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EFSF-Rettungsschirm: Spanien will Milliarden für seine Banken

REUTERSKaum steht der Euro-Rettungsfonds EFSF, entbrennt schon neuer Streit: Eine Reihe von Regierungen wollen jetzt die Vergabekriterien für Milliardenhilfen lockern - und direkte Stützen für Krisenbanken erlauben. Profitieren würde vor allem Spanien, die Verlierer wären Geldgeber wie Deutschland.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828196,00.html
  1. #10

    Ja der Herr Schäuble...

    ...selbstverständlich ist das rechtlich gar nicht zulässig, das gilt sicher genau so lange, bis wieder mal die Märkte beruhigt werden müssen, dann ist die direkte Unterstützung der Banken "alternativlos".

    Dann wird uns der Herr Schäuble wieder erklären, dass das die vernünftigste Lösung ist und die Krise damit überstanden ist. Bis zum nächsten Mal...und zum nächsten Mal... und....und...und

    Dabei sieht jeder Laie inzwischen, dass es sich hier nur mehr um die letzten Zuckungen eines sterbenden Wirtschaftssystems handelt.
  2. #11

    Deutlicher kann nicht gesagt werden, was in Europa das eigentliche Problem ist. Die Staatsschulden, die zuletzt wegen der Bankenkrise 2008 exorbitant gestiegen sind, sind nämlich nur ein Teil des Problems. In Spanien und Irland kann man nämlich sehen, dass es in Wirklichkeit einzig und allein um das erneute Retten maroder Privatbanken und Zockervereine geht. Selbst in Griechenland ging es nur darum, wenn das Geld, das nach Griechenland ging, wird nurmal kurz an Griechenland vorbeigetragen und landet dann schnurstracks sofort bei den internationalen Zockerbanken.

    Ein direktes Unterstützen der Banken aus dem EFSF/ESM-Topf wäre verheerend, denn dann würde es uns noch schwerer fallen, diese pleite gehen zu lassen und abzuwickeln, weil wir dann von denen dann nämlich unser Geld nciht wiederkriegen. Bei Spanien und Griechenland besteht wenigstens die Chance und Möglichkeit wenigstens einen Teil des Geldes irgendwann mal wiederzusehen, weil Griechenland ja weiterhin existiert und nicht verschwindet, aber eine pleite gegangene Privatbank verschwindet ein für allemal im Nirvana und damit auch unsere Ansprüche an diese.
    Nein, danke. Lasst die betreffenden Banken lieber pleite gehen. Wickelt sie ab. Gerade in Europa muss im Bankensektor eine Bereinigung stattfinden, da die Bankendichte hier viel zu hoch ist im Vergleich zu anderen Teilen der Welt.
  3. #12

    wer macht das noch mit?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaum steht der Euro-Rettungsfonds EFSF, entbrennt schon neuer Streit: Eine Reihe von Regierungen wollen jetzt die Vergabekriterien für Milliardenhilfen lockern - und direkte Stützen für Krisenbanken erlauben. Profitieren würde vor allem Spanien, die Verlierer wären Geldgeber wie Deutschland.

    EFSF-Rettungsschirm: Spanien will Milliarden für seine Banken - SPIEGEL ONLINE
    Was hier passiert, lässt sich hoffentlich bald nicht mehr demokratisch legitimieren. Oder die Bürger schlafen, und haben es nicht anders verdient. Ein Ruck des Protestes muss durch Deutschland gehen.
    So war die EU nie gedacht gewesen, so etwas stand nie in den Gründungsverträgen.
  4. #13

    Ob die Regelungen gelockert werden oder nicht, ändert am Endergebnis nichts. Der Rettungsschirm zahlt.

    Szenario 1: Der Rettungsschirm zahlt direkt an die spanischen Banken.
    Szenario 2: Spanien rettet seine Banken, ist daraufhin pleite und muss erst recht unter den Rettungsschirm.
    Unterschiedlicher Weg, selbes Ziel.
  5. #14

    Alle wollen was von Deutschland

    D ist in Geiselhaft, hätte Frau Merkel nicht dauernd wiederholt, daß der große Gewinner aus dem Euro D ist!
    Hätte wir mehr Europa, wäre es dadurch daß die Pleiteländer bald in der Mehrheit sind, eine Katastrophe. Neugierig wie lange wir dem Druck nocht standhalten.
  6. #15

    dann mal los Angela. Scheckbuch raus und ein paar hundert Millionen nachschiessen.
    Zustimmung im Bundestag ist gesichert und Herr Gauck hat ja inzwischen in Brüssel auch schon verkündet, dass er ein bedingungsloser Verfechter dieses Europas ist.
  7. #16

    ...........

    Zitat von nudelsuppe Beitrag anzeigen
    Sie haben vollkommen Recht. Wann kommt der ganze Irrsinn endlich auf den Prüfstand des Bundesverfassungsgerichtes? Vielleicht sollten die Piraten gegen den ganzen Wahnsinn klagen? Dann hätten sie noch mehr Wähler!
    ja das denke ich mir, nur Klage einreichen, Wind machen und der Bürger wählt. Um so etwas richtig einzutüten fehlt ihnen die Kohle für einen Spitzenanwalt, so isset leider nu mal im richtigen Leben
  8. #17

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaum steht der Euro-Rettungsfonds EFSF, entbrennt schon neuer Streit: Eine Reihe von Regierungen wollen jetzt die Vergabekriterien für Milliardenhilfen lockern - und direkte Stützen für Krisenbanken erlauben. Profitieren würde vor allem Spanien, die Verlierer wären Geldgeber wie Deutschland.

    EFSF-Rettungsschirm: Spanien will Milliarden für seine Banken - SPIEGEL ONLINE
    Was haben die Banken denn mit dem ganzen Geld der EZB gemacht? Und warum sollten wir schon wieder die Banken rekapitalisieren? Und die interessanteste Frage von allen: Warum hat man nach drei Jahren eigentlich immer noch nichts gegen die großen Banken gemacht, die angeblich "systemrelevant" sein sollen? Wo ist der Regulierungswahn der Eurokraten wenn es um die Banken und Schattenbanken geht? Oder redet man nur so lange darüber, bis die Lobbyisten im EU - Parlament die nächste höhere Überweisung getätigt haben? Spanien soll seine Banken allein retten! Das hört endlich auch dieses dümmliche Argument auf, dass Spanien ja weniger verschuldet ist (% BIP) als wir. Bin mal gespannt, wann die spanischen Banken endlich mal ihre Schrottpapiere der Immobilienblase richtig bewerten wollen. Aber vielleicht müssen wir dafür nur mal unseren neuen Bundespräsidenten anrufen, der kann ja offensichtlich in die Zukunft sehen und kennt schon die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts bezüglich des Fiskalpakts und des ESM.
  9. #18

    .........

    ich bekomme eine Krise wenn ich das lese, span. Immobilienfirmen haben gebaut wie die Wilden, die Bauruinen verschandeln ganze Landschaften, die Banken haben jetzt den ganzen Schrott übernommen und stehen selbst blank da.

    Dumm ist nur, dass die Banken gar nicht das Personal haben um diese unwillkommenen Immos zu verwalten oder besser - zu vermarkten. Da werden heute noch von den Banken Angestellte bezahlt die in außerspanischen Ländern die Immos verwalten sollen, sich aber mit einem Festgehalt (bezahlt von den Banken) einen fröhlichen Lenz machen. Ich könnte schreien....
  10. #19

    Machst du Druck!?!

    Kein Problem, die paar Milliarden lass ich für Fr. Murksel, Hr. Schäuble und unseren SuperGAU-ck über meinen Bürodrucker raus.

    Wär doch gelacht, die Banken kriegen wir auch noch gerettet!


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