einmal geschützt? Sogar angeklagte Gewaltverbrecher bleiben anonym bis zur Verurteilung bzw. bis zum Beweis. Wieso wird dies nicht bei EHEC eingehalten? Würde man alle, die eine Speichelprobe abgeben müssen bei einem Sexualverbrechen mit Namen und Bild veröffentlichen, hätten wir tausende geschädigte Existenzen und da wir das wissen, handeln wir anders, auch wenn der Täter darunter sein könnte. Journalisten und Politiker zeigen bloss ihre Hilflosigkeit und Unfähigkeit mit dem Thema "Seuchen" umzugehen.
- #32 06.06.2011 21:21 von
Chaos bei Behörden
Genau dies habe ich auch gedacht.
Wie kann man einen Namen nennen, ohne einen entsprechenden Laborbefund oder anderweitige Beweise in Händen zu halten?
Unfassbar.
Nur um von ihrem eigenem Chaos abzulenken, bringen Behörden und Minister Menschen um ihre Existenz.
Wenn Beweise vorliegen, hat absolut kein Mensch etwas dagegen, wenn Betriebe usw. beim Namen genannt werden.Im Gegenteil.
Aber was hier in den letzten Wochen für ein Schauspiel geboten wird lässt erahnen, was tatsächlich passieren würde, wenn eine Seuche (Pandemie) mit täglich hunderten von Erkrankten ausbrechen würde. - #33 06.06.2011 22:13 von
Was hat die berechtigte Warnung vor dem Flüssigei im Falle Birkel B.-W. gekostet?!!!
Oder wäre hier nur einer bei Monsanto als Verdächtigem nur auf die Idee gekommen? Nein. Das hier kostet nichts. Diese Existenz zu vernichten ist ohne Gefahr und damit billig. Und geht dazu auf´s Öko-Konto, was einige dazu mit Häme füllen mag. Zufall oder gar der Grund? Die, die brav ihre Steuern zahlen und ehrlich arbeiten, die kriegen´s voll ab. Und selbstverständlich sollte sofort nach der undichten Stelle in den Ämtern, Instituten usw. mit dem gleichen Aufwand gesucht werden wie nach der HUSEC-Quelle. Dieser Kein ist in den Verhältnissen, in denen sich unsere Gesellschaft bewegt, mindestens so gefährlich wie der Erreger. Aber die Staatsanwaltschaft beschäftigt sich lieber intensiv mit Kachelmann oder ähnlichem.
- #34 06.06.2011 22:21 von
Dann reichen Sie einmal bei einer Staatsanwaltschaft
einen Antrag auf Strafverfolgung ein. Ich gebe Ihnen einen Tipp, bevor Sie auch mit einem Klageerzwingungsverfahren, das auch negativ verlaufen wird, auflaufen: geben Sie von vorne herein auf. Diese Behörden sind nicht für den Bürger da, der sie allein finanziert. Und wenn Sie doch eine Strafverfolgung beantragen, dann haben Sie vielleicht Glück und keine Verleumdungsklage am Hels statt Ihrer Strafverfolgung. Es ist eben alles nur noch Bollidick in diesem unserem Staat, so dass keiner keinem mehr vertrauen kann.
- #35 06.06.2011 22:35 von
Saisonende
der Grund warum wir Gurken aus Spanien essen, liegt einfach daran, dass bei uns im Winter keine Gurken wachsen. Ab Mitte/Ende Mai gibt es aber genügend heimisches (oder holländisches) Gemüse sodass sich für den spanischen Gemüseexport das Geschäft Richtung "Sonnengemüse" (Tomaten, Paprika) verschiebt.
Das den Spaniern jetzt 1, 2 Wochen Geschäft weggebrochen sind, mag zwar ärgerlich sein, aber so etwas trifft alle Branchen mal. Was da jetzt rumgepoltert wird, ist komplett übertrieben... - #36 06.06.2011 22:52 von
Existenz
erinnert an die Schweinegrippe.
Gab es irgendeinen Minister,der gesundheitliche Schäden davongetragen hat?In den Medien stand nichts.
Das Chaos der Politik,was die Regenschirme angeht,die für Banken gespannt werden,macht mir da auch mehr Sorgen.
Aber Hauptsache,mal Existenzen vernichten,dann wirds bestimmt besser im vereinten Europa! - #37 06.06.2011 23:36 von
- #38 06.06.2011 23:59 von
Cui bono?
"In Japan waren bereits in den neunziger Jahren Sprossen als Ursache einer Ehec-Epidemie mit mehr als 12.000 Erkrankten ausgemacht worden."
Es ist doch eine neue Züchtung von Bakterien. Eine Kreuzung. Also kann das mit Japan und alten Stämmen nicht im Zusammenhang stehen. Es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Erreger aus einem Labor stammt (Züchtung).
Evtl. sogar aus einem russischen Labor zur Förderung der einheimischen Gemüseprodukte. - #39 07.06.2011 04:05 von
und jetzt?
frage #1) hat dieser sprossenbauer umsatzverluste???
frage #2) bekommter diese jetzt auch von der frau merkel ersetzt wie unsere spanischen gurkenbauern??? schliesslich muesste dieser doch sofort entschaedigt werden, ist ja "nur" ein kleiner betrieb in d oder sind der frau merkel wieder die spanier wichtiger???
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